Handball am Samstag: Doppelte Freude bei Lit - GWD II verpasst Überraschung Jörg Wehling Hille. Alle drei Handball-Drittligisten waren am Samstag Abend im Einsatz. Die Männer von Lit 1912 II feierten dabei ihren zweiten Saisonsieg. Mehr noch als der 38:33 (17:18)-Erfolg gegen den TV Cloppenburg war die Freude über die Rückkehr von Torwart Jannis Finke. Nach einem Vierteljahr Verletzungspause aufgrund mehrerer Blessuren am Fuß, kehrte der Torhüter in der Schlussphase der umkämpften Partie aufs Feld zurück und hatte mit seinen Paraden einen großen Anteil am Erfolg. Wie sehr der Torwartriese heiß auf sein Comeback war, beweist die Tatsache, dass er als Hochzeitsgast die Feier verließ und seinem Trainer signalisierte, dass er unbedingt spielen wollte. "So ein Erfolg fühlt sich auf dem Spielfeld natürlich viel besser an, als auf der Tribüne", sagte ein strahlender Finke nach der Partie. Nach einem schnellen Bier mit seinen Mannschaftskameraden verschwand er in der Kabine, um wieder zur Hochzeitsfeier zurückzukehren. Trainer Daniel Gerling war natürlich mit dem Ergebnis auch zufrieden. "In der ersten Halbzeit hatten wir zu viele technische Fehler produziert. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann am Ende den längeren Atem." Dicht vor einer Überraschung stand GWD Minden II beim Wilhelmshavener HV. Die Mannschaft von Trainer Moritz Schäpsmeier verlor gegen das Topteam der Liga mit 28:32 (16:18)-Toren. Die Entscheidung fiel in den letzten zehn Minuten, als sich die Mindener beim Stande von 25:26 auskontern ließen, und sich so den entscheidenden Rückstand einhandelten. "Es ist wirklich schade. Für uns war hier heute etwas drin. Aber am Ende treffen wir ein paar falsche Entscheidungen zu viel", sagte Trainer Moritz Schäpsmeier. Frauen-Drittligist Lit Tribe 1912 eilt unterdessen weiter von Sieg zu Sieg. "Es war das erwartet schwere Spiel für uns", sagte Trainerin Andrea Leiding nach 28:24 (14:13)-Auswärtssieg beim Hannoveraner SC. Verärgert war Trainerin Andrea Leiding über die Rote mit Blauer Karte gegen Ann-Cathrin Kaatze nach einem Torerfolg zum 19:15. "Ich kann es nicht sagen. Keiner hat etwas gesehen und plötzlich kam ein Pfiff", sagte Leiding zu der Szene in der 39. Minute. Das Lit-Team ließ sich letztendlich nicht beeindrucken und gewann am Ende auch dank einer starken Torwartleistung bieder Keeperinnen verdient. In der Tabelle liegt das Lit-Team mit 10:2-Punkten auf Platz zwei.

Handball am Samstag: Doppelte Freude bei Lit - GWD II verpasst Überraschung

Pure Freude: Torwart Jannis Finke (Mitte) im Kreis seiner Mannschaftskameraden nach dem Heimsieg gegen Cloppenburg. MT-Foto: Jörg Wehling © jwehling

Hille. Alle drei Handball-Drittligisten waren am Samstag Abend im Einsatz. Die Männer von Lit 1912 II feierten dabei ihren zweiten Saisonsieg. Mehr noch als der 38:33 (17:18)-Erfolg gegen den TV Cloppenburg war die Freude über die Rückkehr von Torwart Jannis Finke. Nach einem Vierteljahr Verletzungspause aufgrund mehrerer Blessuren am Fuß, kehrte der Torhüter in der Schlussphase der umkämpften Partie aufs Feld zurück und hatte mit seinen Paraden einen großen Anteil am Erfolg.

Wie sehr der Torwartriese heiß auf sein Comeback war, beweist die Tatsache, dass er als Hochzeitsgast die Feier verließ und seinem Trainer signalisierte, dass er unbedingt spielen wollte. "So ein Erfolg fühlt sich auf dem Spielfeld natürlich viel besser an, als auf der Tribüne", sagte ein strahlender Finke nach der Partie. Nach einem schnellen Bier mit seinen Mannschaftskameraden verschwand er in der Kabine, um wieder zur Hochzeitsfeier zurückzukehren. Trainer Daniel Gerling war natürlich mit dem Ergebnis auch zufrieden. "In der ersten Halbzeit hatten wir zu viele technische Fehler produziert. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann am Ende den längeren Atem."

Dicht vor einer Überraschung stand GWD Minden II beim Wilhelmshavener HV. Die Mannschaft von Trainer Moritz Schäpsmeier verlor gegen das Topteam der Liga mit 28:32 (16:18)-Toren. Die Entscheidung fiel in den letzten zehn Minuten, als sich die Mindener beim Stande von 25:26 auskontern ließen, und sich so den entscheidenden Rückstand einhandelten. "Es ist wirklich schade. Für uns war hier heute etwas drin. Aber am Ende treffen wir ein paar falsche Entscheidungen zu viel", sagte Trainer Moritz Schäpsmeier.

Frauen-Drittligist Lit Tribe 1912 eilt unterdessen weiter von Sieg zu Sieg. "Es war das erwartet schwere Spiel für uns", sagte Trainerin Andrea Leiding nach 28:24 (14:13)-Auswärtssieg beim Hannoveraner SC. Verärgert war Trainerin Andrea Leiding über die Rote mit Blauer Karte gegen Ann-Cathrin Kaatze nach einem Torerfolg zum 19:15. "Ich kann es nicht sagen. Keiner hat etwas gesehen und plötzlich kam ein Pfiff", sagte Leiding zu der Szene in der 39. Minute. Das Lit-Team ließ sich letztendlich nicht beeindrucken und gewann am Ende auch dank einer starken Torwartleistung bieder Keeperinnen verdient. In der Tabelle liegt das Lit-Team mit 10:2-Punkten auf Platz zwei.

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