HBL-Präsident Uwe Schwenker beschreibt den Weg der Bundesliga und richtet eine Mahnung nach Minden: „Die Klubs müssen mitgehen“ Marcus Riechmann Minden. Auf dem Weg von Kiel nach Köln zur Jahrestagung des Handball-Bundesliga-Verbandes HBL legte Uwe Schwenker einen Zwischenstopp in Minden ein und besuchte den Vorsitzenden der HBL-Lizenzierungskommission Rolf Nottmeier. Im MT-Interview spricht der 62-jährige HBL-Präsident über die Notwendigkeit moderner Arenen, den großen Zusammenhalt der Vereine in der Corona-Zeit, die Mission Gold und darüber, warum es auch im Urlaub ohne Handball nicht geht. Weit über ein Jahr begleitet die Corona-Pandemie nun schon die Handball-Bundesliga. Nun ist die Saison ist beendet. Wie erschöpft sind Sie? Ich bin zunächst mal froh, dass wir die Saison vernünftig zu Ende gebracht haben. Das war ein großes Ziel. Das andere große Ziel war, dass alle Klubs der 1. und 2. Liga wirtschaftlich gesund durchkommen. Auch das haben wir erreicht. Insofern bin ich weniger erschöpft als vielmehr sehr erleichtert. Sind Sie trotzdem urlaubsreif? Wo werden sie eine Zeit vom Handball ausspannen? Ich bin gerade aus dem Urlaub zurückgekommen. Wir waren rund 14 Tage auf Sylt. Aber natürlich ist uns der Handball dazwischen gekommen. Ich bin zwischendurch von Sylt nach Stuttgart geflogen. Abends habe ich dann in Bietigheim die Ehrung für den HSV Handball als Meister der 2. Liga vorgenommen. Am nächsten Tag bin ich weitergefahren, um in Mannheim die Meisterehrung für den THW Kiel durchzuführen. Abends ging es im Flugzeug nach Hamburg und Montagmorgen war ich zum Frühstück zurück bei meiner Frau auf Sylt. Als ich den Urlaub gebucht hatte, war nicht klar, dass die Saison so weit in den Juni reichen würde. Das war anders geplant, aber es war auch nicht schlimm. Wenn man Präsident ist, gehören die Ehrungen dazu. War das die anspruchsvollste Saison, die Sie in Ihren mittlerweile mehr als 40 Jahren Bundesliga erlebt haben? Es war auf jeden Fall eine herausfordernde Saison für alle Beteiligten. Aber es gab auch sehr positive Ausprägungen. Es hat sich ein unglaublich starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, einerseits zwischen den Klubs in den Bundesligen der Männer und der Frauen, und andererseits zwischen der Liga und dem DHB. Es wurde schnell deutlich, dass alle gewillt sind, sehr eng zusammenzurücken. Es gab einen regelmäßigen und offenen Austausch untereinander. In der Bundesliga hatten wir einen wöchentlichen Jour Fix als Video-Schalte. Das hat sich sehr gut entwickelt. Hat es einen derart engen Austausch der Bundesliga-Manager so vorher nicht gegeben? Ich kann mich an einen solch engen Zusammenhalt nicht erinnern. Natürlich spielte der sportliche Wettbewerb eine wichtige Rolle, darum geht es ja. Aber weit darüber ging es darum, die Klubs und die Liga zu erhalten. Sie haben etliche Monate Spiele ohne Zuschauer gesehen. Ist Ihnen das Herz aufgegangen, als Sie nun zum Finale wieder Fans in den Hallen erlebt haben? Absolut. Es war ein wichtiges und richtiges Zeichen am Ende der Saison wieder Handball mit Fans möglich zu machen. Das wirkt sich auch auf die kommende Saison aus. Das war ein wichtiges Signal. Wir haben alle die Hoffnung, dass es in der neuen Saison wieder möglich ist, vor mehr Zuschauern zu spielen, wenn es dann 80 Prozent oder mehr Geimpfte gibt. Die drei G’s werden ein zentraler Baustein sein: Geimpft, gesundet, getestet. Ich bin optimistisch, dass wir wieder gut ausgelastete Hallen sehen werden. Nun fürchten viele Experten, dass wir im Herbst eine vierte Corona-Welle erleben werden. Würde die Bundesliga, würden die Klubs noch eine Saison ohne Fans überstehen? Das ist schwer zu beurteilen. Es kommt am Ende darauf an, wie weitere unterstützenden Maßnahmen dann aussehen. Wir wollen aber in erster Linie unsere Etats aus eigener Kraft decken. Und dazu gehören auch die Zuschauereinnahmen. Ich bin immer optimistisch an die Dinge herangegangen, mit Realismus aber auch mit der Haltung: Wir werden