Handball-Box: Vier Hochzeiten und eine Bilderbuch-Rückkehr Minden. Ein Torwart im Hochzeitsfeierstress feiert sein Comeback in der 3. Liga. Dazu gibt es zwei überraschende Präsente beim Kreistag in Oberlübbe. Ein Geschenk hält nicht lange durch und ist nach der Versammlung verschwunden. Das sind Themen der Handball-Box. Hochzeitsfeier-Stress Eigentlich hatte sich Jannis Finke, Torwart des Drittligisten Lit 1912 II, sein Comeback etwas ruhiger vorgestellt. Ein paar in Minuten in der Schlussphase bei klarem Spielstand hätten ihm gereicht. „Es war nicht geplant, dass es auf meine Paraden ankommt. Aber das Gefühl war natürlich super“, berichtet Finke, der nach zwei gehaltenen Tempogegenstößen und einem gehaltenen freien Wurf großen Anteil am 38:33-Heimsieg hatte. Viel Zeit, um seinen Acht-Minuten-Einsatz mit seinen Leuten zu feiern, blieb nicht, schließlich hatte er die Hochzeitsfeier eines befreundeten Paares verlassen. Warum er sein Comeback nicht einfach hätte verlegen können, hatte einen einfachen Grund. „Meine Verlobte und ich sind in diesem Monat zu vier Hochzeiten eingeladen. Das hätte keinen Unterschied gemacht“, sagt Finke. Zwei Hochzeitsfeiern stehen dem Lit-Torwart noch bevor. Das Derby gegen GWD Minden II kann er aber spielen – es findet an einem Freitagabend statt. (jöw) Zum Dank eine Torte Zum Abschluss des Kreistages im Oberlübber Dorfgemeinschaftshaus gab es Schnitzel für alle. Nicht vom Kreisvorstand bestellt war eine Sahnetorte, die am Kopfende des Buffets auf Abnehmer wartete. Das besondere daran war, dass auf der Torte das Logo des Handballkreises im Zuckerguss zu sehen war. „Das war eine wirklich tolle Überraschung“, klärte Reinhold Kölling auf. Auftraggeber waren die Verantwortlichen des TuS Eintracht Oberlübbe. „Sie durften zum ersten Mal den Kreistag ausrichten. Das hat sie so gefreut, dass ihr Caterer diese Torte kreiert hatte.“ (jöw) Überraschter Kölling Als Gastgeber seiner Veranstaltung ist man auf Überraschungen selten gefasst. Das ging auch dem wiedergewählten Reinhold Kölling so. Als Andreas Tiemann als Vertreter des Handball-Verbandes Westfalen (HVW) ihn bat, noch einmal an das Rednerpult zu treten, staunte der 70-Jährige und schaute ungläubig in die Runde. Tiemann packte eine Schatulle aus und überreichte ihm unter dem Applaus der Delegierten die Verdienstnadel in Bronze des Deutschen-Handball-Bundes. „Toll, dass an mich gedacht wurde. Und ich habe mich total gefreut“, sagte der Kreischef. Den Grund nannte Kölling in seiner Begrüßungsrede selbst. Denn er engagiert sich seit gut 50 Jahren ehrenamtlich in seinem Sport. (jöw) Kürzer treten Abschiedspräsente nach dem Ausscheiden aus dem Kreisvorstand bekamen Jürgen Steinhauer, Friedhelm Krietemeyer und Heiko Wesemann.Während die beiden letztgenannten aus Altersgründen beziehungsweise aufgrund lokalpolitischer Ambitionen aus dem Amt schieden, bleibt Steinhauer dem Handball eng verbunden. „Der KSA-Ausschuss ist unberechenbar. Zuletzt gab es eher weniger zu tun. Aber das kann sich schnell ändern.Und dann muss man intensiv dabei sein. Die Zeit habe ich nicht mehr“, sagt Steinhauer. Die zeitlichen Ressourcen bringt er als Zeitnehmer in der Bundesliga auf. Zuletzt begleitet er an der Seite von Andreas Tiemann die Partie TBV Lemgo-Lippe gegen THW Kiel. Zudem möchte Steinhauer sich die Spiele seiner beiden Jungs beim HSV Minden-Nord und der HSG Porta anschauen. (jöw)

Handball-Box: Vier Hochzeiten und eine Bilderbuch-Rückkehr

Jannis Finke (links), freut sich hier mit seinem Mannschaftskollegen Marten Franke. MT- Foto: Jörg Wehling

Minden. Ein Torwart im Hochzeitsfeierstress feiert sein Comeback in der 3. Liga. Dazu gibt es zwei überraschende Präsente beim Kreistag in Oberlübbe. Ein Geschenk hält nicht lange durch und ist nach der Versammlung verschwunden. Das sind Themen der Handball-Box.

