Handball: Vermehrter Abstieg von der Oberliga bis zur Landesliga Jörg Wehling Minden. Zurück zu den alten Staffelgrößen aus der Vor-Corona-Zeit: So lautet das Ziel des Handballverbandes Westfalen (HVW) in den kommenden zwei Spielzeiten. Bereits in dieser Saison 2021/2022 wird es von der Oberliga bis hinunter in die Landesliga sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen um das Thema vermehrte Abstiege gehen. In Zahlen ausgedrückt: 83 Teams werden im Männer- und Frauenbereich absteigen. Dem gegenüber wird es 18 Aufsteiger geben. „Es ist klar, dass es für die Vereine hart wird. Nach zwei Spielzeiten ohne Absteiger wird es für die meisten Vereine in den kommenden beiden Serien vordringlich um das Thema Klassenerhalt gehen“, sagt Andreas Tiemann, Vorsitzender der Technischen Kommission im HVW. Immerhin hat jeder Meister auch die Chance aufzusteigen. Auch hier gab es Überlegungen, die Anzahl der Aufsteiger in der Landesliga zu reduzieren. Davon ist man aber nun abgewichen. In der Männer-Oberliga gehen in dieser Spielzeit 17 Teams an den Start, die in zwei Vorrundengruppen spielen werden. Die jeweils vier topplatzierten Mannschaften beider Gruppen spielen um den Aufstieg, in der Abstiegsrunde kämpfen neun Mannschaften um den Klassenerhalt. Absteiger in die Verbandsliga sind hier die Teams ab Platz fünf. In der darauffolgenden Saison 2022/2023 plant man mit bis zu 25 Mannschaften, je nachdem, wie viele westfälische Teams aus der 3. Liga herunterkommen. Bei einer eher wahrscheinlichen Zahl von sechs statt elf Absteigern aus der 3. Liga wären in der darauffolgenden Oberliga-Saison 2022/2023 aber nur 19 Teams dabei. So müssten nach dem gleichen Modus noch einmal fünf Mannschaften absteigen, um auf die ursprüngliche Staffelgröße von 14 Mannschaften zu kommen. Dieser Modus gilt auch für die Frauen-Oberliga. In der Männer-Verbandsliga ist die Abstiegsregelung nicht ganz so kompliziert. Gespielt wird hier in drei Staffeln, in der die drei Meister aufsteigen. Insgesamt wird es in den Staffeln aber 14 Absteiger geben, sodass man in der darauffolgenden Saison 2022/2023 mit 32 Teams spielen wird. Den Klassenerhalt sicher in der Verbandsliga-Saison 2021/2022 haben die Teams bis Platz acht. In der Frauen-Verbandsliga wird es zwei Staffeln geben mit je 14 Teams. Auch hier steigen die Meister auf und die Mannschaften jeweils ab Platz neun ab. Ein richtiges Gedränge wird es in der Landesliga geben, in der in der Saison 2021/2022 68 Mannschaften in sechs Staffeln spielen werden. Hier wird es in der aktuellen Serie 26 Absteiger geben, sodass man in der darauffolgenden Saison mit 62 Mannschaften planen kann. Die sechs Meister steigen auf. In der Staffel 1 spielten aus dem Handballkreis Minden-Lübbecke die HSG EURo, der TV Sachsenroß Hille, die HSG Petershagen/Lahde, Lit 1912 IV, der TuS Gehlenbeck und der HCE Bad Oeynhausen. Aus den Kreisen Herford und Bielefeld komplettieren die TG Herford, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck II, sowie der CVJM Rödinghausen II, die HSG Löhne-Obernbeck und die SG Bünde/Dünne die Staffel 1. Fünf Landesliga-Staffeln gibt es bei den Frauen. In der Staffel 1 spielen neben Aufsteiger TuSpo Meißen weiter TSV Hahlen II, SG Häver/Lübbecke, TV Sachsenroß Hille, sowie aus den Kreisen Herford und Bielefeld TuS Bielefeld/Jöllenbeck II, HSG EGB Bielefeld, TuS Brake, TSG A/H Bielefeld, den TSV Hillentrup und die TG Herford. Hier reduziert sich die Zahl nach der Saison 2021/2022 auf nur noch 52 Teams. Anders gesagt: Absteigen in die Bezirksliga müssen die Mannschaften ab platz acht.