das schaffen. Und wir werden spielen. Man sagt: Wer nicht spricht, den hört man nicht. Genauso gilt: Wer nicht spielt, den sieht man nicht. Deshalb mussten auch in der Corona-Zeit spielen, auch wenn keine Fans in die Hallen durften. Es gibt ja auch Verpflichtungen unseren Partnern gegenüber wie beispielsweise den Fernsehanstalten und den Sponsoren. Aber ganz klar: Alles wird leichter, wenn Zuschauer in die hallen dürfen. Sehen Sie mit Schrecken, dass bei der Fußball-Europameisterschaft die Stadien voll waren mit 60.000 und mehr Fans? Ich betrachte es mit einer gesunden Skepsis, den wirtschaftlichen Erfolg über alles zu stellen, wenn zeitgleich die Inzidenzzahlen wieder hochgehen und der Anteil der Delta-Variante stark zunimmt. Generell ist es gut, dass Fans in die Stadien dürfen. Aber ob es nun gleich 50.000 oder 60.000 sein müssen, stelle ich vorsichtig in Frage. Nun steht auch im Handball ein großes Ereignis bevor: Das olympische Turnier in Tokio. Die deutsche Mannschaft fährt dorthin unter der Überschrift „Mission Gold". Ist dieses seit Jahren vorgegebene Ziel eine Belastung für das Team? Ich kenne Alfred Gislason gut als Trainer, der weiß damit umzugehen. Der hat sich das aber nicht ausgedacht. Klar. Aber man muss wissen, wann man die Mission Gold ausgerufen hat. Da hat der deutsche Handball eine kleine Talsohle durchschritten und man hat die Perspektive 2020 entworfen. Die Olympischen Spiele sollten ja 2020 ausgetragen werden. Es ging darum, Spieler, Vereine und Verbände aber auch die Sponsoren hinter sich zu bringen und hinter einer Vision zu vereinen. An diesem Gold-Ziel hat man festgehalten. Wenn man es realistisch betrachtet muss man sagen: Die deutsche Mannschaft zählt nicht zu den Topfavoriten. Aber das Team ist an guten Tagen in der Lage, gegen jede Mannschaft zu gewinnen. Es ist vieles möglich. Die Fallhöhe vom Goldanspruch ist jedenfalls hoch. Ich gehe mit einer gewissen Gelassenheit an die Sache heran. In der Liga wissen alle, wie es aussieht. Man kann die Situation realistisch einschätzen und wird das Team nicht allein an der Goldmedaille messen. Welche Sorge ist größer: Dass die Nationalmannschaft früh in Tokio scheitert und damit auch die Liga einen Imageschaden erleidet, oder dass über die Olympischen Spiele das Corona-Virus in seinen Varianten in die Liga getragen wird? Erstmal ist er sehr gut, dass alle deutschen Spieler geimpft oder mindestens genesen sind. Ich bin zuversichtlich, dass auf diesem Weg Corona nicht in die Bundesliga getragen wird. Es gibt ja auch eine Menge weiterer Spieler aus anderen Nationen, die zurück in die Bundesliga kommen. Bei der letzten WM in Ägypten waren es rund 80 Spieler. Damals gab es reflexartig Diskussionen, ob man die Spieler da hinlassen sollte. Das haben wir intensiv diskutiert. Aber man kann sagen: Die Bubble hat gut gehalten, die Konzepte haben funktioniert. Also war der WM-Start richtig, obwohl die Titelkämpfe mitten in der Pandemie stattgefunden haben? Ich bin froh, dass wir teilgenommen haben und das gilt auch für die Olympischen Spiele. An so einer WM-Teilnahme hängt mehr dran als nur das Offensichtliche. An der Nationalmannschaft hängt eine Menge dran, das strahlt bis in die Jugendarbeit der Vereine aus. Wenn man auf das große Ganze schaut, kann man erkennen, dass wir in den vergangenen Jahren mit dem Verband eine Menge auf den Weg gebracht haben. Seit vielen Jahren arbeiten Liga und Verband sehr eng zusammen und setzen viel in Bewegung. Das zeigen auch die großen Turniere. Wir haben viel investiert. Wir erleben ein Jahrzehnt des Handballs. Wir hatten 2017 die Frauen-WM und 2019 die WM der Männer. Wir haben die Junioren-WM 2023 gemeinsam mit Griechenland, wir haben die EM 2024 und dann mit den Niederlanden 2025 die WM der Frauen. Dann kommt 2027 die WM der Männer. Das sind Projekte mit Leuchtturmcharakter und mit wirtschaftlicher Strahlkraft – auch für die Klubs, weil der Handball in Deutschland medial sehr präsent sein wird. Sie beschreiben einen Prozess