In einer eindimensionalen Welt: Der TuS N-Lübbecke steht vor einem „gefährlichen Monat“ Lars Krückemeyer Lübbecke Um die Rahmenbedingungen in Zeiten von 2G und 2G plus kann sich Emir Kurtagic nicht auch noch kümmern. „Unsere Welt spielt sich auf 20 mal 40 Metern ab. Alles andere können wir nicht beeinflussen. Das ist Sache der Politik. Wir können nur auf uns aufpassen und haben die Pflicht, uns auf den Sport zu konzentrieren“, sagt der Trainer des TuS N-Lübbecke. Und in dieser eindimensionalen Welt führt den Handball-Bundesligisten die Reise am Sonntag zum Tabellennachbarn TSV Hannover-Burgdorf. Anwurf ist um 16 Uhr. Dort erwartet Kurtagic einen Gegner, der „korrigieren will, was schiefgegangen ist“. Und da ist die Mannschaft nach einem größeren Umbruch – unter anderem löste Ex-Bundestrainer Christian Prokop den langjährigen Erfolgscoach Carlos Ortega ab – auf einem guten Weg.So gab’s zuletzt einen nicht unbedingt eingepreisten, aber verdienten 33:31-Erfolg beim TBV Lemgo. „Da haben sie gezeigt, dass sie eine erfahrene Mannschaft sind, haben extrem diszipliniert und ruhig gespielt“, hat Kurtagic beobachtet. Der Trainer nennt vor allem die beiden starken und körperlich sehr präsenten Kreisläufer Ilija Brozovic und Evgeni Pevnov, Routinier Fabian Böhm (linker Rückraum) sowie Ivan Martinovic (rechter Rückraum). Personelle Rückschläge wie die langfristigen Ausfälle von Torwart Domenico Ebner und Spielmacher Jonathan Edvardsson Anfang Oktober haben die „Recken“ verarbeitet.Kurtagic erwartet ein Spiel, das die bessere Abwehrreihe entscheiden wird. Und dazu zählt er auch die Torwartleistungen. „Gegen Hamburg haben wir 27 Tore kassiert, obwohl sie nicht so viele Bälle gehalten haben. Wir brauchen jetzt mal wieder ihre Unterstützung, da können sich beide steigern“, sagt er an die Adresse von Aljosa Rezar und Havard Asheim.An drei freien Tagen konnten die Lübbecker Spieler den 29:27-Triumph gegen den HSV Hamburg genießen und ein bisschen abschalten. Seit Montag aber gilt die Konzentration dem wegweisenden Dezember mit fünf Spielen in 23 Tagen. „Das war die letzte Chance zum Durchatmen“, sagt Kurtagic. Es könnte im Kampf um den Klassenerhalt ein goldener Monat für die Lübbecker werden, schließlich geht es gegen Mannschaften, die aktuell die Plätze 9 bis 15 belegen. Aber was heißt das schon in dieser ausgeglichenen Liga? „Der Dezember ist ein gefährlicher Monat für uns. Wir sind in keinem Spiel der Favorit und wollen verhindern, dass es ein ernüchternder Monat wird“, sagt Kurtagic.Der Doppelpack am Sonntag in Hannover (nach Pluspunkten gleichauf mit dem TuS) und am Donnerstag gegen TVB Stuttgart hat zweifellos richtungsweisenden, aber noch keinen entscheidenden Charakter.Wichtig für Lübbecker Fans, die die kurze Reise über die A2 nach Hannover mitmachen wollen: In Niedersachsen gilt seit Mittwoch die Warnstufe 2 und damit 2G plus. Das heißt, dass nur geimpfte oder genesene Zuschauer mit einem negativen Ergebnis eines offiziellen Tests (Schnell- oder PCR-Test) in die Halle dürfen.Das Ordnungsamt kontrolliert die Einhaltung. Es gibt die Möglichkeit, sich direkt an der ZAG-Arena testen zu lassen. Drinnen gilt auch auf den Plätzen Maskenpflicht. Karten sind auf der Internetseite der TSV zu bestellen und müssen personalisiert werden.

