Handball-Box: Promi-Treff beim HCE - Bilbija spielt mit, Svitlica noch nicht Marcus Riechmann Minden. Nach sieben Profi-Jahren bei GWD Minden ließ Nenad Bilbija seine Karriere beim Drittligisten Hannover-Burgwedel ausklingen. Danach lief der 2,08 Meter große ehemalige slowenische Nationalspieler noch kurz für GWD II in der 3. Liga auf. Nun spielt er für den Landesligisten HCE Bad Oeynhausen und feierte mit seinem Team einen Sieg zum Saisonstart. Gelernt ist gelernt Elf Tore erzielte Rückraumschütze Nenad Bilbija zum Saisonstart für den HCE Bad Oeynhausen. Der langjährige Bundesliga-Profi führte sein neues Team damit zum 31:27-Heimsieg gegen die TG Herford. In der Szene wird spekuliert, ob mit Aleksandar Svitlica auch ein zweitere ehemaliger GWD-Spieler beim HCE anheuert. Doch der 39-jährige Linkshänder, der nach seiner GWD-Zeit lange an den Folgen eines Kreuzbandrisses litt, entkräftete auf Nachfrage die Gerüchte: „Ich wollte mich nur mal mit Bibi ein bisschen bewegen und ein bisschen Spaß haben“, bestätigte er zwar eine Trainingsteilnahme beim HCE. Ob er irgendwann auch für den Landesligisten spielen werde, sei aber noch offen. (rich) TuSpo zahlt Lehrgeld Neue Liga, neue Erfahrung: Die Aufsteiger des TuSpo Meißen haben das Auftaktspiel in der Frauen-Landesliga 20:26 (12:12) gegen TG Herford verloren. Mit 1:6 misslang vor den eigenen Fans der Start und auch die Schlussviertelstunde gehörte den Gästen. Fabienna Dretzke war mit sieben Toren beste Schützin des von Tobias Meier trainierten TuSpo-Teams. Auch dem TSV Hahlen II brachte das Heimrecht kein Glück: 30:35 verlor die Mannschaft von Trainer Dardan Haziri im Duell der Oberliga-Reserveteams dem TuS Bielefeld-Jöllenbeck II. Zwei heimische Landesligisten kamen gut aus den Startblöcken. Angeführt von Lynn-Sofie Depping (8/3), Dina Thielking (6) und Anna Günther (5) besiegte der der TV Hille den TSV Hillentrup 27:24, Lit Tribe 1912 II nahm mit 27:21 die Punkte vom HCE Bad Oeynhausen mit. Lisa Stegkämpfer warf zwölf Tore für Lit. Bei den 1912ern steigt am Samstag für den TuSpo Meißen am Samstag um 16 Uhr das erste Derby der neuen Liga. (rich) Extra-Motivation Das Auftaktprogramm hat es für die Oberliga-Handballer des TuS 09 Möllbergen in sich: Dem Ritt in Loxten folgt am Samstag das Heimspiel gegen TSG Harsewinkel und dann die Partie beim CVJM Rödinghausen. „Das sind Teams, die ich am Ende unter den Top-Vier erwartet. Das ist ein heißer Auftakt“, sagt Möllbergens Trainer André Torge. Die erste Aufgabe in Loxten hat der TuS gemeistert und mit 26:26 einen Punkt geholt. Vielleicht auch dank einer Portion Extra-Motivation. In Leon Richter und Freddy Altvater fehlten zwei wichtige Spieler, weil sie zur Hochzeit des früheren Möllberger Torhüters Jonas Vieker ins Rheinland gefahren waren. „Deshalb hatten wir Loxten gebeten, das Spiel zu verlegen“, berichtet Torge. Doch Loxten entsprach dem Wunsch nicht. „Da wollten wir es natürlich erst recht wissen“, berichtete Torge von zusätzlichem Ansporn. (rich) Eine ethische Frage? Die Spiele in der Verbandsliga besaßen Pfeffer und auch nach den Aufstiegen in die Oberliga hat sich das nicht geändert: Die Handballerinnen der HSG Petershagen/Lahde und des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck lieferten sich am Samstag ein intensives Duell, in dem die HSG 22:21 hauchdünn gewann. Einer Schlüsselszene wies Gästetrainer Kai Bierbaum einen Beigeschmack zu. Als sich seine Spielerin Ninja Materna-Spreen bei einem Gegenstoß verletzte, wechselte der Ballbesitz zu Petershagen/Lahde. Die HSG nutzte die Chance und traf zum 22:20. Bierbaum bemängelte, dass die HSG den Ball überhaupt angenommen hatte und damit aus dem Verletzungspech seiner Spielerin Profit zog. „Das hätte ich nicht gemacht“, grollte er. „Da wäre ich mir nicht sicher“, entgegnete schmunzelnd HSG-Spielerin Anika Ziercke, die ebenso wie ihr Trainer Heiko Breuer die Szene nicht als problematisch wahrgenommen hatte. „Das war alles normal. Das kommt im Handball vor“, meinte Breuer. (rich)