des Wachstums. In Minden ist das Gegenteil der Fall. Hier erlebt der Bundesligist GWD Minden den Aus-, Ein- und wieder Auszug in und aus der Kampa-Halle, der Bau einer modernen Multi-Arena kommt über den Status eines Luftschlosses nicht hinaus. Welche Zukunft hat ein Bundesligist in einer solcher Lage? Wir leben im Hier und Jetzt, aber wir müssen Zukunft gestalten. Wenn man mal den Blick in den Fußball wagt zu Klubs wie Holstein Kiel oder Greuther Fürth, die gerade in die Bundesliga aufgestiegen sind, oder man schaut auf Augsburg oder Mainz, dann sieht man, wie man seine Zukunft in die Hand nehmen kann. Gleichzeitig gibt es Traditionsklubs wie Schalke, HSV, Bremen oder Nürnberg, die von der Tradition leben und in der 2. Liga gelandet sind. Von der Vergangenheit kann man sich nichts kaufen. Man muss nach vorne denken. Für Minden kann das heißen: Man wird eine Halle brauchen, die den zukünftigen Standards und infrastrukturellen Anforderungen der Handball-Bundesliga entspricht, um im Konzert der Großen weiter mitzuspielen. Wir werden die Entwicklung des Medien- und Fernsehzeitalters nicht aufhalten können. Und wir sind auch froh, dass wir den heutigen TV-Vertrag haben. Aber dann gibt es eben auch Standards, die von den Sendern abgefragt und auch von Sponsoren und Fans verlangt werden. Am Ende führt kaum an Weg an einer modernen Multihalle vorbei. Da hat sich übrigens in der ganzen Liga in den vergangenen Jahren schon eine Menge getan. Nun werden solche Arenen in der Regel aber nicht von den Klubs gebaut. Das sind kommunale Projekte, die dann den Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Davon sind wir in Minden noch ein Stück entfernt. Die Situation für GWD ist nicht einfach, zumal ja der TuS N-Lübbecke auch aufgestiegen ist. Zwei Klubs in einer Halle, das wirft nicht nur spielplantechnisch Probleme auf. Ich bin nicht in Minden zuhause und nicht ganz nah dran. Aber es ist einfach wichtig die Probleme lösungsorientiert anzupacken. Man muss Zukunft gestalten, nicht verwalten. Wird das Erfordernis von vier Tribünenseiten irgendwann kommen? Das vermag ich konkret nicht zu sagen. Aber die Tendenz ist klar: Da geht die Reise hin. Man muss nur in andere Sportarten schauen. Wir wollen uns mit der Handball-Bundesliga entwickeln. Da müssen die Klubs mitgehen. Wird diese Entwicklung die Schere zwischen den Dorf- und Kleinstadtvereinen auf der einen Seite und den Großstadtklubs auf der anderen Seite noch weiter öffnen? Schließt diese Entwicklung die Traditionsvereine künftig aus der Liga aus? Was ist denn Provinz? Ist es das Denken? Oder kann ich auch in der Provinz einiges auf die Reihe bekommen? Provinz beschreibt vielleicht die wirtschaftliche Limitation, Infrastruktur wie eben eine Multihalle zur Verfügung zu stellen. Wenn ich mir OWL mal anschaue und die gleich drei Bundesligisten hier, dann stelle ich fest: Das ist sportlich wie auch wirtschaftlich keine schlecht aufgestellte Region. Ich kann nur aus der Distanz raufschauen, aber hier vor Ort muss man sich am runden Tisch gemeinsam überlegen: Was wollen wir, und wie setzen wir das um. Ein Blick auf die Aufsteiger, die sinnbildlich stehen für die beiden Seiten des deutschen Spitzenhandballs. Hier der TuS N-Lübbecke als „Dorfverein", dort der urbane HSV Handball aus Hamburg. Der TuS N-Lübbecke ist immer wieder Teil der Bundesliga gewesen, der Klub hat sich ja sogar die Domain Rekordaufsteiger.de gesichert. Die sind etabliert. Der HSV Handball hat auch lange dazugehört. Der jetzige HSV ist allerdings nicht mehr zu vergleichen mit den alten HSV, der mal die Champions League gewonnen hat. Damals waren sie anhängig von einem Mäzen, heute sind sie breiter aufgestellt und besitzen ein gutes Zuschauerpotenzial. Wenn Handball aus einer Medienstadt wie Hamburg kommt, dann ist das für die Liga und die Sportart positiv. Aber Handball ist eben auch eng mit den ostwestfälischen Traditionsvereinen eng verbunden. Mit welchen Wünschen gehen Sie in die neue Saison? Welche Ziele