Handball: Vermehrter Abstieg von der Oberliga bis zur Landesliga

Symbolfoto: MT-Archiv © jwehling

Minden. Zurück zu den alten Staffelgrößen aus der Vor-Corona-Zeit: So lautet das Ziel des Handballverbandes Westfalen (HVW) in den kommenden zwei Spielzeiten. Bereits in dieser Saison 2021/2022 wird es von der Oberliga bis hinunter in die Landesliga sowohl bei den Männern, als auch bei den Frauen um das Thema vermehrte Abstiege gehen. In Zahlen ausgedrückt: 83 Teams werden im Männer- und Frauenbereich absteigen. Dem gegenüber wird es 18 Aufsteiger geben.

„Es ist klar, dass es für die Vereine hart wird. Nach zwei Spielzeiten ohne Absteiger wird es für die meisten Vereine in den kommenden beiden Serien vordringlich um das Thema Klassenerhalt gehen“, sagt Andreas Tiemann, Vorsitzender der Technischen Kommission im HVW.

Immerhin hat jeder Meister auch die Chance aufzusteigen. Auch hier gab es Überlegungen, die Anzahl der Aufsteiger in der Landesliga zu reduzieren. Davon ist man aber nun abgewichen.

Andreas Tiemann

MT-Foto: Riechmann - © rich
Andreas Tiemann
MT-Foto: Riechmann - © rich

In der Männer-Oberliga gehen in dieser Spielzeit 17 Teams an den Start, die in zwei Vorrundengruppen spielen werden. Die jeweils vier topplatzierten Mannschaften beider Gruppen spielen um den Aufstieg, in der Abstiegsrunde kämpfen neun Mannschaften um den Klassenerhalt. Absteiger in die Verbandsliga sind hier die Teams ab Platz fünf.

In der darauffolgenden Saison 2022/2023 plant man mit bis zu 25 Mannschaften, je nachdem, wie viele westfälische Teams aus der 3. Liga herunterkommen. Bei einer eher wahrscheinlichen Zahl von sechs statt elf Absteigern aus der 3. Liga wären in der darauffolgenden Oberliga-Saison 2022/2023 aber nur 19 Teams dabei. So müssten nach dem gleichen Modus noch einmal fünf Mannschaften absteigen, um auf die ursprüngliche Staffelgröße von 14 Mannschaften zu kommen. Dieser Modus gilt auch für die Frauen-Oberliga.

In der Männer-Verbandsliga ist die Abstiegsregelung nicht ganz so kompliziert. Gespielt wird hier in drei Staffeln, in der die drei Meister aufsteigen. Insgesamt wird es in den Staffeln aber 14 Absteiger geben, sodass man in der darauffolgenden Saison 2022/2023 mit 32 Teams spielen wird. Den Klassenerhalt sicher in der Verbandsliga-Saison 2021/2022 haben die Teams bis Platz acht. In der Frauen-Verbandsliga wird es zwei Staffeln geben mit je 14 Teams. Auch hier steigen die Meister auf und die Mannschaften jeweils ab Platz neun ab.

Ein richtiges Gedränge wird es in der Landesliga geben, in der in der Saison 2021/2022 68 Mannschaften in sechs Staffeln spielen werden. Hier wird es in der aktuellen Serie 26 Absteiger geben, sodass man in der darauffolgenden Saison mit 62 Mannschaften planen kann. Die sechs Meister steigen auf.

In der Staffel 1 spielten aus dem Handballkreis Minden-Lübbecke die HSG EURo, der TV Sachsenroß Hille, die HSG Petershagen/Lahde, Lit 1912 IV, der TuS Gehlenbeck und der HCE Bad Oeynhausen. Aus den Kreisen Herford und Bielefeld komplettieren die TG Herford, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck II, sowie der CVJM Rödinghausen II, die HSG Löhne-Obernbeck und die SG Bünde/Dünne die Staffel 1.

Fünf Landesliga-Staffeln gibt es bei den Frauen. In der Staffel 1 spielen neben Aufsteiger TuSpo Meißen weiter TSV Hahlen II, SG Häver/Lübbecke, TV Sachsenroß Hille, sowie aus den Kreisen Herford und Bielefeld TuS Bielefeld/Jöllenbeck II, HSG EGB Bielefeld, TuS Brake, TSG A/H Bielefeld, den TSV Hillentrup und die TG Herford.

Hier reduziert sich die Zahl nach der Saison 2021/2022 auf nur noch 52 Teams. Anders gesagt: Absteigen in die Bezirksliga müssen die Mannschaften ab platz acht.

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