Hochzeitsfeier-Stress

Eigentlich hatte sich Jannis Finke, Torwart des Drittligisten Lit 1912 II, sein Comeback etwas ruhiger vorgestellt. Ein paar in Minuten in der Schlussphase bei klarem Spielstand hätten ihm gereicht. „Es war nicht geplant, dass es auf meine Paraden ankommt. Aber das Gefühl war natürlich super“, berichtet Finke, der nach zwei gehaltenen Tempogegenstößen und einem gehaltenen freien Wurf großen Anteil am 38:33-Heimsieg hatte. Viel Zeit, um seinen Acht-Minuten-Einsatz mit seinen Leuten zu feiern, blieb nicht, schließlich hatte er die Hochzeitsfeier eines befreundeten Paares verlassen. Warum er sein Comeback nicht einfach hätte verlegen können, hatte einen einfachen Grund. „Meine Verlobte und ich sind in diesem Monat zu vier Hochzeiten eingeladen. Das hätte keinen Unterschied gemacht“, sagt Finke. Zwei Hochzeitsfeiern stehen dem Lit-Torwart noch bevor. Das Derby gegen GWD Minden II kann er aber spielen – es findet an einem Freitagabend statt. (jöw)

Die Torte mit dem Logo des Handballkreises. Foto: pr - © privat/ Reinhold Kölling
Die Torte mit dem Logo des Handballkreises. Foto: pr - © privat/ Reinhold Kölling

Zum Dank eine Torte

Zum Abschluss des Kreistages im Oberlübber Dorfgemeinschaftshaus gab es Schnitzel für alle. Nicht vom Kreisvorstand bestellt war eine Sahnetorte, die am Kopfende des Buffets auf Abnehmer wartete. Das besondere daran war, dass auf der Torte das Logo des Handballkreises im Zuckerguss zu sehen war. „Das war eine wirklich tolle Überraschung“, klärte Reinhold Kölling auf. Auftraggeber waren die Verantwortlichen des TuS Eintracht Oberlübbe. „Sie durften zum ersten Mal den Kreistag ausrichten. Das hat sie so gefreut, dass ihr Caterer diese Torte kreiert hatte.“ (jöw)

Überraschter Kölling

Als Gastgeber seiner Veranstaltung ist man auf Überraschungen selten gefasst. Das ging auch dem wiedergewählten Reinhold Kölling so. Als Andreas Tiemann als Vertreter des Handball-Verbandes Westfalen (HVW) ihn bat, noch einmal an das Rednerpult zu treten, staunte der 70-Jährige und schaute ungläubig in die Runde. Tiemann packte eine Schatulle aus und überreichte ihm unter dem Applaus der Delegierten die Verdienstnadel in Bronze des Deutschen-Handball-Bundes. „Toll, dass an mich gedacht wurde. Und ich habe mich total gefreut“, sagte der Kreischef. Den Grund nannte Kölling in seiner Begrüßungsrede selbst. Denn er engagiert sich seit gut 50 Jahren ehrenamtlich in seinem Sport. (jöw)

Kürzer treten

Abschiedspräsente nach dem Ausscheiden aus dem Kreisvorstand bekamen Jürgen Steinhauer, Friedhelm Krietemeyer und Heiko Wesemann.Während die beiden letztgenannten aus Altersgründen beziehungsweise aufgrund lokalpolitischer Ambitionen aus dem Amt schieden, bleibt Steinhauer dem Handball eng verbunden. „Der KSA-Ausschuss ist unberechenbar. Zuletzt gab es eher weniger zu tun. Aber das kann sich schnell ändern.Und dann muss man intensiv dabei sein. Die Zeit habe ich nicht mehr“, sagt Steinhauer. Die zeitlichen Ressourcen bringt er als Zeitnehmer in der Bundesliga auf. Zuletzt begleitet er an der Seite von Andreas Tiemann die Partie TBV Lemgo-Lippe gegen THW Kiel. Zudem möchte Steinhauer sich die Spiele seiner beiden Jungs beim HSV Minden-Nord und der HSG Porta anschauen. (jöw)

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