Handball-Saisonstart Anfang Oktober - per Liveübertragung werden die Oberliga-Gruppen ausgelost Astrid Plaßhenrich Minden. Auf welche Mannschaften die Oberliga-Handballer des TuS 09 Möllbergen in der kommenden Saison treffen werden, steht noch nicht endgültig fest. Zwar hat der Handballverband Westfalen die Regelungen für die Spielzeit 2020/21 beschlossen, die Gruppen der Männer-Oberliga werden aber erst noch ausgelost. Fest steht: Alle westfälischen Klassen starten am ersten Oktober-Wochenende in die Saison. Der Garten von Andreas Tiemann wird sich am Sonntag in eine Art Sportstudio verwandeln. Ab 14 Uhr wird dort die Gruppenauslosung der Männer-Oberliga per Online-Übertragung über die Bühne gehen. „Wir wollten gerne eine Liveübertragung, um die Vereine, Mannschaften und die handballinteressierte Öffentlichkeit miteinzubeziehen“, sagt Tiemann, Vizepräsident Spieltechnik im Verband. Wer die Auslosung verfolgen möchte, schickt einfach eine kurze E-Mail an den Hiller Funktionär (spieltechnik@handballwestfalen.de) und erhält dann die Zugangsdaten. Die Möllberger Handballer wissen zwar erst an diesem Wochenende, auf wen sie in der kommenden Saison treffen. Der Spielmodus sowie Saisonstart und -ende stehen hingegen für alle westfälischen Klassen fest. In Online-Staffeltagen hat der Verband verschiedene Varianten der Spielmodi und des Starttermins vorgestellt. Die Klubs konnten sich im Nachgang dazu noch einmal äußern und vor allem wählen, ob sie den Starttermin vor oder nach den Herbstferien bevorzugen. „Wir haben eine überragende Rücklaufquote von 93 Prozent erhalten. Von vielen Staffeln haben sich sogar alle Mannschaften gemeldet“, sagt Tiemann. Die breite Mehrheit habe dabei sich für den Starttermin Anfang Oktober entschieden. „Das Votum zog sich ausnahmslos über alle Staffeln hinweg“ erzählt der Vizepräsident. Der zeitliche Puffer von zwei Wochen verschaffe Luft. „Wir sehen jetzt beim Fall Tönnies, wie schnell ein regionaler Lockdown erfolgen kann. Der frühere Start gibt uns mehr Möglichkeiten, um auf Ausfälle zu reagieren“, erklärt Tiemann. Dass nach zwei Spieltagen aufgrund der Schulferien bereits eine zweiwöchige Pause eintritt, sei zwar blöd, räumt Tiemann ein, aber in der besonderen Corona-Situation auch nicht zu ändern. Der frühe Termin habe zudem den Vorteil, dass der Großteil der Ligen dann Mitte Mai enden und sich nicht bis in den Juni strecken. Aufgrund der Aufstockung der Staffeln war auch eine Änderung der Spielsysteme notwendig. Auch da gab es Input von den Vereinen. „Die haben wir in den den Oberligen der Männer und Frauen umgesetzt“, sagt Andreas Tiemann. Die Spielmodi Männer, Oberliga:Es wird in zwei Gruppen á acht Mannschaften eine klassische Saison gespielt. Danach spielen die jeweils ersten vier in der Aufstiegsrunde und die jeweils letzten vier in der Abstiegsrunde. Die Spieltermine für die weiterführende Runden werden bereits bei der Spieltagseingabe festgelegt und gemeldet. Die bereits ausgetragenen Spiele gegeneinander werden mitgenommen. Insgesamt sind 22 Spieltage angesetzt, bei denen ein Aufsteiger und vier Absteiger ermittelt werden. Männer, Verbandsliga: Die Meister der beiden Staffeln steigen auf. Dazu müssen drei Teams absteigen. Männer, Landesliga:Wie in der Verbandsliga steigen auch in der Landesliga die Sieger der sechs Staffeln auf. Allerdings müssen jeweils vier letzten Mannschaften den Weg in die Bezirksliga antreten. Frauen, Oberliga: Wie bei den Männern wird in zwei Vorrunden allerdings á neun Mannschaften gespielt. Danach werden die jeweils ersten drei Teams um die Meisterschaft spielen. Die Plätze vier und fünf Spielen um die Platzierung. Die Plätze sechs bis neun spielen die vier Absteiger aus. Die Ergebnisse gegeneinander werden mitgenommen. Es wird einen Aufsteiger und vier Absteiger geben. Frauen, Verbandsliga:Es wird in zwei Staffeln á 13 Mannschaften an 26 Spieltagen gespielt. Es wird zwei Aufsteiger und sechs Absteiger geben. Frauen, Landesliga: Es wird in zwei Staffeln á 12 und in drei Staffeln á 11 Mannschaften gespielt. Aus jeder Staffel steigt der Meister auf. Dazu gibt es aus jeder Liga vier Absteiger. Die Autorin ist erreichbar unterAstrid.Plasshenrich@MT.de Staffeleinteilungen Männer, Oberliga (Gruppen werden am Sonntag ausgelost): TSG Altenhagen-Heepen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, TSG Harsewinkel, Spfr. Loxten, VfL Handball Mennighüffen, TuS 09 Möllbergen, CVJM Rödinghausen, Soester TV, HC TuRa Bergkamen, TuS Bommern, TuS Ferndorf II, VfL Gladbeck, VfL Eintracht Hagen II, HSC Haltern-Sythen, FC Schalke 04, HTV Hemer. Männer, Verbandsliga, Staffel 1: TuS Wehe, Lit 1912 III, TSV Hahlen, HSG Hüllhorst, Eintracht Oberlübbe, HSG Porta, HSG Spradow, TuS Spenge II, Handball Bad Salzuflen, HSG Werther/Borgholzhausen, TuS Brake. Herren Landesliga, Staffel 1: HSG Petershagen/Lahde, HSV Minden-Nord, TV Sachsenroß Hille, TuS Gehlenbeck, LIT 1912 IV, HSG EURo, HCE Bad Oeynhausen, CVJM Rödinghausen II, SG BündeDünne, HSG Löhne-Obernbeck, TG Herford. Frauen, Oberliga, Vorrunde A: Handball Bad Salzuflen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, TuS Brockhagen, Ibbenbürener SpVg, HSV Minden-Nord, TSV Hahlen, Lit Tribe Germania, TV Verl, HSG Petershagen/Lahde. Vorrunde B: HC TuRa Bergkamen, SC DJK Everswinkel, SG TuRa Halden-Herbeck, SC Westfalia Kinderhaus, Lüner SV, TV Einigkeit Netphen, SV Teutonia Riemke, SG ETSV Ruhrtal Witten, HSG Schwerte-Westhofen. Frauen, Verbandsliga, Staffel 1: TuS Wehe, HSV Minden-Nord II, Eintracht Oberlübbe, HSG Hüllhorst, TuS Möllbergen, Spvg. Steinhagen, HT SF Senne, VfL Sassenberg, TG Hörste, Ahlener SG, HSV Haltern/Sythen, DJK Eintracht Coesfeld, FC Vorwärts Wettringen. Frauen, Landesliga, Staffel 1: Lit Tribe Germania II, TV Hille, TuS Nettelstedt, TSV Hahlen II, SG Häver-Lübbecke, HCE Bad Oeynhausen, TG Herford, TuS 97 BI-Jöllenbeck II, TSV Hillentrup, TSG Altenhagen-Heepen, TuS Brake.

