Handball am Samstag: GWD II rettet Remis, Lit verliert klar in Spenge, Porta schafft in Oberlübbe ersten Saisonsieg Sebastian Külbel Minden. Die heimischen Handball-Drittligisten tun sich in dieser Saison weiter schwer. Während GWD Minden II im Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen erst 30 Sekunden vor Schluss ein 27:27 (14:14)-Remis rettete, kam Lit 1912 II im OWL-Derby beim TuS Spenge 23:34 (11:18) unter die Räder. In der Verbandsliga feierte die HSG Porta Westfalica mit dem 36:30 (14:13) im Kreisduell beim TuS Eintracht Oberlübbe den ersten Saisonsieg. Fynn Hermeling war der Punktgarant für die GWD-Reserve. Der lange Rückraumwerfer war mit sieben Toren nicht nur bester Angreifer seines Teams, sondern erzielte in der letzten Minute auch den wichtigen letzten Treffer zum Endstand. In einer engen Partie hatten sich die Gastgeber nach dem 14:14-Pausenstand zwar auf 21:18 (43.) abgesetzt, kassierten jedoch nur zwei Minuten später wieder den Ausgleich. In der zerfahrenen Schlussphase fielen in den letzten fünf Minuten nur noch zwei Tore: Felix Meier brachte die Gäste nach eine verworfenen Siebenmeter von Luc Schluroff doch noch 27:26 in Führung. Hermeling hatte jedoch die passende Antwort. Die Lit-Männer verloren derweil beim Derby in Spenge nach einem ausgeglichenen Beginn völlig den Faden. Beim 10:10 lagen die Gäste noch gleichauf (19.), fünf torlose Minuten später führte der Gegner 15:10 und setzte sich dann auch noch zum 18:11-Pausenstand ab. Das war bereits die Entscheidung, denn die Hiller kamen nicht zurück. Im Gegenteil, Spenge hatte schon in der 39. Minute den Zehn-Tore-Abstand hergestellt und spielte sich danach locker dem Kantersieg entgegen. Dabei glänzte der TuS mit seiner Breite und brachte gleich zwölf verschiedene Torschützen auf den Statistikbogen. In der Verbandsliga machte die HSG Porta ihren 0:6-Punkte-Start beim 36:30-Derbysieg in Oberlübbe vergessen. Angeführt vom treffsicheren Siebenmeterschützen Luca Halstenberg, der alle seine acht Versuche verwandelte, zogen die Gäste in der zweiten Halbzeit vom 14:13-Pausenstand auf 18:13 davon. "In der Phase haben wir das Spiel verloren", meinte Oberlübbes Trainer Björn Petereit. Sein Portaner Kollege Daniel Franke war derweil erleichtert: "Wir wollten nach dem schlechten Start endlich mal couragiert spielen, das haben wir heute über 60 Minuten getan." Einen knappen 28:27 (14:12)-Heimsieg feierte derweil der TSV Hahlen gegen die HSG Altenbeken/Buke. Die Gastgeber hatten sich in der 35. Minute bereits auf 18:14 abgesetzt und hielten die Vier-Tore-Führung bis zum 23:19 (48.). Binnen drei Minuten glich die HSG aber aus und läutete damit eine spannende Schlussphase ein. In dieser ging es zunächst hin und her, bis Hahlen den Siegtreffer erzielte und den knappen Vorsprung dann mehr als zweieinhalb Minuten über die Zeit brachte. Chancenlos war derweil zu Hause Lit 1912 III beim 21:26 (7:11) gegen die HSG Spradow. Die setzte sich das erste Mal vom 6:6 (23.) auf 10:6 (29.) ab. Danach kamen die Hausherren noch einmal auf ein Tor heran, auch beim 18:20 (52.) waren sie noch in Schlagdistanz. Ein 5:0-Lauf brachte Spradow dann aber entscheidend nach vorne. Auch der HSV Minden-Nord kam beim 20:26 (12:15) in Bad Salzuflen nicht für Punkte in Frage. Den entscheidenden Rückstand handelten sich die Gäste nach der Pause ein, als der Gegner von 15:12 auf 18:12 davon zog. Da halfen dem HSV am Ende auch die neun Tore von Timo Zydel nicht weiter.

