Frauen-Oberliga als Problemzone: Planung für die neue Saison ist derzeit unmöglich Minden (rich). Die Oberliga der Frauen ist die größte Problemzone im westfälischen Handball. Wie, wann und in welche Art von Saison die Liga starten wird, ist offen. Mit derzeit gemeldeten 19 Teams wird sich nur schwer eine reguläre Spielzeit durchführen lassen. „Das ist praktisch nicht zu machen“, sagt Andreas Tiemann, Vize-Präsident Spieltechnik im westfälischen Verband. Zum einen ist die tatsächliche Größe der Liga – der einst maximal 14 Mannschaften angehörten – noch variabel, denn der ASC Dortmund besitzt noch gute Chancen als Nummer eins der Setzliste in die 3. Liga aufzurücken. Doch auch ohne Dortmund wird der Umfang der Liga groß sein, der Startpunkt in die Saison ist ungewiss und damit auch die Länge der Spielzeit. Ligagröße und Zeitrahmen sind aber notwendige Faktoren zur Planung des Spielbetriebs und zur Erstellung eines Rahmenspielplans. Ob es eine reguläre Saison wird, kann Tiemann nicht sagen. Man erwägt beim HVW alternative Spielmodelle. „Ein Gedanke sind zwei Staffeln und dann eine Endrunde“, gibt Tiemann einen Einblick. Unproblematisch ist die Lage in der Verbandsliga der Frauen. Hier liegen die Meldungen von 26 Mannschaften vor. Nach 12er Staffeln bislang sind hier zwei 13er Staffeln möglich. Aus Minden-Lübbecke sind dabei: HSG Hüllhorst, HSV Minden-Nord II, TuS 09 Möllbergen, TuS Eintracht Oberlübbe und Aufsteiger TuS SW Wehe. Unter den 55 Frauen-Landesligateams, die in den üblicherweise vier Staffeln untergebracht werden, sind aus dem Mindener Land gemeldet: HCE Bad Oeynhausen, TSV Hahlen, SG Häver-Lübbecke, TV Hille, TuS Nettelstedt und Lit Tribe 1912 II. Oberliga Diese 19 Teams haben für die Oberliga-Saison gemeldet: HSG Petershagen/Lahde, Lit Tribe 1912, HSV Minden-Nord, TSV Hahlen, HC TuRa Bergkamen, HB Bad Salzuflen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, TuS Brockhagen, SC DJK Everswinkel, SG TuRa Halden-Herbeck, Ibbenbürener SpVg, SC Westfalia Kinderhaus, Lüner SV, TV Einigkeit Netphen, SV Teutonia Riemke, SG ETSV Ruhrtal Witten, HSG Schwerte-Westhofen, TV Verl, ASC 09 Dortmund. (mt)

Frauen-Oberliga als Problemzone: Planung für die neue Saison ist derzeit unmöglich

Minden (rich). Die Oberliga der Frauen ist die größte Problemzone im westfälischen Handball. Wie, wann und in welche Art von Saison die Liga starten wird, ist offen. Mit derzeit gemeldeten 19 Teams wird sich nur schwer eine reguläre Spielzeit durchführen lassen. „Das ist praktisch nicht zu machen“, sagt Andreas Tiemann, Vize-Präsident Spieltechnik im westfälischen Verband.

Zum einen ist die tatsächliche Größe der Liga – der einst maximal 14 Mannschaften angehörten – noch variabel, denn der ASC Dortmund besitzt noch gute Chancen als Nummer eins der Setzliste in die 3. Liga aufzurücken. Doch auch ohne Dortmund wird der Umfang der Liga groß sein, der Startpunkt in die Saison ist ungewiss und damit auch die Länge der Spielzeit. Ligagröße und Zeitrahmen sind aber notwendige Faktoren zur Planung des Spielbetriebs und zur Erstellung eines Rahmenspielplans. Ob es eine reguläre Saison wird, kann Tiemann nicht sagen. Man erwägt beim HVW alternative Spielmodelle. „Ein Gedanke sind zwei Staffeln und dann eine Endrunde“, gibt Tiemann einen Einblick.

Unproblematisch ist die Lage in der Verbandsliga der Frauen. Hier liegen die Meldungen von 26 Mannschaften vor. Nach 12er Staffeln bislang sind hier zwei 13er Staffeln möglich. Aus Minden-Lübbecke sind dabei: HSG Hüllhorst, HSV Minden-Nord II, TuS 09 Möllbergen, TuS Eintracht Oberlübbe und Aufsteiger TuS SW Wehe.

Unter den 55 Frauen-Landesligateams, die in den üblicherweise vier Staffeln untergebracht werden, sind aus dem Mindener Land gemeldet: HCE Bad Oeynhausen, TSV Hahlen, SG Häver-Lübbecke, TV Hille, TuS Nettelstedt und Lit Tribe 1912 II.

Oberliga

Diese 19 Teams haben für die Oberliga-Saison gemeldet: HSG Petershagen/Lahde, Lit Tribe 1912, HSV Minden-Nord, TSV Hahlen, HC TuRa Bergkamen, HB Bad Salzuflen, TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck, TuS Brockhagen, SC DJK Everswinkel, SG TuRa Halden-Herbeck, Ibbenbürener SpVg, SC Westfalia Kinderhaus, Lüner SV, TV Einigkeit Netphen, SV Teutonia Riemke, SG ETSV Ruhrtal Witten, HSG Schwerte-Westhofen, TV Verl, ASC 09 Dortmund. (mt)

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