Jubel bei GWD Minden II: Eine Extraschicht führt zum Erfolg gegen Ahlen Jörg Wehling Minden. „Wir waren von Beginn an auf unser eigenes Spiel fokussiert. Das hat sich auch in einer starken Angriffsleistung gezeigt“, sagte Moritz Schäpsmeier, Trainer des Handball-Drittligisten GWD Minden II, nach dem 39:30 (20:14)-Heimsieg gegen die Ahlener SG. Die Gäste begannen mit einer überraschenden taktischen Variante und deckten Jonah Jungmann von Beginn an kurz. Zudem entwickelte sich ein überraschend temporeiches Spiel, was ebenfalls nicht gerade zu dem Spezialitäten der Gäste gehörte. Das Ahlener Konzept ging genau genommen eine Viertelstunde auf. Die Gäste führten bis dahin mit 11:10. Kurz zuvor hatte Moritz Schäpsmeier eine Auszeit genommen und das Deckungssystem auf eine 3:2:1-Abwehr umgestellt. Zudem wechselte der GWD-Trainer den Torwart von Lukas Grabitz zu Robin Maroldt. Beide Maßnahmen fruchteten, insbesondere Maroldt trug mit einer überragenden Quote an gehaltenen Bällen zum deutlichen Heimsieg bei. „Das war eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Aber es war genau richtig“, sagte Schäpsmeier anschließend. Noch in der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Gastgeber einen klaren Vorsprung. Nach dem 10:11-Rückstand (16.) hieß es nach 24 Minuten 18:13 und zur Pause 20:14.Ein Höchstmaß an Effektivität und Konsequenz zeigten die „GWD Youngsters“ auch in Durchgang zwei. Über 24:17 (37.) und 29:21 (46.) fuhren die Hausherren schließlich einen lockeren Erfolg ein.„Im Vorfeld war uns nicht ganz klar, wie sehr uns die überraschende Spielabsage gegen Spenge vom vergangenen Wochenende aus dem Rhythmus bringen würde. Wie man sieht, überhaupt nicht“, sagte Schäpsmeier. Das war auch ein Verdienst seines Co-Trainers Christopher Kunisch, der am vergangenen Donnerstag die zusätzliche Trainingseinheit leitete und so das Team auf Betriebstemperatur für das AhlenSpiel hielt. GWD Minden II: Grabitz, Maroldt – Holzhacker 8, Demerza 8, Kranzmann 7, Hermeling 7, Günther 3, Jungmann 3, Fenske 2, Braun 1/1, Streitberger, Stoyke, Mattausch, Studberg.

Jubel bei GWD Minden II: Eine Extraschicht führt zum Erfolg gegen Ahlen

© Thomas Kühlmann

Minden. „Wir waren von Beginn an auf unser eigenes Spiel fokussiert. Das hat sich auch in einer starken Angriffsleistung gezeigt“, sagte Moritz Schäpsmeier, Trainer des Handball-Drittligisten GWD Minden II, nach dem 39:30 (20:14)-Heimsieg gegen die Ahlener SG.

Die Gäste begannen mit einer überraschenden taktischen Variante und deckten Jonah Jungmann von Beginn an kurz. Zudem entwickelte sich ein überraschend temporeiches Spiel, was ebenfalls nicht gerade zu dem Spezialitäten der Gäste gehörte. Das Ahlener Konzept ging genau genommen eine Viertelstunde auf. Die Gäste führten bis dahin mit 11:10. Kurz zuvor hatte Moritz Schäpsmeier eine Auszeit genommen und das Deckungssystem auf eine 3:2:1-Abwehr umgestellt. Zudem wechselte der GWD-Trainer den Torwart von Lukas Grabitz zu Robin Maroldt. Beide Maßnahmen fruchteten, insbesondere Maroldt trug mit einer überragenden Quote an gehaltenen Bällen zum deutlichen Heimsieg bei. „Das war eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Aber es war genau richtig“, sagte Schäpsmeier anschließend. Noch in der ersten Halbzeit erarbeiteten sich die Gastgeber einen klaren Vorsprung. Nach dem 10:11-Rückstand (16.) hieß es nach 24 Minuten 18:13 und zur Pause 20:14.

Ein Höchstmaß an Effektivität und Konsequenz zeigten die „GWD Youngsters“ auch in Durchgang zwei. Über 24:17 (37.) und 29:21 (46.) fuhren die Hausherren schließlich einen lockeren Erfolg ein.

„Im Vorfeld war uns nicht ganz klar, wie sehr uns die überraschende Spielabsage gegen Spenge vom vergangenen Wochenende aus dem Rhythmus bringen würde. Wie man sieht, überhaupt nicht“, sagte Schäpsmeier. Das war auch ein Verdienst seines Co-Trainers Christopher Kunisch, der am vergangenen Donnerstag die zusätzliche Trainingseinheit leitete und so das Team auf Betriebstemperatur für das AhlenSpiel hielt.

GWD Minden II: Grabitz, Maroldt – Holzhacker 8, Demerza 8, Kranzmann 7, Hermeling 7, Günther 3, Jungmann 3, Fenske 2, Braun 1/1, Streitberger, Stoyke, Mattausch, Studberg.

Copyright © Mindener Tageblatt 2022
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Handball