Handball-Kreistag: Sven Kopelke zum 2. Vorsitzenden gewählt Jörg Wehling Hille. Ein wenig fühlte sich Sven Kopelke bei seiner Vorstellung wie jemand, den man aus dem Hut gezaubert hat. Dabei ist der 49-jährige Mindener jemand, der den Handball eigentlich nie aus den Augen verloren hat. „Ich freue mich auf meine Aufgabe und ich freue ich darauf, meinem Sport etwas zurückgeben zu dürfen", sagte Kopelke, nachdem er kurz zuvor vom Handball-Kreistag zum neuen 2. Vorsitzenden des Handball-Kreises einstimmig gewählt worden ist. Damit war die fast wichtigste Personalie im Dorfgemeinschaftshaus Oberlübbe entschieden worden, bedeutet sie doch, dass die Weichenstellung an der Spitze des Kreis-Verbandes geregelt ist. Das freute insbesondere Reinhold Kölling, der sich monatelange um eine Nachfolgeregelung für ihn erfolglos bemüht hatte. Der 70-Jährige, vom Handballverband Westfalen durch Andreas Tiemann für 50 Jahre Ehrenamt mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet, kann nun erleichtert in seine letzte Amtszeit gehen. Denn Kopelke soll ihn auf dem darauffolgenden Kreistag in drei Jahren beerben. „Ich traue mir das Amt zu. Aber ich wollte erst einmal in das Amt hineinschnuppern. Klar ist auch, dass ich langfristig mit dem Vorstandsteam zusammenarbeiten möchte", sagt der neue 2. Vorsitzende. Die zuvor notwendige Satzungsänderung, die den 2. Vorsitz und den Chefposten der Technischen Kommission in zwei Ämter trennt, war reine Formsache. Und damit war auch der Weg frei für Wolfgang Budde, der sich nun ganz auf die Technische Kommission konzentrieren kann. Und auch Budde mache klar. „Das ist definitiv meine letzte Amtszeit. Ihr habt jetzt die Chance, jemanden zu finden, der sich in mein Tätigkeitsbereich einarbeiten kann. Denn das geschieht nicht von heute auf morgen", sagt Budde. Der Kreistag mit seinen 74 stimmberechtigten Vereinsvertretern verlief im harmonischen Rahmen und stand in den knapp zwei Stunden auch im Zeichen der Abschiede aus wichtigen Ämtern. Heiko Wesemann verabschiedete sich nach 16 Jahren aus dem Amt des Lehrwartes. Auch Wesemann trat noch einmal an das Mikrofon und erinnerte an die Aufgaben, die in sein Amt mit sich gebracht hat. „Das Ehrenamt wird auch künftig euer Thema bleiben", sagte Wesemann und erinnert auch an die Entwicklung im Sichtungsverfahren für heimische Talente. Für ihn rückt Sven Kaatze nach, der bereits in dieser Funktion mitgearbeitet hat. Jürgen Steinhauer trat ebenfalls nicht mehr als Kreisspruchausschussvorsitzender an. Ihm folgt Jens Wölke (HSG Petershagen/Lahde), der in Abwesenheit gewählt wurde. Neubesetzt wurde auch der Posten des Erwachsenenspielwarts, weil Friedhelm Krietemeyer auf eine weitere Amtszeit verzichtete. Heike Noormann übernimmt diese Funktion. Krietemeyer stellte im übrigen den Kontakt zu Kopelke her, weil sie sich aus gemeinsamen GWD-Zeiten kannten. Zudem war Kopelke ebenfalls Handball-Schiedsrichter. Die Finanzen werden weiterhin von Frank Bade verwaltet, dem von den Kassenprüfern Andreas Tiemann und Karl-Wilhelm Stolze hervorragende Arbeit bescheinigt worden ist. Ans Mikrofon schritt auch Dr. Andreas Pieper, um die Satzungsänderung zu erläutern. Pieper bleibt Rechtswart des Handball-Kreises. Zu Beginn zog Kölling eine positive Bilanz der vergangenen drei Jahre, die zuletzt sehr von der Corona-Pandemie geprägt war. Die Zahl der gemeldeten Mannschaften ist weiter rückläufig. Gegenüber der letzten kompletten Serie 2018/2019 nehmen 263 Teams am Spielbetrieb teil. Das sind 22 Mannschaften (davon 17 Jugendmannschaften) weniger. Immerhin habe die Zahl der Frauen und Mädchen-Teams zugenommen. „Ich bin zwar kein Verfechter einer Quote. Es wäre allerdings sehr schön, wenn sich dieser Trend auch bei der Besetzung unseres Vorstandes widerspiegeln würde." Auszeichnungen: Reinhold Kölling (Bronzene DHB-Ehrennadel). Wolfgang Budde (Goldene Ehrennadel des Westdeutschen-Handball-Verbandes), Frank Begemann und Torsten Huck (Silberne Ehrennadel des Handball-Verbandes Westfalen), Sven Kaatze und Andreas Pieper (Bronzene Ehrennadel des HBV).

Handball-Kreistag: Sven Kopelke zum 2. Vorsitzenden gewählt

Handballer durch und durch und seinem Sport auch ohne Funktion eng verbunden ist Sven Kopelke, der sich hier den Delegierten vorstellt. Im Hintergrund freuen sich Kreis-Vorsitzender Reinhold Kölling (Mitte) und Wolfgang Budde. MT-Fotos: Jörg Wehling

Hille. Ein wenig fühlte sich Sven Kopelke bei seiner Vorstellung wie jemand, den man aus dem Hut gezaubert hat. Dabei ist der 49-jährige Mindener jemand, der den Handball eigentlich nie aus den Augen verloren hat. „Ich freue mich auf meine Aufgabe und ich freue ich darauf, meinem Sport etwas zurückgeben zu dürfen", sagte Kopelke, nachdem er kurz zuvor vom Handball-Kreistag zum neuen 2. Vorsitzenden des Handball-Kreises einstimmig gewählt worden ist.