Handball-Saisonstart Anfang Oktober - per Liveübertragung werden die Oberliga-Gruppen ausgelost

Ob Torjäger Leon Richter mit dem TuS Möllbergen kommende Saison auch gegen den Soester TV spielen wird, steht erst nach der Auslosung fest. © Foto: Christian Bendig

Minden. Auf welche Mannschaften die Oberliga-Handballer des TuS 09 Möllbergen in der kommenden Saison treffen werden, steht noch nicht endgültig fest. Zwar hat der Handballverband Westfalen die Regelungen für die Spielzeit 2020/21 beschlossen, die Gruppen der Männer-Oberliga werden aber erst noch ausgelost. Fest steht: Alle westfälischen Klassen starten am ersten Oktober-Wochenende in die Saison.

Der Garten von Andreas Tiemann wird sich am Sonntag in eine Art Sportstudio verwandeln. Ab 14 Uhr wird dort die Gruppenauslosung der Männer-Oberliga per Online-Übertragung über die Bühne gehen. „Wir wollten gerne eine Liveübertragung, um die Vereine, Mannschaften und die handballinteressierte Öffentlichkeit miteinzubeziehen“, sagt Tiemann, Vizepräsident Spieltechnik im Verband. Wer die Auslosung verfolgen möchte, schickt einfach eine kurze E-Mail an den Hiller Funktionär (spieltechnik@handballwestfalen.de) und erhält dann die Zugangsdaten.

Die Möllberger Handballer wissen zwar erst an diesem Wochenende, auf wen sie in der kommenden Saison treffen. Der Spielmodus sowie Saisonstart und -ende stehen hingegen für alle westfälischen Klassen fest. In Online-Staffeltagen hat der Verband verschiedene Varianten der Spielmodi und des Starttermins vorgestellt. Die Klubs konnten sich im Nachgang dazu noch einmal äußern und vor allem wählen, ob sie den Starttermin vor oder nach den Herbstferien bevorzugen. „Wir haben eine überragende Rücklaufquote von 93 Prozent erhalten. Von vielen Staffeln haben sich sogar alle Mannschaften gemeldet“, sagt Tiemann. Die breite Mehrheit habe dabei sich für den Starttermin Anfang Oktober entschieden. „Das Votum zog sich ausnahmslos über alle Staffeln hinweg“ erzählt der Vizepräsident. Der zeitliche Puffer von zwei Wochen verschaffe Luft. „Wir sehen jetzt beim Fall Tönnies, wie schnell ein regionaler Lockdown erfolgen kann.