haben Sie für die kommende Präsidentschaft? Wir sind alle Handball. Da ist in den letzten Jahren eine Menge entstanden. Wenn ich mal in der HBL die sensible Stelle betrachte zwischen Präsident und hauptamtlichem Geschäftsführer. Das war früher mal schwierig. Da muss ein absolutes Vertrauensverhältnis bestehen und das ist bei mir und Frank Bohmann gegeben. Das lässt mich positiv nach vorn schauen. Wenn ich dann noch sehe was auch aus der Liga selbst in den vergangenen Monaten bewegt und initiiert worden ist, dann bin ich nicht bange, dass wir auch die Probleme der Zukunft meistern werden. Diese Zuversicht umfasst auch die Zusammenarbeit mit dem DHB. Da ist auch einiges passiert. Wir haben zwei Leute aus der HBL, die mittlerweile im DHB-Vorstand sitzen. Das ist der Vorstandsvorsitzende Mark Schober, der in der HBL Co-Pilot von Geschäftsführer Frank Bohmann war, und wir haben Benjamin Chatton, der einer der versiertesten Bundesliga-Manager war und jetzt Schobers Stellvertreter und Vorstand Recht und Finanzen ist. Dann gibt es mit Andreas Michelmann einen Präsidenten, der sich nicht selbst zu wichtig nimmt, sondern sachorientiert denkt und lenkt. Bei der Frauen-Bundesliga gibt es Andreas Thiel, gegen den habe ich damals noch gespielt. Strukturen sind gut und wichtig, aber bei uns kommen auch die Personen untereinander sehr gut miteinander klar, auch wenn es unterschiedliche Interessen gibt und ja auch geben muss. Wir versuchen, uns gegenseitig zu befruchten. Es gibt eine wirklich gute Basis und viel Entwicklung nach vorne. Haben Sie ein zentrales Projekt für die nächsten vier Jahre Ihrer Amtszeit? Der Medienvertrag läuft nach sechs Jahren im Juni 2023 aus. Das ist ein ganz wichtiges Projekt, daran werden wir arbeiten. Wir haben mit Sky und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine enge Partnerschaft, die sich bewährt hat. Aber es gibt natürlich auch andere Interessenten die in Sportrechte investieren. Zum Beispiel die Telekom, DAZN oder auch ServusTV, der sich jetzt unter anderem die Rechte für die Handball-Champions League gesichert hat. Wir haben zudem eine Menge in Digitalisierung, Datenmanagement und in die Entwicklung in eigene digitale Plattformen gesteckt, auch das wird uns weiter begleiten. Außerdem spielt Nachhaltigkeit auf allen Feldern mit. Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung rücken zunehmend in den Fokus der Gesellschaft. Auch der Handball wird sich hier zukünftig glaubwürdig positionieren. Und uns stehen ein paar große internationale Meisterschaften in Deutschland bevor. Es gibt einiges zu tun. ZUM THEMA: Uwe Schwenker - seit mehr als 40 Jahre in der Bundesliga zu Hause Uwe Schwenker ist dem Handball und der Bundesliga seit mehr als vier Jahrzehnten eng verbunden. Im Alter von 19 Jahren stieg er 1978 mit dem TV Grambke-Bremen in die Bundesliga auf. Von 1980 an spielte der Linksaußen mehr als zwölf Jahre für den THW Kiel und absolvierte 72 Länderspiele für Deutschland. Nach einem Intermezzo als Trainer und erneut Spieler beim THW und war er von 1994 bis 2009 als Geschäftsführer in Kiel tätig. Seit 2014 ist der Bremer Präsident des Bundesliga-Verbandes HBL. Bei der Mitgliederversammlung der HBL in Köln wurde Schwenker einstimmig als Präsidenten für eine weitere vierjährige Amtszeit bestätigt. Zwei Plätze im insgesamt achtköpfigen Präsidium waren neu zu besetzen, da sowohl Klaus Elwardt als auch Benjamin Chatton (seit Januar Vorstandsmitglied im DHB) ausschieden. Als Beisitzerin 1. Liga neu ins Präsidium gewählt wurden Jennifer Kettemann, Geschäftsführerin der Rhein-Neckar Löwen und Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig. Damit gehören dem Präsidium an: Uwe Schwenker (Präsident), Gerd Hofele (Vizepräsident Finanzen), Marc-Henrik Schmedt (Vizepräsident 1. Liga), Jennifer Kettemann (Beisitzerin 1. Liga), Karsten Günther (Beisitzer 1. Liga), Franz Dressel (Vizepräsident 2. Liga), Björn Barthel (Beisitzer 2. Liga), Niels Ellwanger                 (Beisitzer 2. Liga).