Damit war die fast wichtigste Personalie im Dorfgemeinschaftshaus Oberlübbe entschieden worden, bedeutet sie doch, dass die Weichenstellung an der Spitze des Kreis-Verbandes geregelt ist. Das freute insbesondere Reinhold Kölling, der sich monatelange um eine Nachfolgeregelung für ihn erfolglos bemüht hatte. Der 70-Jährige, vom Handballverband Westfalen durch Andreas Tiemann für 50 Jahre Ehrenamt mit der bronzenen Ehrennadel ausgezeichnet, kann nun erleichtert in seine letzte Amtszeit gehen.

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Denn Kopelke soll ihn auf dem darauffolgenden Kreistag in drei Jahren beerben. „Ich traue mir das Amt zu. Aber ich wollte erst einmal in das Amt hineinschnuppern. Klar ist auch, dass ich langfristig mit dem Vorstandsteam zusammenarbeiten möchte", sagt der neue 2. Vorsitzende.

Die zuvor notwendige Satzungsänderung, die den 2. Vorsitz und den Chefposten der Technischen Kommission in zwei Ämter trennt, war reine Formsache. Und damit war auch der Weg frei für Wolfgang Budde, der sich nun ganz auf die Technische Kommission konzentrieren kann. Und auch Budde mache klar. „Das ist definitiv meine letzte Amtszeit. Ihr habt jetzt die Chance, jemanden zu finden, der sich in mein Tätigkeitsbereich einarbeiten kann. Denn das geschieht nicht von heute auf morgen", sagt Budde.

Der neue Vorstand des Handballkreises sowie die ausgezeichneten Funktionäre mit Andreas Pieper (von links), sowie Wolfgang Budde (ab 3.v.l.), Frank Begemann, Ingrid Brandt, Heike Noormann, Torsten Huck, Sven Kolepke, Reinhild Kölling, Sven Kaatze und Frank Bade. - © Jörg Wehling
Der neue Vorstand des Handballkreises sowie die ausgezeichneten Funktionäre mit Andreas Pieper (von links), sowie Wolfgang Budde (ab 3.v.l.), Frank Begemann, Ingrid Brandt, Heike Noormann, Torsten Huck, Sven Kolepke, Reinhild Kölling, Sven Kaatze und Frank Bade. - © Jörg Wehling

Der Kreistag mit seinen 74 stimmberechtigten Vereinsvertretern verlief im harmonischen Rahmen und stand in den knapp zwei Stunden auch im Zeichen der Abschiede aus wichtigen Ämtern. Heiko Wesemann verabschiedete sich nach 16 Jahren aus dem Amt des Lehrwartes. Auch Wesemann trat noch einmal an das Mikrofon und erinnerte an die Aufgaben, die in sein Amt mit sich gebracht hat. „Das Ehrenamt wird auch künftig euer Thema bleiben", sagte Wesemann und erinnert auch an die Entwicklung im Sichtungsverfahren für heimische Talente. Für ihn rückt Sven Kaatze nach, der bereits in dieser Funktion mitgearbeitet hat.

Jürgen Steinhauer trat ebenfalls nicht mehr als Kreisspruchausschussvorsitzender an. Ihm folgt Jens Wölke (HSG Petershagen/Lahde), der in Abwesenheit gewählt wurde. Neubesetzt wurde auch der Posten des Erwachsenenspielwarts, weil Friedhelm Krietemeyer auf eine weitere Amtszeit verzichtete. Heike Noormann übernimmt diese Funktion.

Krietemeyer stellte im übrigen den Kontakt zu Kopelke her, weil sie sich aus gemeinsamen GWD-Zeiten kannten. Zudem war Kopelke ebenfalls Handball-Schiedsrichter.

Die Finanzen werden weiterhin von Frank Bade verwaltet, dem von den Kassenprüfern Andreas Tiemann und Karl-Wilhelm Stolze hervorragende Arbeit bescheinigt worden ist. Ans Mikrofon schritt auch Dr. Andreas Pieper, um die Satzungsänderung zu erläutern. Pieper bleibt Rechtswart des Handball-Kreises.

Zu Beginn zog Kölling eine positive Bilanz der vergangenen drei Jahre, die zuletzt sehr von der Corona-Pandemie geprägt war. Die Zahl der gemeldeten Mannschaften ist weiter rückläufig. Gegenüber der letzten kompletten Serie 2018/2019 nehmen 263 Teams am Spielbetrieb teil. Das sind 22 Mannschaften (davon 17 Jugendmannschaften) weniger. Immerhin habe die Zahl der Frauen und Mädchen-Teams zugenommen. „Ich bin zwar kein Verfechter einer Quote. Es wäre allerdings sehr schön, wenn sich dieser Trend auch bei der Besetzung unseres Vorstandes widerspiegeln würde."

Auszeichnungen: Reinhold Kölling (Bronzene DHB-Ehrennadel). Wolfgang Budde (Goldene Ehrennadel des Westdeutschen-Handball-Verbandes), Frank Begemann und Torsten Huck (Silberne Ehrennadel des Handball-Verbandes Westfalen), Sven Kaatze und Andreas Pieper (Bronzene Ehrennadel des HBV).

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