Der frühere Start gibt uns mehr Möglichkeiten, um auf Ausfälle zu reagieren“, erklärt Tiemann. Dass nach zwei Spieltagen aufgrund der Schulferien bereits eine zweiwöchige Pause eintritt, sei zwar blöd, räumt Tiemann ein, aber in der besonderen Corona-Situation auch nicht zu ändern. Der frühe Termin habe zudem den Vorteil, dass der Großteil der Ligen dann Mitte Mai enden und sich nicht bis in den Juni strecken.

Aufgrund der Aufstockung der Staffeln war auch eine Änderung der Spielsysteme notwendig. Auch da gab es Input von den Vereinen. „Die haben wir in den den Oberligen der Männer und Frauen umgesetzt“, sagt Andreas Tiemann.

Die Spielmodi

Männer, Oberliga:Es wird in zwei Gruppen á acht Mannschaften eine klassische Saison gespielt. Danach spielen die jeweils ersten vier in der Aufstiegsrunde und die jeweils letzten vier in der Abstiegsrunde. Die Spieltermine für die weiterführende Runden werden bereits bei der Spieltagseingabe festgelegt und gemeldet. Die bereits ausgetragenen Spiele gegeneinander werden mitgenommen. Insgesamt sind 22 Spieltage angesetzt, bei denen ein Aufsteiger und vier Absteiger ermittelt werden.

Männer, Verbandsliga: Die Meister der beiden Staffeln steigen auf. Dazu müssen drei Teams absteigen.

Männer, Landesliga:Wie in der Verbandsliga steigen auch in der Landesliga die Sieger der sechs Staffeln auf. Allerdings müssen jeweils vier letzten Mannschaften den Weg in die Bezirksliga antreten.

Frauen, Oberliga: Wie bei den Männern wird in zwei Vorrunden allerdings á neun Mannschaften gespielt. Danach werden die jeweils ersten drei Teams um die Meisterschaft spielen. Die Plätze vier und fünf Spielen um die Platzierung. Die Plätze sechs bis neun spielen die vier Absteiger aus. Die Ergebnisse gegeneinander werden mitgenommen. Es wird einen Aufsteiger und vier Absteiger geben.

Frauen, Verbandsliga:Es wird in zwei Staffeln á 13 Mannschaften an 26 Spieltagen gespielt. Es wird zwei Aufsteiger und sechs Absteiger geben.

Frauen, Landesliga: Es wird in zwei Staffeln á 12 und in drei Staffeln á 11 Mannschaften gespielt. Aus jeder Staffel steigt der Meister auf. Dazu gibt es aus jeder Liga vier Absteiger.

Die Autorin ist erreichbar unterAstrid.Plasshenrich@MT.de

Staffeleinteilungen

Männer, Oberliga (Gruppen werden am Sonntag ausgelost): TSG Altenhagen-Heepen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, TSG Harsewinkel, Spfr. Loxten, VfL Handball Mennighüffen, TuS 09 Möllbergen, CVJM Rödinghausen, Soester TV, HC TuRa Bergkamen, TuS Bommern, TuS Ferndorf II, VfL Gladbeck, VfL Eintracht Hagen II, HSC Haltern-Sythen, FC Schalke 04, HTV Hemer.

Männer, Verbandsliga, Staffel 1: TuS Wehe, Lit 1912 III, TSV Hahlen, HSG Hüllhorst, Eintracht Oberlübbe, HSG Porta, HSG Spradow, TuS Spenge II, Handball Bad Salzuflen, HSG Werther/Borgholzhausen, TuS Brake.

Herren Landesliga, Staffel 1: HSG Petershagen/Lahde, HSV Minden-Nord, TV Sachsenroß Hille, TuS Gehlenbeck, LIT 1912 IV, HSG EURo, HCE Bad Oeynhausen, CVJM Rödinghausen II, SG BündeDünne, HSG Löhne-Obernbeck, TG Herford.

Frauen, Oberliga, Vorrunde A: Handball Bad Salzuflen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, TuS Brockhagen, Ibbenbürener SpVg, HSV Minden-Nord, TSV Hahlen, Lit Tribe Germania, TV Verl, HSG Petershagen/Lahde.

Vorrunde B: HC TuRa Bergkamen, SC DJK Everswinkel, SG TuRa Halden-Herbeck, SC Westfalia Kinderhaus, Lüner SV, TV Einigkeit Netphen, SV Teutonia Riemke, SG ETSV Ruhrtal Witten, HSG Schwerte-Westhofen.

Frauen, Verbandsliga, Staffel 1: TuS Wehe, HSV Minden-Nord II, Eintracht Oberlübbe, HSG Hüllhorst, TuS Möllbergen, Spvg. Steinhagen, HT SF Senne, VfL Sassenberg, TG Hörste, Ahlener SG, HSV Haltern/Sythen, DJK Eintracht Coesfeld, FC Vorwärts Wettringen.

Frauen, Landesliga, Staffel 1: Lit Tribe Germania II, TV Hille, TuS Nettelstedt, TSV Hahlen II, SG Häver-Lübbecke, HCE Bad Oeynhausen, TG Herford, TuS 97 BI-Jöllenbeck II, TSV Hillentrup, TSG Altenhagen-Heepen, TuS Brake.

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