Handballkreis legt Corona-Pause ein: Saison wird sofort unterbrochen Marcus Riechmann Minden. Die von der Omikron-Variante angeführte neue Corona-Welle hat auch den Handballkreis Minden-Lübbecke erreicht. Der Kreisverband hat kurzfristig das Meinungsbild der heimischen Vereine eingeholt und als Folge gestern einen sofortigen Stopp des Spielbetriebs bis zum 31. Januar angeordnet. Die Entscheidung des Kreisvorstandes teilte Wolfgang Budde, Vorsitzender der Technischen Kommission, am Donnerstagabend vorab mit: „Wir wollen alle Betroffenen so schnell wie möglich informieren“, erläuterte Budde. Ausführliche Informationen sollen den Vereinen im Handball-Rundbrief noch am Freitag per E-Mail zugehen. Die erst am späten Donnerstgabend abgeschlossene Vereinsbefragung habe ein eindeutiges Ergebnis erbracht, berichtete Budde: 70 Prozent der Klubs hätten bei Männern und Frauen für eine sofortige Pause votiert, bei der Jugend waren es 55 Prozent. „Diesem Ergebnis haben wir mit der Entscheidung entsprochen“, sagt Budde. Betroffen sind bei Männern und Frauen alle Ligen von Bezirksliga bis Kreisklasse. Bei der Jugend pausieren Jungen und Mädchen von D-Jugend abwärts. Budde erläuterte: "Mir wäre es auch lieber, der Spielbetrieb würde weiter laufen und wir hätten vor allem die Kinder und Jugendlichen in der Halle beim Sport." Doch es gebe eine Vielzahl von Gründen, warum die Pause nun sinnvoll sei. Und die Abstimmung habe ein klares Votum gezeigt. "Wir wollen die Entscheidungen nicht auf jeden Verein oder jede Mannschaft einzeln abwälzen", sagte Budde weiter, daher habe man die Saisonunterbrechung verfügt.Für den im Bezirk gemeinschaftlich organisierten Spielbetrieb von A- bis C-Jugend für Mädchen und Jungen wurde am Donnerstagabend eine andere Regelung getroffen. Hier gibt es keine komplette Pause. Stattdessen haben sich die beteiligten Handballkreise für ein einseitiges Verlegungsrecht der Vereine bis zum 31. Januar entschieden. Das heißt: Ohne Zustimmung des Gegners kann ein Verein in dieser Zeit einzelne oder alle Spiele pandemiebedingt absagen. Allerdings muss der absagende Verein einen Verlegungsantrag stellen und Gegner sowie Schiedsrichter umgehend persönlich informieren.

Handballkreis legt Corona-Pause ein: Saison wird sofort unterbrochen

Ball und Badelatschen haben Pause: Der Handballkreis Minden-Lübbecke unterbricht ab sofort den Spielbetrieb. MT-Foto: © Marcus Riechmann

Minden. Die von der Omikron-Variante angeführte neue Corona-Welle hat auch den Handballkreis Minden-Lübbecke erreicht. Der Kreisverband hat kurzfristig das Meinungsbild der heimischen Vereine eingeholt und als Folge gestern einen sofortigen Stopp des Spielbetriebs bis zum 31. Januar angeordnet.

Die Entscheidung des Kreisvorstandes teilte Wolfgang Budde, Vorsitzender der Technischen Kommission, am Donnerstagabend vorab mit: „Wir wollen alle Betroffenen so schnell wie möglich informieren“, erläuterte Budde. Ausführliche Informationen sollen den Vereinen im Handball-Rundbrief noch am Freitag per E-Mail zugehen.

Die erst am späten Donnerstgabend abgeschlossene Vereinsbefragung habe ein eindeutiges Ergebnis erbracht, berichtete Budde: 70 Prozent der Klubs hätten bei Männern und Frauen für eine sofortige Pause votiert, bei der Jugend waren es 55 Prozent. „Diesem Ergebnis haben wir mit der Entscheidung entsprochen“, sagt Budde. Betroffen sind bei Männern und Frauen alle Ligen von Bezirksliga bis Kreisklasse. Bei der Jugend pausieren Jungen und Mädchen von D-Jugend abwärts. Budde erläuterte: "Mir wäre es auch lieber, der Spielbetrieb würde weiter laufen und wir hätten vor allem die Kinder und Jugendlichen in der Halle beim Sport." Doch es gebe eine Vielzahl von Gründen, warum die Pause nun sinnvoll sei. Und die Abstimmung habe ein klares Votum gezeigt. "Wir wollen die Entscheidungen nicht auf jeden Verein oder jede Mannschaft einzeln abwälzen", sagte Budde weiter, daher habe man die Saisonunterbrechung verfügt.

Für den im Bezirk gemeinschaftlich organisierten Spielbetrieb von A- bis C-Jugend für Mädchen und Jungen wurde am Donnerstagabend eine andere Regelung getroffen. Hier gibt es keine komplette Pause. Stattdessen haben sich die beteiligten Handballkreise für ein einseitiges Verlegungsrecht der Vereine bis zum 31. Januar entschieden. Das heißt: Ohne Zustimmung des Gegners kann ein Verein in dieser Zeit einzelne oder alle Spiele pandemiebedingt absagen. Allerdings muss der absagende Verein einen Verlegungsantrag stellen und Gegner sowie Schiedsrichter umgehend persönlich informieren.

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