Frauen, Oberliga: Klare Niederlage für HSV Minden-Nord, TSV Hahlen und Petershagen/Lahde Minden (rich/hop). Das halbe A-Mädchen-Team des HSV Minden-Nord war auch im zweiten Spiel der Frauenhandball-Oberliga chancenlos. Dass im westfälischen Oberhaus ein rauer Wind weht, musste die HSG Petershagen/Lahde erfahren, die nach dem Auftaktsieg nun am zweiten Spieltag eine herbe Packung in Verl kassierte. Nicht besser erging es Hahlen beim Gastspiel in Bielefeld, das unter besonderen Vorzeichen stand. Mit dem TSV spielte Zoe Bierbaum gegen ihren Vater Kai, der vor seiner Zeit beim TuS 97 als Jugendcoach etliche der Hahler Spielerinnen trainiert hatte. HSV Minden-Nord – SC DJK Everswinkel 21:27 (9:14). Schnell musste der HSV einen Rückstand hinterherlaufen. Den jungen Mindenerinnen unterliefen zu viele Fehler, die Everwinkel clever ausnutzte. Von 4:6 lösten sich die Gäste auf 4:9. In der zweiten Hälfte agierte der HSV in einem kampfbetonten Spiel auf Augenhöhe. Zwar lösten sich die Gäste zeitweise auf neun Tore (11:20). Aber die spielstarken HSV-Frauen gaben sich nicht auf, kämpften sich auf 15:20 heran und hielten die Niederlage in Grenzen. Mit der zweiten Halbzeit war auch HSV-Trainer Olaf Grintz durchaus zufrieden: „Da haben wir so gespielt wie ich mir das wünsche. Aggressiv in der Abwehr. Vorne mit Geduld und Druck zum Tor.“ Tore für den HSV: Martin 7, Hertel 4, J. Schröder 2, Gräber 2, Rohlfing 2, Huck 2, Löwenstein 1, Gartmann 1. TV Verl – HSG Petershagen/Lahde 24:12 (14:5). Der HSG fehlten drei zentrale Angreiferinnen: Johanna Merks (verletzt), Birte Zwingmann (verhindert) und Anika Ziercke, die wegen Wadenproblemen lediglich für Siebenmeter eingewechselt wurde. Der restliche Angriff war gegen die offensive Verler Abwehr überfordert. Die zahlreichen Fehler nutzten die Gastgeberinnen zum erfolgreichen Konterspiel. „Wir haben uns im Angriff extrem schwer getan, wir konnten nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, berichtete Trainer Heiko Breuer. Tore für die HSG: Ahnefeld 3, Brase 3, Ernst 2, Staskute 1, Wrede 1, McCarthy 1, Ziercke 1/1. TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck – TSV Hahlen 30:22 (16:9). Sebastian Winkler fasste die Ursachen für die Niederlage bündig zusammen: „Wir haben in der ersten Halbzeit die Schotten hinten nicht dicht bekommen. Vorne lassen wir drei Siebenmeter und einige weitere klare Chancen liegen“, berichtete der Hahler Trainer. Die Sieben-Tore-Halbzeithypothek wog gegen das gute Jöllenbecker Team schwer. Zwar spielte der TSV nun gut mit, aber zur Wende reichte es nicht. Tore für Hahlen: Wiese 6, Meyer 6, Borgmann 3, Wüllner 3, Liebsch 2, Bierbaum 2.

Frauen, Oberliga: Klare Niederlage für HSV Minden-Nord, TSV Hahlen und Petershagen/Lahde

HSV-Linkshänderin Lea-Fabienne Huck springt einem ihrer beiden Tore entgegen. Foto: Nadine Hoppmann © Nadine Hoppmann

Minden (rich/hop). Das halbe A-Mädchen-Team des HSV Minden-Nord war auch im zweiten Spiel der Frauenhandball-Oberliga chancenlos. Dass im westfälischen Oberhaus ein rauer Wind weht, musste die HSG Petershagen/Lahde erfahren, die nach dem Auftaktsieg nun am zweiten Spieltag eine herbe Packung in Verl kassierte. Nicht besser erging es Hahlen beim Gastspiel in Bielefeld, das unter besonderen Vorzeichen stand. Mit dem TSV spielte Zoe Bierbaum gegen ihren Vater Kai, der vor seiner Zeit beim TuS 97 als Jugendcoach etliche der Hahler Spielerinnen trainiert hatte.

HSV Minden-Nord – SC DJK Everswinkel 21:27 (9:14). Schnell musste der HSV einen Rückstand hinterherlaufen. Den jungen Mindenerinnen unterliefen zu viele Fehler, die Everwinkel clever ausnutzte. Von 4:6 lösten sich die Gäste auf 4:9. In der zweiten Hälfte agierte der HSV in einem kampfbetonten Spiel auf Augenhöhe. Zwar lösten sich die Gäste zeitweise auf neun Tore (11:20). Aber die spielstarken HSV-Frauen gaben sich nicht auf, kämpften sich auf 15:20 heran und hielten die Niederlage in Grenzen. Mit der zweiten Halbzeit war auch HSV-Trainer Olaf Grintz durchaus zufrieden: „Da haben wir so gespielt wie ich mir das wünsche. Aggressiv in der Abwehr. Vorne mit Geduld und Druck zum Tor.“ Tore für den HSV: Martin 7, Hertel 4, J. Schröder 2, Gräber 2, Rohlfing 2, Huck 2, Löwenstein 1, Gartmann 1.

TV Verl – HSG Petershagen/Lahde 24:12 (14:5). Der HSG fehlten drei zentrale Angreiferinnen: Johanna Merks (verletzt), Birte Zwingmann (verhindert) und Anika Ziercke, die wegen Wadenproblemen lediglich für Siebenmeter eingewechselt wurde. Der restliche Angriff war gegen die offensive Verler Abwehr überfordert. Die zahlreichen Fehler nutzten die Gastgeberinnen zum erfolgreichen Konterspiel. „Wir haben uns im Angriff extrem schwer getan, wir konnten nicht umsetzen, was wir uns vorgenommen hatten“, berichtete Trainer Heiko Breuer. Tore für die HSG: Ahnefeld 3, Brase 3, Ernst 2, Staskute 1, Wrede 1, McCarthy 1, Ziercke 1/1.

TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck – TSV Hahlen 30:22 (16:9). Sebastian Winkler fasste die Ursachen für die Niederlage bündig zusammen: „Wir haben in der ersten Halbzeit die Schotten hinten nicht dicht bekommen. Vorne lassen wir drei Siebenmeter und einige weitere klare Chancen liegen“, berichtete der Hahler Trainer. Die Sieben-Tore-Halbzeithypothek wog gegen das gute Jöllenbecker Team schwer. Zwar spielte der TSV nun gut mit, aber zur Wende reichte es nicht. Tore für Hahlen: Wiese 6, Meyer 6, Borgmann 3, Wüllner 3, Liebsch 2, Bierbaum 2.

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