HSG Porta schließt die Kaderplanung ab: Trainer Franke bleibt – und seine Spieler auch Christian Bendig Porta Westfalica. Der Ball ruht, die Planungen laufen bei den Amateurhandballern im Rahmen der Möglichkeiten jedoch auf Hochtouren. Bei HSG Porta steht nach einem frühen Abschluss der Gespräche das Personalkarussell bereits still. Trainer Daniel Franke wird mit dem Männerhandball-Verbandsligisten in seine vierte Saison gehen. Der aktuelle Kader bleibt zusammen und wird nicht durch Zugänge ergänzt. Die um die Weihnachtszeit herum aufgenommenen Gespräche verliefen unkompliziert, wie Abteilungsleiter André Donnecker, berichtet. Und das, obwohl nach dem Fehlstart mit 0:4 Punkten in die derzeit unterbrochene Spielzeit eine gewisse Unzufriedenheit im HSG-Lager herrschte. „Die Spieler haben sich in der Zwischenzeit natürlich hinterfragt und Gedanken gemacht. Daniel auch“, gibt Donnecker zu Protokoll und schiebt nach: „In meinen Augen völlig zu Unrecht. Wir hätten die Kurve in jedem Fall bekommen.“ Es bestand kein Zweifel, dass der Verein mit Franke in die kommende Serie gehen wolle, berichtet Donnecker. Nachdem diese Personalie geklärt war, sagten nach und nach zu Frankes Freude alle Spieler zu. „Denn wo holt man in dieser Zeit Ersatz her, wenn dir drei Jungs von der Stange gehen“, fragt Franke rhetorisch. Er ist froh, dass alle bleiben, denn einige HSG-Leistungsträger hatten schon vor der Serie 2020/21 durchaus das Interesse anderer Vereine geweckt. Nachdem die Planungen abgeschlossen sind, hoffen sowohl Franke als auch Donnecker auf eine Solidarität unter den heimischen Handballvereinen. „Es wäre schön, wenn man in diesem Jahr nicht die Spieler anderer Vereine ansprechen würde“, wünschen sich beide. Gespräche mit Trainern der Konkurrenz hätten diesbezüglich schon stattgefunden. Ohnehin glaubt das HSG-Duo, dass es in den kommenden Monaten wenige Wechsel geben wird. „Nach so einer Saison möchte sich wahrscheinlich kein Spieler von seinem aktuellen Klub und den Kumpels in seiner Mannschaft verabschieden“, meint Franke. Donnecker ergänzt: „Es sei denn, es gibt triftige Gründe, wie eine berufliche Mehrbelastung oder ähnliches.“

HSG Porta schließt die Kaderplanung ab: Trainer Franke bleibt – und seine Spieler auch

Trainer Daniel Franke bleibt bei der HSG Porta – und seine Spieler auch. Foto: Christian Bendig © Christian Bendig

Porta Westfalica. Der Ball ruht, die Planungen laufen bei den Amateurhandballern im Rahmen der Möglichkeiten jedoch auf Hochtouren. Bei HSG Porta steht nach einem frühen Abschluss der Gespräche das Personalkarussell bereits still. Trainer Daniel Franke wird mit dem Männerhandball-Verbandsligisten in seine vierte Saison gehen. Der aktuelle Kader bleibt zusammen und wird nicht durch Zugänge ergänzt.

Die um die Weihnachtszeit herum aufgenommenen Gespräche verliefen unkompliziert, wie Abteilungsleiter André Donnecker, berichtet. Und das, obwohl nach dem Fehlstart mit 0:4 Punkten in die derzeit unterbrochene Spielzeit eine gewisse Unzufriedenheit im HSG-Lager herrschte. „Die Spieler haben sich in der Zwischenzeit natürlich hinterfragt und Gedanken gemacht. Daniel auch“, gibt Donnecker zu Protokoll und schiebt nach: „In meinen Augen völlig zu Unrecht. Wir hätten die Kurve in jedem Fall bekommen.“

Es bestand kein Zweifel, dass der Verein mit Franke in die kommende Serie gehen wolle, berichtet Donnecker. Nachdem diese Personalie geklärt war, sagten nach und nach zu Frankes Freude alle Spieler zu. „Denn wo holt man in dieser Zeit Ersatz her, wenn dir drei Jungs von der Stange gehen“, fragt Franke rhetorisch. Er ist froh, dass alle bleiben, denn einige HSG-Leistungsträger hatten schon vor der Serie 2020/21 durchaus das Interesse anderer Vereine geweckt.

Nachdem die Planungen abgeschlossen sind, hoffen sowohl Franke als auch Donnecker auf eine Solidarität unter den heimischen Handballvereinen. „Es wäre schön, wenn man in diesem Jahr nicht die Spieler anderer Vereine ansprechen würde“, wünschen sich beide. Gespräche mit Trainern der Konkurrenz hätten diesbezüglich schon stattgefunden. Ohnehin glaubt das HSG-Duo, dass es in den kommenden Monaten wenige Wechsel geben wird. „Nach so einer Saison möchte sich wahrscheinlich kein Spieler von seinem aktuellen Klub und den Kumpels in seiner Mannschaft verabschieden“, meint Franke. Donnecker ergänzt: „Es sei denn, es gibt triftige Gründe, wie eine berufliche Mehrbelastung oder ähnliches.“

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