HBL-Präsident Uwe Schwenker beschreibt den Weg der Bundesliga und richtet eine Mahnung nach Minden: „Die Klubs müssen mitgehen“

Uwe Schwenker scheut klare Worte nicht: „Zukunft gestalten, nicht verwalten“, mahnt der Liga-Präsident. Für Tradition allein könne man sich nichts kaufen. Archivoto: Joachim Sielski/imago-images © imago images/Joachim Sielski

Minden. Auf dem Weg von Kiel nach Köln zur Jahrestagung des Handball-Bundesliga-Verbandes HBL legte Uwe Schwenker einen Zwischenstopp in Minden ein und besuchte den Vorsitzenden der HBL-Lizenzierungskommission Rolf Nottmeier. Im MT-Interview spricht der 62-jährige HBL-Präsident über die Notwendigkeit moderner Arenen, den großen Zusammenhalt der Vereine in der Corona-Zeit, die Mission Gold und darüber, warum es auch im Urlaub ohne Handball nicht geht.

Weit über ein Jahr begleitet die Corona-Pandemie nun schon die Handball-Bundesliga. Nun ist die Saison ist beendet. Wie erschöpft sind Sie?

Ich bin zunächst mal froh, dass wir die Saison vernünftig zu Ende gebracht haben. Das war ein großes Ziel. Das andere große Ziel war, dass alle Klubs der 1. und 2. Liga wirtschaftlich gesund durchkommen. Auch das haben wir erreicht. Insofern bin ich weniger erschöpft als vielmehr sehr erleichtert.

Die beiden Männer an der Spitze der HBL gehen einem besonders angenehmen Teil ihrer Arbeit nach: Präsident Uwe Schwenker (links) und Geschäftsführer Frank Bohmann überbringen dem THW Kiel am letzten Spieltag die Meisterschale. Foto: Marco Wolf/imago-images.de - © imago images/wolf-sportfoto
Die beiden Männer an der Spitze der HBL gehen einem besonders angenehmen Teil ihrer Arbeit nach: Präsident Uwe Schwenker (links) und Geschäftsführer Frank Bohmann überbringen dem THW Kiel am letzten Spieltag die Meisterschale. Foto: Marco Wolf/imago-images.de - © imago images/wolf-sportfoto

Sind Sie trotzdem urlaubsreif? Wo werden sie eine Zeit vom Handball ausspannen?

Ich bin gerade aus dem Urlaub zurückgekommen. Wir waren rund 14 Tage auf Sylt. Aber natürlich ist uns der Handball dazwischen gekommen. Ich bin zwischendurch von Sylt nach Stuttgart geflogen. Abends habe ich dann in Bietigheim die Ehrung für den HSV Handball als Meister der 2. Liga vorgenommen. Am nächsten Tag bin ich weitergefahren, um in Mannheim die Meisterehrung für den THW Kiel durchzuführen. Abends ging es im Flugzeug nach Hamburg und Montagmorgen war ich zum Frühstück zurück bei meiner Frau auf Sylt. Als ich den Urlaub gebucht hatte, war nicht klar, dass die Saison so weit in den Juni reichen würde. Das war anders geplant, aber es war auch nicht schlimm. Wenn man Präsident ist, gehören die Ehrungen dazu.

War das die anspruchsvollste Saison, die Sie in Ihren mittlerweile mehr als 40 Jahren Bundesliga erlebt haben?

Es war auf jeden Fall eine herausfordernde Saison für alle Beteiligten. Aber es gab auch sehr positive Ausprägungen. Es hat sich ein unglaublich starkes Zusammengehörigkeitsgefühl entwickelt, einerseits zwischen den Klubs in den Bundesligen der Männer und der Frauen, und andererseits zwischen der Liga und dem DHB. Es wurde schnell deutlich, dass alle gewillt sind, sehr eng zusammenzurücken. Es gab einen regelmäßigen und offenen Austausch untereinander. In der Bundesliga hatten wir einen wöchentlichen Jour Fix als Video-Schalte. Das hat sich sehr gut entwickelt.

Hat es einen derart engen Austausch der Bundesliga-Manager so vorher nicht gegeben?

Ich kann mich an einen solch engen Zusammenhalt nicht erinnern. Natürlich spielte der sportliche Wettbewerb eine wichtige Rolle, darum geht es ja. Aber weit darüber ging es darum, die Klubs und die Liga zu erhalten.

Sie haben etliche Monate Spiele ohne Zuschauer gesehen. Ist Ihnen das Herz aufgegangen, als Sie nun zum Finale wieder Fans in den Hallen erlebt haben?

Absolut. Es war ein wichtiges und richtiges Zeichen am Ende der Saison wieder Handball mit Fans möglich zu machen. Das wirkt sich auch auf die kommende Saison aus. Das war ein wichtiges Signal. Wir haben alle die Hoffnung, dass es in der neuen Saison wieder möglich ist, vor mehr Zuschauern zu spielen, wenn es dann 80 Prozent oder mehr Geimpfte gibt. Die drei G’s werden ein zentraler Baustein sein: Geimpft, gesundet, getestet. Ich bin optimistisch, dass wir wieder gut ausgelastete Hallen sehen werden.

Nun fürchten viele Experten, dass wir im Herbst eine vierte Corona-Welle erleben werden. Würde die Bundesliga, würden die Klubs noch eine Saison ohne Fans überstehen?

