GWD-Profis starten Vorbereitung mit Gesundheitscheck im Herzzentrum Bad Oeynhausen (kül). Der Start in die Vorbereitung heißt bei GWD Minden schon seit Jahren nicht, dass auch das Training beginnt. Vor allen gemeinsamen sportlichen Aktivitäten steht für die heimischen Handballprofis der Gesundheitscheck im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen. „Für uns ist das wie eine grüne Ampel“, sagt Trainer Frank Carstens: „Erst wenn die Mediziner uns sagen, dass unsere Spieler gesund und belastbar sind, können wir Vollgas geben.“ Bei der Untersuchung werden per Bluttest zahlreiche Laborwerte erhoben, ein EKG geschrieben oder ein Lungenfunktionstest durchgeführt. Gestern waren die ersten sechs Akteure an der Reihe. Am Ende geht es für alle aufs Laufband: Angefangen bei zehn Kilometern pro Stunde wird die Geschwindigkeit in Zweier-Schritten gesteigert und für jeweils drei Minuten gelaufen – oder so lange, wie der Sportler eben schafft. „16 km/h sind Minimum für die Profis, manche schaffen aber auch 22“, sagt der zuständige Oberarzt Dr. Klaus-Peter Mellwig, der die Tests der GWD-Profis seit Jahren begleitet. Zwischen den Laufeinheiten werden Sauerstoff- und Laktat sowie der Blutdruck gemessen. Diese Werte geben den Trainern wichtige Anhaltspunkte. „Es hilft uns bei der Leistungsdiagnose und bei der Steuerung von Trainingsreizen“, sagt Chefcoach Carstens. Oder einfach gesagt: „Es zeigt uns, welcher Spieler in welcher Verfassung ist.“ Beim „InBody“-Test werden zudem Muskel- und Fettmasse der Spieler gemessen. Das dient aber nicht unbedingt der Aufdeckung von Urlaubssünden, sondern hilft ebenfalls bei der Trainingsgestaltung. „Bei Fynn Hermeling sieht man nach seinem Achillessehnenriss zum Beispiel, dass das linke Bein muskulär noch nicht so ausgeprägt ist wie das rechte“, erklärt Mellwig. Voraussetzung für die Untersuchungen im Herzzentrum war ein negativer PCR-Test auf das Corona-Virus, der bei allen Spielern vorlag.

GWD-Profis starten Vorbereitung mit Gesundheitscheck im Herzzentrum

GWD-Zugang Ole Günther beim Lungenfunktionstest. MT-Foto: Külbel © Sebastian Külbel

Bad Oeynhausen (kül). Der Start in die Vorbereitung heißt bei GWD Minden schon seit Jahren nicht, dass auch das Training beginnt. Vor allen gemeinsamen sportlichen Aktivitäten steht für die heimischen Handballprofis der Gesundheitscheck im Herz- und Diabeteszentrum Bad Oeynhausen.

„Für uns ist das wie eine grüne Ampel“, sagt Trainer Frank Carstens: „Erst wenn die Mediziner uns sagen, dass unsere Spieler gesund und belastbar sind, können wir Vollgas geben.“ Bei der Untersuchung werden per Bluttest zahlreiche Laborwerte erhoben, ein EKG geschrieben oder ein Lungenfunktionstest durchgeführt. Gestern waren die ersten sechs Akteure an der Reihe.

Am Ende geht es für alle aufs Laufband: Angefangen bei zehn Kilometern pro Stunde wird die Geschwindigkeit in Zweier-Schritten gesteigert und für jeweils drei Minuten gelaufen – oder so lange, wie der Sportler eben schafft. „16 km/h sind Minimum für die Profis, manche schaffen aber auch 22“, sagt der zuständige Oberarzt Dr. Klaus-Peter Mellwig, der die Tests der GWD-Profis seit Jahren begleitet.

Zwischen den Laufeinheiten werden Sauerstoff- und Laktat sowie der Blutdruck gemessen. Diese Werte geben den Trainern wichtige Anhaltspunkte. „Es hilft uns bei der Leistungsdiagnose und bei der Steuerung von Trainingsreizen“, sagt Chefcoach Carstens. Oder einfach gesagt: „Es zeigt uns, welcher Spieler in welcher Verfassung ist.“

Beim „InBody“-Test werden zudem Muskel- und Fettmasse der Spieler gemessen. Das dient aber nicht unbedingt der Aufdeckung von Urlaubssünden, sondern hilft ebenfalls bei der Trainingsgestaltung. „Bei Fynn Hermeling sieht man nach seinem Achillessehnenriss zum Beispiel, dass das linke Bein muskulär noch nicht so ausgeprägt ist wie das rechte“, erklärt Mellwig. Voraussetzung für die Untersuchungen im Herzzentrum war ein negativer PCR-Test auf das Corona-Virus, der bei allen Spielern vorlag.

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