Handball am Samstag: GWD II rettet Remis, Lit verliert klar in Spenge, Porta schafft in Oberlübbe ersten Saisonsieg

Fynn Hermeling rettete das Remis für GWD Minden II gegen Habenhausen. © Sebastian Külbel

Minden. Die heimischen Handball-Drittligisten tun sich in dieser Saison weiter schwer. Während GWD Minden II im Heimspiel gegen den ATSV Habenhausen erst 30 Sekunden vor Schluss ein 27:27 (14:14)-Remis rettete, kam Lit 1912 II im OWL-Derby beim TuS Spenge 23:34 (11:18) unter die Räder. In der Verbandsliga feierte die HSG Porta Westfalica mit dem 36:30 (14:13) im Kreisduell beim TuS Eintracht Oberlübbe den ersten Saisonsieg.

Fynn Hermeling war der Punktgarant für die GWD-Reserve. Der lange Rückraumwerfer war mit sieben Toren nicht nur bester Angreifer seines Teams, sondern erzielte in der letzten Minute auch den wichtigen letzten Treffer zum Endstand. In einer engen Partie hatten sich die Gastgeber nach dem 14:14-Pausenstand zwar auf 21:18 (43.) abgesetzt, kassierten jedoch nur zwei Minuten später wieder den Ausgleich. In der zerfahrenen Schlussphase fielen in den letzten fünf Minuten nur noch zwei Tore: Felix Meier brachte die Gäste nach eine verworfenen Siebenmeter von Luc Schluroff doch noch 27:26 in Führung. Hermeling hatte jedoch die passende Antwort.

HSG Portas Top-Torschütze sucht mit einem Anspiel Kreisläufer David Jeske. - © Sebastian Külbel
HSG Portas Top-Torschütze sucht mit einem Anspiel Kreisläufer David Jeske. - © Sebastian Külbel

Die Lit-Männer verloren derweil beim Derby in Spenge nach einem ausgeglichenen Beginn völlig den Faden. Beim 10:10 lagen die Gäste noch gleichauf (19.), fünf torlose Minuten später führte der Gegner 15:10 und setzte sich dann auch noch zum 18:11-Pausenstand ab. Das war bereits die Entscheidung, denn die Hiller kamen nicht zurück. Im Gegenteil, Spenge hatte schon in der 39. Minute den Zehn-Tore-Abstand hergestellt und spielte sich danach locker dem Kantersieg entgegen. Dabei glänzte der TuS mit seiner Breite und brachte gleich zwölf verschiedene Torschützen auf den Statistikbogen.

In der Verbandsliga machte die HSG Porta ihren 0:6-Punkte-Start beim 36:30-Derbysieg in Oberlübbe vergessen. Angeführt vom treffsicheren Siebenmeterschützen Luca Halstenberg, der alle seine acht Versuche verwandelte, zogen die Gäste in der zweiten Halbzeit vom 14:13-Pausenstand auf 18:13 davon. "In der Phase haben wir das Spiel verloren", meinte Oberlübbes Trainer Björn Petereit. Sein Portaner Kollege Daniel Franke war derweil erleichtert: "Wir wollten nach dem schlechten Start endlich mal couragiert spielen, das haben wir heute über 60 Minuten getan."

Einen knappen 28:27 (14:12)-Heimsieg feierte derweil der TSV Hahlen gegen die HSG Altenbeken/Buke. Die Gastgeber hatten sich in der 35. Minute bereits auf 18:14 abgesetzt und hielten die Vier-Tore-Führung bis zum 23:19 (48.). Binnen drei Minuten glich die HSG aber aus und läutete damit eine spannende Schlussphase ein. In dieser ging es zunächst hin und her, bis Hahlen den Siegtreffer erzielte und den knappen Vorsprung dann mehr als zweieinhalb Minuten über die Zeit brachte.

Chancenlos war derweil zu Hause Lit 1912 III beim 21:26 (7:11) gegen die HSG Spradow. Die setzte sich das erste Mal vom 6:6 (23.) auf 10:6 (29.) ab. Danach kamen die Hausherren noch einmal auf ein Tor heran, auch beim 18:20 (52.) waren sie noch in Schlagdistanz. Ein 5:0-Lauf brachte Spradow dann aber entscheidend nach vorne. Auch der HSV Minden-Nord kam beim 20:26 (12:15) in Bad Salzuflen nicht für Punkte in Frage. Den entscheidenden Rückstand handelten sich die Gäste nach der Pause ein, als der Gegner von 15:12 auf 18:12 davon zog. Da halfen dem HSV am Ende auch die neun Tore von Timo Zydel nicht weiter.

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