Das ist schwer zu beurteilen. Es kommt am Ende darauf an, wie weitere unterstützenden Maßnahmen dann aussehen. Wir wollen aber in erster Linie unsere Etats aus eigener Kraft decken. Und dazu gehören auch die Zuschauereinnahmen. Ich bin immer optimistisch an die Dinge herangegangen, mit Realismus aber auch mit der Haltung: Wir werden das schaffen. Und wir werden spielen. Man sagt: Wer nicht spricht, den hört man nicht. Genauso gilt: Wer nicht spielt, den sieht man nicht. Deshalb mussten auch in der Corona-Zeit spielen, auch wenn keine Fans in die Hallen durften. Es gibt ja auch Verpflichtungen unseren Partnern gegenüber wie beispielsweise den Fernsehanstalten und den Sponsoren. Aber ganz klar: Alles wird leichter, wenn Zuschauer in die hallen dürfen.

Sehen Sie mit Schrecken, dass bei der Fußball-Europameisterschaft die Stadien voll waren mit 60.000 und mehr Fans?

Ich betrachte es mit einer gesunden Skepsis, den wirtschaftlichen Erfolg über alles zu stellen, wenn zeitgleich die Inzidenzzahlen wieder hochgehen und der Anteil der Delta-Variante stark zunimmt. Generell ist es gut, dass Fans in die Stadien dürfen. Aber ob es nun gleich 50.000 oder 60.000 sein müssen, stelle ich vorsichtig in Frage.

Nun steht auch im Handball ein großes Ereignis bevor: Das olympische Turnier in Tokio. Die deutsche Mannschaft fährt dorthin unter der Überschrift „Mission Gold". Ist dieses seit Jahren vorgegebene Ziel eine Belastung für das Team?

Ich kenne Alfred Gislason gut als Trainer, der weiß damit umzugehen.

Der hat sich das aber nicht ausgedacht.

Klar. Aber man muss wissen, wann man die Mission Gold ausgerufen hat. Da hat der deutsche Handball eine kleine Talsohle durchschritten und man hat die Perspektive 2020 entworfen. Die Olympischen Spiele sollten ja 2020 ausgetragen werden. Es ging darum, Spieler, Vereine und Verbände aber auch die Sponsoren hinter sich zu bringen und hinter einer Vision zu vereinen. An diesem Gold-Ziel hat man festgehalten. Wenn man es realistisch betrachtet muss man sagen: Die deutsche Mannschaft zählt nicht zu den Topfavoriten. Aber das Team ist an guten Tagen in der Lage, gegen jede Mannschaft zu gewinnen. Es ist vieles möglich.

Die Fallhöhe vom Goldanspruch ist jedenfalls hoch.

Ich gehe mit einer gewissen Gelassenheit an die Sache heran. In der Liga wissen alle, wie es aussieht. Man kann die Situation realistisch einschätzen und wird das Team nicht allein an der Goldmedaille messen.

Welche Sorge ist größer: Dass die Nationalmannschaft früh in Tokio scheitert und damit auch die Liga einen Imageschaden erleidet, oder dass über die Olympischen Spiele das Corona-Virus in seinen Varianten in die Liga getragen wird?

Erstmal ist er sehr gut, dass alle deutschen Spieler geimpft oder mindestens genesen sind. Ich bin zuversichtlich, dass auf diesem Weg Corona nicht in die Bundesliga getragen wird. Es gibt ja auch eine Menge weiterer Spieler aus anderen Nationen, die zurück in die Bundesliga kommen. Bei der letzten WM in Ägypten waren es rund 80 Spieler. Damals gab es reflexartig Diskussionen, ob man die Spieler da hinlassen sollte. Das haben wir intensiv diskutiert. Aber man kann sagen: Die Bubble hat gut gehalten, die Konzepte haben funktioniert.

Also war der WM-Start richtig, obwohl die Titelkämpfe mitten in der Pandemie stattgefunden haben?

Ich bin froh, dass wir teilgenommen haben und das gilt auch für die Olympischen Spiele. An so einer WM-Teilnahme hängt mehr dran als nur das Offensichtliche. An der Nationalmannschaft hängt eine Menge dran, das strahlt bis in die Jugendarbeit der Vereine aus. Wenn man auf das große Ganze schaut, kann man erkennen, dass wir in den vergangenen Jahren mit dem Verband eine Menge auf den Weg gebracht haben. Seit vielen Jahren arbeiten Liga und Verband sehr eng zusammen und setzen viel in Bewegung. Das zeigen auch die großen Turniere. Wir haben viel investiert. Wir erleben ein Jahrzehnt des Handballs. Wir hatten 2017 die Frauen-WM und 2019 die WM der Männer. Wir haben die Junioren-WM 2023 gemeinsam mit Griechenland, wir haben die EM 2024 und dann mit den Niederlanden 2025 die WM der Frauen. Dann kommt 2027 die WM der Männer. Das sind Projekte mit Leuchtturmcharakter und mit wirtschaftlicher Strahlkraft – auch für die Klubs, weil der Handball in Deutschland medial sehr präsent sein wird.

