Hochkarätiger Heimkehrer: HSG Petershagen/Lahde gelingt Transfercoup Christian Bendig Petershagen. Paukenschlag bei der HSG Petershagen/Lahde. Der Männerhandball-Landesligist verzeichnet mit Chris Byczynski vom Oberligisten CVJM Rödinghausen einen hochkarätigen Zugang für die Saison 2021/22. Zusätzlich wechselt Jannik Ames vom Verbandsligisten Lit 1912 III nach Lahde. Zudem verlängerten der Verein und Trainer Michael Kopahs die Zusammenarbeit. Kopahs übernahm erst sehr spät vor der bis mindestens zum 28. Februar unterbrochenen Spielzeit das Amt von Frank Habbe. In den bisher zwei absolvierten Saisonspielen hinterließ das vorherige Kellerkind einen blendenden Eindruck und spielte sich mit zwei Erfolgen auf Tabellenplatz zwei vor. „Er hat die Mannschaft in kürzester Zeit wieder nach oben entwickelt“, bewertet Männerwart Heiko Breuer die Entwicklung mit Kopahs als positiv. Der Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit sei somit von Vereinsseite selbstverständlich gewesen, führt Breuer weiter aus. Die Lust auf die weitere Arbeit und auf die kommende Serie dürfte schon weit vor Saisonstart Ende August auch bei Kopahs immens gestiegen sein. Denn die im vergangenen Sommer durch die Verpflichtungen von Joel Lange und Fin Röbke eingeleitete Verjüngung des Kaders wird mit Chris Byczynski (25) und Jannik Ames mit zwei starken Spielern fortgesetzt. Rückraumspieler Byczynski spielte schon in der Jugend für den damaligen TuS Lahde/Quetzen und kehrt somit zu seinem Heimatverein zurück. „Ich wohne in Lahde und habe schon länger mit einem Wechsel geliebäugelt“, erzählt der Student zudem von einem Fahraufwand mit 120 Kilometern für ein Training oder Heimspiel nach Rödinghausen und zurück. Dass dort Trainer Pascal Vette von Bord geht, spielte bei der Entscheidung ebenfalls eine Rolle. „Zu ihm hatte ich immer einen sehr guten Draht“, sagt der wurfgewaltige Linkshänder. Eine weitere Verstärkung ist Jannik Ames. Der 20-jährige Spielmacher kann zudem auf Linksaußen spielen. Ames Entscheidung dürfte auch von seinem Cousin Malte beeinflusst worden sein. Der spielte sich beim Landesligisten in den Fokus höherklassiger Vereine, wechselte 2017 zum Oberligisten VfL Mennighüffen und avancierte dort schnell zum Leistungsträger. Mit diesen drei Personalien sind die Planungen laut Heiko Breuer „fast abgeschlossen“.

Hochkarätiger Heimkehrer: HSG Petershagen/Lahde gelingt Transfercoup

Chris Byczynski (links), hier in der Abwehr im Oberligaspiel gegen TuS 09 Möllbergens Freddi Altvater, geht ab der kommenden Spielzeit für die HSG Petershagen/Lahde auf Torejagd. Foto: Christian Bendig © Christian Bendig

Petershagen. Paukenschlag bei der HSG Petershagen/Lahde. Der Männerhandball-Landesligist verzeichnet mit Chris Byczynski vom Oberligisten CVJM Rödinghausen einen hochkarätigen Zugang für die Saison 2021/22. Zusätzlich wechselt Jannik Ames vom Verbandsligisten Lit 1912 III nach Lahde. Zudem verlängerten der Verein und Trainer Michael Kopahs die Zusammenarbeit.

Kopahs übernahm erst sehr spät vor der bis mindestens zum 28. Februar unterbrochenen Spielzeit das Amt von Frank Habbe. In den bisher zwei absolvierten Saisonspielen hinterließ das vorherige Kellerkind einen blendenden Eindruck und spielte sich mit zwei Erfolgen auf Tabellenplatz zwei vor. „Er hat die Mannschaft in kürzester Zeit wieder nach oben entwickelt“, bewertet Männerwart Heiko Breuer die Entwicklung mit Kopahs als positiv. Der Wunsch nach einer weiteren Zusammenarbeit sei somit von Vereinsseite selbstverständlich gewesen, führt Breuer weiter aus.

Die Lust auf die weitere Arbeit und auf die kommende Serie dürfte schon weit vor Saisonstart Ende August auch bei Kopahs immens gestiegen sein. Denn die im vergangenen Sommer durch die Verpflichtungen von Joel Lange und Fin Röbke eingeleitete Verjüngung des Kaders wird mit Chris Byczynski (25) und Jannik Ames mit zwei starken Spielern fortgesetzt.

Rückraumspieler Byczynski spielte schon in der Jugend für den damaligen TuS Lahde/Quetzen und kehrt somit zu seinem Heimatverein zurück. „Ich wohne in Lahde und habe schon länger mit einem Wechsel geliebäugelt“, erzählt der Student zudem von einem Fahraufwand mit 120 Kilometern für ein Training oder Heimspiel nach Rödinghausen und zurück. Dass dort Trainer Pascal Vette von Bord geht, spielte bei der Entscheidung ebenfalls eine Rolle. „Zu ihm hatte ich immer einen sehr guten Draht“, sagt der wurfgewaltige Linkshänder.

Eine weitere Verstärkung ist Jannik Ames. Der 20-jährige Spielmacher kann zudem auf Linksaußen spielen. Ames Entscheidung dürfte auch von seinem Cousin Malte beeinflusst worden sein. Der spielte sich beim Landesligisten in den Fokus höherklassiger Vereine, wechselte 2017 zum Oberligisten VfL Mennighüffen und avancierte dort schnell zum Leistungsträger. Mit diesen drei Personalien sind die Planungen laut Heiko Breuer „fast abgeschlossen“.

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