Handball-Roundup: TSV Hahlens Männer feiern Derby-Sieg - Lit-Frauen nehmen Borussia Dortmund II auseinander Jörg Wehling Minden. Das prestigeträchtigste Duell in der Handball-Verbandsliga fand in der Sporthalle Hahler Feld statt. Dort feierte die Mannschaft von Trainer Henrik Thielking einen 26:24 (15:10)-Heimsieg gegen Lit 1912 III. Besonders im Fokus dabei: Das Lit-Team wird mit Marc Pohlmann von einem ehemaligen Hahler trainiert. Mächtig Spaß hatte dagegen TSV-Torwart Torben Schriefer. Der ehemalige Lit-Akteur stand nun im Kasten der Hahler und war am Ende oben auf. „Ich wohne zwei Kilometer von der Nordhemmeraner Halle entfernt. Es ist doch klar, dass ich diesen Sieg jetzt genieße." Die Hahler „Hyänen" fanden besser in die Partie und legten gleich eine 3:1-Führung vor. Diese stabilisierten sie auch dank einiger guter Paraden von Schriefer. Beim 15:10 wurden die Seiten gewechselt. Bis zum 23:16 (40.) sah Hahlen wie der sicher Sieger aus. Dann handelt sich Hahlens Leistungsträger Tjorven Wiese eine Rote Karte ein. Später sah noch TSV-Rückraumschütze Eike Böker die Rote Karte. Der Erfolg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. Trotz offener Deckung behielten die Hahler eine deutliche Führung, die erst zusammenschmolz, als die Partie schon entschieden war. „Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft. Wir haben 40 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht", war TSV Trainer Henrik Thielking sehr zufrieden. Marc Pohlmann erkannte den Derby-Erfolg an. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben uns im Angriff schwergetan und in der Defensive kaum Zugriff bekommen." In der Männer-Verbandsliga spielten am Samstagabend weiterhin die HSG Porta und der TuS Eintracht Oberlübbe. Die Portaner verloren bei HB Bad Salzuflen mit 18:22. Zur Pause hatte es noch 12:12-Unentschieden geheißen. Der TuS Eintracht Oberlübbe feierte dagegen einen Heimsieg, der gegen Spradow beim 35:28 (15:12) überraschend deutlich ausfiel. Bester TuS-Schütze war Pascal Bekemeier (9/5). In der Oberliga sahen die Zuschauer in Möllbergen bis zum Schluss eine packende Partie. Beim 29:28 (14:11) gegen die TSG Harsewinkel wurde es im zweiten Durchgang unnötigerweise spannend, weil Möllbergen eine 29:25-Führung fast noch aus der Hand gegeben hätte. Der Schlussspurt der Gäste kam aber zu spät, obwohl nach dem 28:29-Anschlusstor noch fast zwei Minuten zu spielen gewesen waren. Einen Wahnsinns-Einstand in der 3. Liga feierten die Lit-Handballerinnen in Dortmund. Die Mannschaft von Andrea Leiding gewann nach ausgeglichener erster Halbzeit in der Höhe überraschend mit 38:21: Zur Pause hatte es „nur" 15:12 gestanden. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit sah Madeleine Benecke die Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt stand es 9:9. Die Vorentscheidung fiel in den zehn Minuten nach der Pause, als sich das Lit-Team von 16:12 auf 23:15 absetzen konnten. Beste Lit-Schützin war Ann-Cathrin Kaatze mit 13 Toren, darunter waren acht verwandelte Siebenmeter.

Handball-Roundup: TSV Hahlens Männer feiern Derby-Sieg - Lit-Frauen nehmen Borussia Dortmund II auseinander

Hahlens Lasse Klöpper beim Torabschluss in der Schlussphase. MT-Foto: Jörg Wehling © jwehling

Minden. Das prestigeträchtigste Duell in der Handball-Verbandsliga fand in der Sporthalle Hahler Feld statt. Dort feierte die Mannschaft von Trainer Henrik Thielking einen 26:24 (15:10)-Heimsieg gegen Lit 1912 III. Besonders im Fokus dabei: Das Lit-Team wird mit Marc Pohlmann von einem ehemaligen Hahler trainiert. Mächtig Spaß hatte dagegen TSV-Torwart Torben Schriefer. Der ehemalige Lit-Akteur stand nun im Kasten der Hahler und war am Ende oben auf. „Ich wohne zwei Kilometer von der Nordhemmeraner Halle entfernt. Es ist doch klar, dass ich diesen Sieg jetzt genieße."

Die Hahler „Hyänen" fanden besser in die Partie und legten gleich eine 3:1-Führung vor. Diese stabilisierten sie auch dank einiger guter Paraden von Schriefer. Beim 15:10 wurden die Seiten gewechselt. Bis zum 23:16 (40.) sah Hahlen wie der sicher Sieger aus. Dann handelt sich Hahlens Leistungsträger Tjorven Wiese eine Rote Karte ein. Später sah noch TSV-Rückraumschütze Eike Böker die Rote Karte. Der Erfolg geriet jedoch nicht mehr in Gefahr. Trotz offener Deckung behielten die Hahler eine deutliche Führung, die erst zusammenschmolz, als die Partie schon entschieden war. „Ich bin mächtig stolz auf meine Mannschaft. Wir haben 40 Minuten ein richtig gutes Spiel gemacht", war TSV Trainer Henrik Thielking sehr zufrieden. Marc Pohlmann erkannte den Derby-Erfolg an. „Das Ergebnis geht in Ordnung. Wir haben uns im Angriff schwergetan und in der Defensive kaum Zugriff bekommen."

In der Männer-Verbandsliga spielten am Samstagabend weiterhin die HSG Porta und der TuS Eintracht Oberlübbe. Die Portaner verloren bei HB Bad Salzuflen mit 18:22. Zur Pause hatte es noch 12:12-Unentschieden geheißen. Der TuS Eintracht Oberlübbe feierte dagegen einen Heimsieg, der gegen Spradow beim 35:28 (15:12) überraschend deutlich ausfiel. Bester TuS-Schütze war Pascal Bekemeier (9/5).

In der Oberliga sahen die Zuschauer in Möllbergen bis zum Schluss eine packende Partie. Beim 29:28 (14:11) gegen die TSG Harsewinkel wurde es im zweiten Durchgang unnötigerweise spannend, weil Möllbergen eine 29:25-Führung fast noch aus der Hand gegeben hätte. Der Schlussspurt der Gäste kam aber zu spät, obwohl nach dem 28:29-Anschlusstor noch fast zwei Minuten zu spielen gewesen waren.

Einen Wahnsinns-Einstand in der 3. Liga feierten die Lit-Handballerinnen in Dortmund. Die Mannschaft von Andrea Leiding gewann nach ausgeglichener erster Halbzeit in der Höhe überraschend mit 38:21: Zur Pause hatte es „nur" 15:12 gestanden. In der ausgeglichenen ersten Halbzeit sah Madeleine Benecke die Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt stand es 9:9. Die Vorentscheidung fiel in den zehn Minuten nach der Pause, als sich das Lit-Team von 16:12 auf 23:15 absetzen konnten. Beste Lit-Schützin war Ann-Cathrin Kaatze mit 13 Toren, darunter waren acht verwandelte Siebenmeter.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Handball