Sie beschreiben einen Prozess des Wachstums. In Minden ist das Gegenteil der Fall. Hier erlebt der Bundesligist GWD Minden den Aus-, Ein- und wieder Auszug in und aus der Kampa-Halle, der Bau einer modernen Multi-Arena kommt über den Status eines Luftschlosses nicht hinaus. Welche Zukunft hat ein Bundesligist in einer solcher Lage?

Wir leben im Hier und Jetzt, aber wir müssen Zukunft gestalten. Wenn man mal den Blick in den Fußball wagt zu Klubs wie Holstein Kiel oder Greuther Fürth, die gerade in die Bundesliga aufgestiegen sind, oder man schaut auf Augsburg oder Mainz, dann sieht man, wie man seine Zukunft in die Hand nehmen kann. Gleichzeitig gibt es Traditionsklubs wie Schalke, HSV, Bremen oder Nürnberg, die von der Tradition leben und in der 2. Liga gelandet sind. Von der Vergangenheit kann man sich nichts kaufen. Man muss nach vorne denken. Für Minden kann das heißen: Man wird eine Halle brauchen, die den zukünftigen Standards und infrastrukturellen Anforderungen der Handball-Bundesliga entspricht, um im Konzert der Großen weiter mitzuspielen. Wir werden die Entwicklung des Medien- und Fernsehzeitalters nicht aufhalten können. Und wir sind auch froh, dass wir den heutigen TV-Vertrag haben. Aber dann gibt es eben auch Standards, die von den Sendern abgefragt und auch von Sponsoren und Fans verlangt werden. Am Ende führt kaum an Weg an einer modernen Multihalle vorbei. Da hat sich übrigens in der ganzen Liga in den vergangenen Jahren schon eine Menge getan.

Nun werden solche Arenen in der Regel aber nicht von den Klubs gebaut. Das sind kommunale Projekte, die dann den Vereinen zur Verfügung gestellt werden. Davon sind wir in Minden noch ein Stück entfernt.

Die Situation für GWD ist nicht einfach, zumal ja der TuS N-Lübbecke auch aufgestiegen ist. Zwei Klubs in einer Halle, das wirft nicht nur spielplantechnisch Probleme auf. Ich bin nicht in Minden zuhause und nicht ganz nah dran. Aber es ist einfach wichtig die Probleme lösungsorientiert anzupacken. Man muss Zukunft gestalten, nicht verwalten.

Wird das Erfordernis von vier Tribünenseiten irgendwann kommen?

Das vermag ich konkret nicht zu sagen. Aber die Tendenz ist klar: Da geht die Reise hin. Man muss nur in andere Sportarten schauen. Wir wollen uns mit der Handball-Bundesliga entwickeln. Da müssen die Klubs mitgehen.

Wird diese Entwicklung die Schere zwischen den Dorf- und Kleinstadtvereinen auf der einen Seite und den Großstadtklubs auf der anderen Seite noch weiter öffnen? Schließt diese Entwicklung die Traditionsvereine künftig aus der Liga aus?

Was ist denn Provinz? Ist es das Denken? Oder kann ich auch in der Provinz einiges auf die Reihe bekommen?

Provinz beschreibt vielleicht die wirtschaftliche Limitation, Infrastruktur wie eben eine Multihalle zur Verfügung zu stellen.

Wenn ich mir OWL mal anschaue und die gleich drei Bundesligisten hier, dann stelle ich fest: Das ist sportlich wie auch wirtschaftlich keine schlecht aufgestellte Region. Ich kann nur aus der Distanz raufschauen, aber hier vor Ort muss man sich am runden Tisch gemeinsam überlegen: Was wollen wir, und wie setzen wir das um.

Ein Blick auf die Aufsteiger, die sinnbildlich stehen für die beiden Seiten des deutschen Spitzenhandballs. Hier der TuS N-Lübbecke als „Dorfverein", dort der urbane HSV Handball aus Hamburg.

Der TuS N-Lübbecke ist immer wieder Teil der Bundesliga gewesen, der Klub hat sich ja sogar die Domain Rekordaufsteiger.de gesichert. Die sind etabliert. Der HSV Handball hat auch lange dazugehört. Der jetzige HSV ist allerdings nicht mehr zu vergleichen mit den alten HSV, der mal die Champions League gewonnen hat. Damals waren sie anhängig von einem Mäzen, heute sind sie breiter aufgestellt und besitzen ein gutes Zuschauerpotenzial. Wenn Handball aus einer Medienstadt wie Hamburg kommt, dann ist das für die Liga und die Sportart positiv. Aber Handball ist eben auch eng mit den ostwestfälischen Traditionsvereinen eng verbunden.

Mit welchen Wünschen gehen Sie in die neue Saison? Welche Ziele haben Sie für die kommende Präsidentschaft?