Handball-Box: Promi-Treff beim HCE - Bilbija spielt mit, Svitlica noch nicht

In dieser Besetzung gehen die Aufsteigerinnen des TuSpo Meißen in der Landesliga an den Start: (hinten von links) Betreuer Jörg Witt, Jasmin Bokoloh, Lisa Engelking, Alicia Nehrmann, Lisa Döpking, Laura Bredemeier, Trainer Tobias Meier, Lena Paulsmeyer, Antonia Böhne, Kaja Wiecking, Ariane Nehrmann, Laura Bredemeier und Vorstandsvorsitzender Michael Ohlemeyer sowie (vorne von links) Pauline Cisik, Joeline Ohlemeyer, Torhüterin Elena Reincke, Torhüterin Denise Meier, Isabell Bokoloh und Nina Reinfelder. Es fehlen Fabienna Dretzke und Zeitnehmer Uwe Wiecking. Foto: privat © privat

Minden. Nach sieben Profi-Jahren bei GWD Minden ließ Nenad Bilbija seine Karriere beim Drittligisten Hannover-Burgwedel ausklingen. Danach lief der 2,08 Meter große ehemalige slowenische Nationalspieler noch kurz für GWD II in der 3. Liga auf. Nun spielt er für den Landesligisten HCE Bad Oeynhausen und feierte mit seinem Team einen Sieg zum Saisonstart.

Gelernt ist gelernt

Elf Tore erzielte Rückraumschütze Nenad Bilbija zum Saisonstart für den HCE Bad Oeynhausen. Der langjährige Bundesliga-Profi führte sein neues Team damit zum 31:27-Heimsieg gegen die TG Herford. In der Szene wird spekuliert, ob mit Aleksandar Svitlica auch ein zweitere ehemaliger GWD-Spieler beim HCE anheuert. Doch der 39-jährige Linkshänder, der nach seiner GWD-Zeit lange an den Folgen eines Kreuzbandrisses litt, entkräftete auf Nachfrage die Gerüchte: „Ich wollte mich nur mal mit Bibi ein bisschen bewegen und ein bisschen Spaß haben“, bestätigte er zwar eine Trainingsteilnahme beim HCE. Ob er irgendwann auch für den Landesligisten spielen werde, sei aber noch offen. (rich)

TuSpo zahlt Lehrgeld

Neue Liga, neue Erfahrung: Die Aufsteiger des TuSpo Meißen haben das Auftaktspiel in der Frauen-Landesliga 20:26 (12:12) gegen TG Herford verloren. Mit 1:6 misslang vor den eigenen Fans der Start und auch die Schlussviertelstunde gehörte den Gästen. Fabienna Dretzke war mit sieben Toren beste Schützin des von Tobias Meier trainierten TuSpo-Teams. Auch dem TSV Hahlen II brachte das Heimrecht kein Glück: 30:35 verlor die Mannschaft von Trainer Dardan Haziri im Duell der Oberliga-Reserveteams dem TuS Bielefeld-Jöllenbeck II. Zwei heimische Landesligisten kamen gut aus den Startblöcken. Angeführt von Lynn-Sofie Depping (8/3), Dina Thielking (6) und Anna Günther (5) besiegte der der TV Hille den TSV Hillentrup 27:24, Lit Tribe 1912 II nahm mit 27:21 die Punkte vom HCE Bad Oeynhausen mit. Lisa Stegkämpfer warf zwölf Tore für Lit. Bei den 1912ern steigt am Samstag für den TuSpo Meißen am Samstag um 16 Uhr das erste Derby der neuen Liga. (rich)

Extra-Motivation

Das Auftaktprogramm hat es für die Oberliga-Handballer des TuS 09 Möllbergen in sich: Dem Ritt in Loxten folgt am Samstag das Heimspiel gegen TSG Harsewinkel und dann die Partie beim CVJM Rödinghausen. „Das sind Teams, die ich am Ende unter den Top-Vier erwartet. Das ist ein heißer Auftakt“, sagt Möllbergens Trainer André Torge. Die erste Aufgabe in Loxten hat der TuS gemeistert und mit 26:26 einen Punkt geholt. Vielleicht auch dank einer Portion Extra-Motivation. In Leon Richter und Freddy Altvater fehlten zwei wichtige Spieler, weil sie zur Hochzeit des früheren Möllberger Torhüters Jonas Vieker ins Rheinland gefahren waren. „Deshalb hatten wir Loxten gebeten, das Spiel zu verlegen“, berichtet Torge. Doch Loxten entsprach dem Wunsch nicht. „Da wollten wir es natürlich erst recht wissen“, berichtete Torge von zusätzlichem Ansporn. (rich)

Eine ethische Frage?

Die Spiele in der Verbandsliga besaßen Pfeffer und auch nach den Aufstiegen in die Oberliga hat sich das nicht geändert: Die Handballerinnen der HSG Petershagen/Lahde und des TuS 97 Bielefeld-Jöllenbeck lieferten sich am Samstag ein intensives Duell, in dem die HSG 22:21 hauchdünn gewann. Einer Schlüsselszene wies Gästetrainer Kai Bierbaum einen Beigeschmack zu. Als sich seine Spielerin Ninja Materna-Spreen bei einem Gegenstoß verletzte, wechselte der Ballbesitz zu Petershagen/Lahde. Die HSG nutzte die Chance und traf zum 22:20. Bierbaum bemängelte, dass die HSG den Ball überhaupt angenommen hatte und damit aus dem Verletzungspech seiner Spielerin Profit zog. „Das hätte ich nicht gemacht“, grollte er. „Da wäre ich mir nicht sicher“, entgegnete schmunzelnd HSG-Spielerin Anika Ziercke, die ebenso wie ihr Trainer Heiko Breuer die Szene nicht als problematisch wahrgenommen hatte. „Das war alles normal. Das kommt im Handball vor“, meinte Breuer. (rich)

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