Handball: Der alte Teamgeist lebt noch immer bei den Hahler Jungs Minden (rich). Die großen Erfolge liegen lange zurück, doch sie halten die Teamkollegen von einst noch immer eng verbunden: 20 Jahre nach ihrem großen Triumph hat sich die alte A-Jugend des TSV Hahlen wieder getroffen und der guten gemeinsamen Zeit gedacht. Die Handball-Mannschaft von Trainer Stephan „Zornie“ Böker hatte dem TSV im Frühjahr 2001 Sternstunden beschert: Sie gewannen die Westdeutsche Meisterschaft und stießen bis ins Finale der Deutschen Meisterschaft vor, wo sie schließlich dem SC Magdeburg unterlagen. Nahezu in kompletter Besetzung erinnerte sich das Team, das seine ersten Schritte bereits in der D-Jugend des TSV gemacht hatte, an die damaligen Großtaten. Lediglich Teamarzt Dr. Heinz Schumacher sowie Bundesliga-Profi Björn Buhrmester fehlten. Torwart Buhrmester, der bei seinem Klub HSG Nordhorn-Lingen gebunden war, wurde per Video-Call zugeschaltet und konnte damit der „Teamvorstellung“ des damaligen Hallensprechers Herbert Anton beiwohnen. In seinem launigen Vortrag gedachte Anton in einer stillen Minute auch der Verstorbenen: Die Zeitnehmer Roswitha und Hansi Walter gehörten ebenso wie Busfahrer Harald Pohlmann damals einfach dazu. Sie selbst haben sich verändert und auch der Treffpunkt hat sich gewandelt: Die alte Sporthalle Hahler Feld ist längst zu einem modernen Sportzentrum geworden. Dort, in den Jugendräumen des TSV Hahlen, sorgte Christaki Kolios für einen unterhaltsamen Moment. Er präsentierte zur Freude der alten Kumpels seinen alten Trainingsanzug, der er damals völlig verwaschen und mit neuen Farben versehen hatte. Viele sind dem Handball als Trainer, Spieler oder Funktionär treu geblieben, einige auch in hervorgehobener Rolle wie Profi-Torwart Buhrmester oder Leif Anton, der den Drittliga-Aufsteiger TSG AH-Bielefeld trainiert.

Handball: Der alte Teamgeist lebt noch immer bei den Hahler Jungs

Das alte Team des TSV Hahlen bei der Re-Union am Hahler Feld. Foto: privat © Marcus Riechmann

Minden (rich). Die großen Erfolge liegen lange zurück, doch sie halten die Teamkollegen von einst noch immer eng verbunden: 20 Jahre nach ihrem großen Triumph hat sich die alte A-Jugend des TSV Hahlen wieder getroffen und der guten gemeinsamen Zeit gedacht. Die Handball-Mannschaft von Trainer Stephan „Zornie“ Böker hatte dem TSV im Frühjahr 2001 Sternstunden beschert: Sie gewannen die Westdeutsche Meisterschaft und stießen bis ins Finale der Deutschen Meisterschaft vor, wo sie schließlich dem SC Magdeburg unterlagen.

Nahezu in kompletter Besetzung erinnerte sich das Team, das seine ersten Schritte bereits in der D-Jugend des TSV gemacht hatte, an die damaligen Großtaten. Lediglich Teamarzt Dr. Heinz Schumacher sowie Bundesliga-Profi Björn Buhrmester fehlten. Torwart Buhrmester, der bei seinem Klub HSG Nordhorn-Lingen gebunden war, wurde per Video-Call zugeschaltet und konnte damit der „Teamvorstellung“ des damaligen Hallensprechers Herbert Anton beiwohnen. In seinem launigen Vortrag gedachte Anton in einer stillen Minute auch der Verstorbenen: Die Zeitnehmer Roswitha und Hansi Walter gehörten ebenso wie Busfahrer Harald Pohlmann damals einfach dazu.

Der alte Trainingsanzug lebt noch und er passt sogar noch: Christaki Kolios in seinem verwaschenen Dress. Foto: privat - © Marcus Riechmann
Der alte Trainingsanzug lebt noch und er passt sogar noch: Christaki Kolios in seinem verwaschenen Dress. Foto: privat - © Marcus Riechmann

Sie selbst haben sich verändert und auch der Treffpunkt hat sich gewandelt: Die alte Sporthalle Hahler Feld ist längst zu einem modernen Sportzentrum geworden. Dort, in den Jugendräumen des TSV Hahlen, sorgte Christaki Kolios für einen unterhaltsamen Moment. Er präsentierte zur Freude der alten Kumpels seinen alten Trainingsanzug, der er damals völlig verwaschen und mit neuen Farben versehen hatte. Viele sind dem Handball als Trainer, Spieler oder Funktionär treu geblieben, einige auch in hervorgehobener Rolle wie Profi-Torwart Buhrmester oder Leif Anton, der den Drittliga-Aufsteiger TSG AH-Bielefeld trainiert.

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