Wir sind alle Handball. Da ist in den letzten Jahren eine Menge entstanden. Wenn ich mal in der HBL die sensible Stelle betrachte zwischen Präsident und hauptamtlichem Geschäftsführer. Das war früher mal schwierig. Da muss ein absolutes Vertrauensverhältnis bestehen und das ist bei mir und Frank Bohmann gegeben. Das lässt mich positiv nach vorn schauen. Wenn ich dann noch sehe was auch aus der Liga selbst in den vergangenen Monaten bewegt und initiiert worden ist, dann bin ich nicht bange, dass wir auch die Probleme der Zukunft meistern werden. Diese Zuversicht umfasst auch die Zusammenarbeit mit dem DHB. Da ist auch einiges passiert. Wir haben zwei Leute aus der HBL, die mittlerweile im DHB-Vorstand sitzen. Das ist der Vorstandsvorsitzende Mark Schober, der in der HBL Co-Pilot von Geschäftsführer Frank Bohmann war, und wir haben Benjamin Chatton, der einer der versiertesten Bundesliga-Manager war und jetzt Schobers Stellvertreter und Vorstand Recht und Finanzen ist. Dann gibt es mit Andreas Michelmann einen Präsidenten, der sich nicht selbst zu wichtig nimmt, sondern sachorientiert denkt und lenkt. Bei der Frauen-Bundesliga gibt es Andreas Thiel, gegen den habe ich damals noch gespielt. Strukturen sind gut und wichtig, aber bei uns kommen auch die Personen untereinander sehr gut miteinander klar, auch wenn es unterschiedliche Interessen gibt und ja auch geben muss. Wir versuchen, uns gegenseitig zu befruchten. Es gibt eine wirklich gute Basis und viel Entwicklung nach vorne.

Haben Sie ein zentrales Projekt für die nächsten vier Jahre Ihrer Amtszeit?

Der Medienvertrag läuft nach sechs Jahren im Juni 2023 aus. Das ist ein ganz wichtiges Projekt, daran werden wir arbeiten. Wir haben mit Sky und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk eine enge Partnerschaft, die sich bewährt hat. Aber es gibt natürlich auch andere Interessenten die in Sportrechte investieren. Zum Beispiel die Telekom, DAZN oder auch ServusTV, der sich jetzt unter anderem die Rechte für die Handball-Champions League gesichert hat. Wir haben zudem eine Menge in Digitalisierung, Datenmanagement und in die Entwicklung in eigene digitale Plattformen gesteckt, auch das wird uns weiter begleiten. Außerdem spielt Nachhaltigkeit auf allen Feldern mit. Ökologische, ökonomische und soziale Nachhaltigkeit und Gleichberechtigung rücken zunehmend in den Fokus der Gesellschaft. Auch der Handball wird sich hier zukünftig glaubwürdig positionieren. Und uns stehen ein paar große internationale Meisterschaften in Deutschland bevor. Es gibt einiges zu tun.

ZUM THEMA: Uwe Schwenker - seit mehr als 40 Jahre in der Bundesliga zu Hause

Uwe Schwenker ist dem Handball und der Bundesliga seit mehr als vier Jahrzehnten eng verbunden. Im Alter von 19 Jahren stieg er 1978 mit dem TV Grambke-Bremen in die Bundesliga auf. Von 1980 an spielte der Linksaußen mehr als zwölf Jahre für den THW Kiel und absolvierte 72 Länderspiele für Deutschland. Nach einem Intermezzo als Trainer und erneut Spieler beim THW und war er von 1994 bis 2009 als Geschäftsführer in Kiel tätig. Seit 2014 ist der Bremer Präsident des Bundesliga-Verbandes HBL.

Bei der Mitgliederversammlung der HBL in Köln wurde Schwenker einstimmig als Präsidenten für eine weitere vierjährige Amtszeit bestätigt. Zwei Plätze im insgesamt achtköpfigen Präsidium waren neu zu besetzen, da sowohl Klaus Elwardt als auch Benjamin Chatton (seit Januar Vorstandsmitglied im DHB) ausschieden. Als Beisitzerin 1. Liga neu ins Präsidium gewählt wurden Jennifer Kettemann, Geschäftsführerin der Rhein-Neckar Löwen und Karsten Günther, Geschäftsführer des SC DHfK Leipzig.

Damit gehören dem Präsidium an: Uwe Schwenker (Präsident), Gerd Hofele (Vizepräsident Finanzen), Marc-Henrik Schmedt (Vizepräsident 1. Liga), Jennifer Kettemann (Beisitzerin 1. Liga), Karsten Günther (Beisitzer 1. Liga), Franz Dressel (Vizepräsident 2. Liga), Björn Barthel (Beisitzer 2. Liga), Niels Ellwanger                 (Beisitzer 2. Liga).

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