Frauen, Oberliga: Theorie und Gehirn-Jogging halten HSV-Team auf Trapp Christian Bendig Minden. Beim Handball-Oberligisten HSV Minden-Nord hat sich in den zurückliegenden Monaten einiges getan. Zwei Spielerinnen, die erst zur Saison 2020/21 nach Stemmer gewechselt sind, werden ihre Laufbahn beenden. Zudem beschritt Trainer Olaf Grintz beim Online-Training ungewöhnliche Wege. Wechselspiele Nach dem schon seit Wochen feststehenden Wechsel von Emma McCarthy zum Ligarivalen HSG Petershagen/Lahde stehen nun drei weitere Abgänge bei den Grün-Schwarzen fest. Miriam Riechmann und Laura Hornkohl, die erst im vergangenen Sommer von Eintracht Oberlübbe kam, werden die Handballschuhe an den Nagel hängen. Dorothee Heuser wechselte ebenfalls zur vergangenen Spielzeit zum HSV. Bis deren Oberliga-Rückzug spielte sie bei der HSG EURo. Ob und wenn ja, bei welchem Verein die Linkshänderin weiterspielen wird, ist noch offen. „Aufgrund der seltsamen Saison und den wenigen Spielen kann ich gar nicht beurteilen, welche Rolle die vier noch bei uns hätten spielen können“, kann HSV-Trainer Olaf Grintz nicht beurteilen, ob die Abgänge ein sportlicher Verlust sind. Kreisläuferin Leonie Friesen absolviert von September bis Ende des Jahres ein Auslandssemester. Übungseinheiten Während der Corona-Zeit versammelte Grintz seine Mannschaft einmal pro Woche vor dem Rechner. „Mir war wichtig, dass es über die vielen Monate hinweg auch ein abwechslungsreiches Programm gibt“, sagt Grintz, der sich einiges einfallen ließ. So wechselten sich sportliche Einheiten mit Handballtheorie, Gehirntraining oder auch einfachen Rätselrunden ab. Das Angebot wurde von der Mannschaft gut angenommen. „Sicher gab es auch verschiedene Challenges, in denen die Mannschaft durch Laufen oder Krafttraining eine gewisse Punktzahl erreichen musste, um von mir eine Belohnung zu bekommen“, gewährt Grintz einen kleinen Einblick. Nun befinde sich laut Grintz mitten in der Phase des Neustarts. Seit drei Wochen trainiert die Mannschaft wieder. In den ersten beiden Wochen an der frischen Luft, seit einer Woche wieder in der Halle. Eine Sommerpause wird es nicht geben. Teamgeist Der hat in den langen Corona-Monaten nicht gelitten. „Ich nehme den Teamgeist sehr positiv wahr. Natürlich freuen sich alle, dass man wieder miteinander etwas unternehmen kann und sich beim Handball trifft“, schildert der Trainer.

Frauen, Oberliga: Theorie und Gehirn-Jogging halten HSV-Team auf Trapp

Leonie Friesen-Bendig © cbendig

Minden. Beim Handball-Oberligisten HSV Minden-Nord hat sich in den zurückliegenden Monaten einiges getan. Zwei Spielerinnen, die erst zur Saison 2020/21 nach Stemmer gewechselt sind, werden ihre Laufbahn beenden. Zudem beschritt Trainer Olaf Grintz beim Online-Training ungewöhnliche Wege.

Wechselspiele

Nach dem schon seit Wochen feststehenden Wechsel von Emma McCarthy zum Ligarivalen HSG Petershagen/Lahde stehen nun drei weitere Abgänge bei den Grün-Schwarzen fest. Miriam Riechmann und Laura Hornkohl, die erst im vergangenen Sommer von Eintracht Oberlübbe kam, werden die Handballschuhe an den Nagel hängen. Dorothee Heuser wechselte ebenfalls zur vergangenen Spielzeit zum HSV. Bis deren Oberliga-Rückzug spielte sie bei der HSG EURo. Ob und wenn ja, bei welchem Verein die Linkshänderin weiterspielen wird, ist noch offen. „Aufgrund der seltsamen Saison und den wenigen Spielen kann ich gar nicht beurteilen, welche Rolle die vier noch bei uns hätten spielen können“, kann HSV-Trainer Olaf Grintz nicht beurteilen, ob die Abgänge ein sportlicher Verlust sind. Kreisläuferin Leonie Friesen absolviert von September bis Ende des Jahres ein Auslandssemester.

Am 10. Oktober wusste Miriam Riechmann (Mitte) noch nicht, dass das Derby beim TSV Hahlen ihr letztes Handballspiel sein wird. Für Leonie Friesen (dahinter) wird es bis 2022 das letzte im HSV-Dress gewesen sein. Foto: Bendig - © Christian Bendig
Am 10. Oktober wusste Miriam Riechmann (Mitte) noch nicht, dass das Derby beim TSV Hahlen ihr letztes Handballspiel sein wird. Für Leonie Friesen (dahinter) wird es bis 2022 das letzte im HSV-Dress gewesen sein. Foto: Bendig - © Christian Bendig

Übungseinheiten

Während der Corona-Zeit versammelte Grintz seine Mannschaft einmal pro Woche vor dem Rechner. „Mir war wichtig, dass es über die vielen Monate hinweg auch ein abwechslungsreiches Programm gibt“, sagt Grintz, der sich einiges einfallen ließ. So wechselten sich sportliche Einheiten mit Handballtheorie, Gehirntraining oder auch einfachen Rätselrunden ab. Das Angebot wurde von der Mannschaft gut angenommen. „Sicher gab es auch verschiedene Challenges, in denen die Mannschaft durch Laufen oder Krafttraining eine gewisse Punktzahl erreichen musste, um von mir eine Belohnung zu bekommen“, gewährt Grintz einen kleinen Einblick.

Nun befinde sich laut Grintz mitten in der Phase des Neustarts. Seit drei Wochen trainiert die Mannschaft wieder. In den ersten beiden Wochen an der frischen Luft, seit einer Woche wieder in der Halle. Eine Sommerpause wird es nicht geben.

Teamgeist

Der hat in den langen Corona-Monaten nicht gelitten. „Ich nehme den Teamgeist sehr positiv wahr. Natürlich freuen sich alle, dass man wieder miteinander etwas unternehmen kann und sich beim Handball trifft“, schildert der Trainer.

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