In einer eindimensionalen Welt: Der TuS N-Lübbecke steht vor einem „gefährlichen Monat“

Nach der Gala gegen den HSV Hamburg wollen die Lübbecker um Luka Mrakovcic (hier am Ball) in Hannover und dann gegen Stuttgart nachlegen. Foto: Oliver Krato

Lübbecke Um die Rahmenbedingungen in Zeiten von 2G und 2G plus kann sich Emir Kurtagic nicht auch noch kümmern. „Unsere Welt spielt sich auf 20 mal 40 Metern ab. Alles andere können wir nicht beeinflussen. Das ist Sache der Politik. Wir können nur auf uns aufpassen und haben die Pflicht, uns auf den Sport zu konzentrieren“, sagt der Trainer des TuS N-Lübbecke. Und in dieser eindimensionalen Welt führt den Handball-Bundesligisten die Reise am Sonntag zum Tabellennachbarn TSV Hannover-Burgdorf. Anwurf ist um 16 Uhr.

Dort erwartet Kurtagic einen Gegner, der „korrigieren will, was schiefgegangen ist“. Und da ist die Mannschaft nach einem größeren Umbruch – unter anderem löste Ex-Bundestrainer Christian Prokop den langjährigen Erfolgscoach Carlos Ortega ab – auf einem guten Weg.

So gabs zuletzt einen nicht unbedingt eingepreisten, aber verdienten 33:31-Erfolg beim TBV Lemgo. „Da haben sie gezeigt, dass sie eine erfahrene Mannschaft sind, haben extrem diszipliniert und ruhig gespielt“, hat Kurtagic beobachtet. Der Trainer nennt vor allem die beiden starken und körperlich sehr präsenten Kreisläufer Ilija Brozovic und Evgeni Pevnov, Routinier Fabian Böhm (linker Rückraum) sowie Ivan Martinovic (rechter Rückraum).

Personelle Rückschläge wie die langfristigen Ausfälle von Torwart Domenico Ebner und Spielmacher Jonathan Edvardsson Anfang Oktober haben die „Recken“ verarbeitet.

Kurtagic erwartet ein Spiel, das die bessere Abwehrreihe entscheiden wird. Und dazu zählt er auch die Torwartleistungen. „Gegen Hamburg haben wir 27 Tore kassiert, obwohl sie nicht so viele Bälle gehalten haben. Wir brauchen jetzt mal wieder ihre Unterstützung, da können sich beide steigern“, sagt er an die Adresse von Aljosa Rezar und Havard Asheim.

An drei freien Tagen konnten die Lübbecker Spieler den 29:27-Triumph gegen den HSV Hamburg genießen und ein bisschen abschalten. Seit Montag aber gilt die Konzentration dem wegweisenden Dezember mit fünf Spielen in 23 Tagen. „Das war die letzte Chance zum Durchatmen“, sagt Kurtagic.

Es könnte im Kampf um den Klassenerhalt ein goldener Monat für die Lübbecker werden, schließlich geht es gegen Mannschaften, die aktuell die Plätze 9 bis 15 belegen. Aber was heißt das schon in dieser ausgeglichenen Liga? „Der Dezember ist ein gefährlicher Monat für uns. Wir sind in keinem Spiel der Favorit und wollen verhindern, dass es ein ernüchternder Monat wird“, sagt Kurtagic.

Der Doppelpack am Sonntag in Hannover (nach Pluspunkten gleichauf mit dem TuS) und am Donnerstag gegen TVB Stuttgart hat zweifellos richtungsweisenden, aber noch keinen entscheidenden Charakter.

Wichtig für Lübbecker Fans, die die kurze Reise über die A2 nach Hannover mitmachen wollen: In Niedersachsen gilt seit Mittwoch die Warnstufe 2 und damit 2G plus. Das heißt, dass nur geimpfte oder genesene Zuschauer mit einem negativen Ergebnis eines offiziellen Tests (Schnell- oder PCR-Test) in die Halle dürfen.

Das Ordnungsamt kontrolliert die Einhaltung. Es gibt die Möglichkeit, sich direkt an der ZAG-Arena testen zu lassen. Drinnen gilt auch auf den Plätzen Maskenpflicht. Karten sind auf der Internetseite der TSV zu bestellen und müssen personalisiert werden.

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