Frauen, Oberliga: HSV-Trainer Grintz ist sauer - Lit 1912 nimmt Bad Salzuflen auseinander Minden (cb). Nach dem 30:20-Erfolg von Lit Tribe 1912 im Topspiel in Bad Salzuflen bahnt sich in der Oberliga ein Durchmarsch der Handballerinnen um Trainerin Andrea Leiding an. TSV Hahlen - HSV Minden-Nord 32:25 (16:12). „Ich bin sauer und enttäuscht“, gab HSV-Trainer Olaf Grintz auch einen Tag nach dem Auftritt seiner Mannschaft zu und schob anerkennende Worte für den TSV hinterher: „Sie haben uns vorgemacht, wie man ein Derby spielt.“ Die Gastgeberinnen kauften dem favorisierten HSV von Beginn den Schneid ab und führten nach neun Minuten 5:1. Der HSV kam zum 8:8-Ausgleich und hielt das Spiel bis zum 12:12 (27.) offen. Dann setzte Hahlen zum starken Zwischenspurt zur 16:12-Pausenführung an. Nach Wiederbeginn kämpfte sich der HSV wieder in Schlagweite (17:18, 39.). Den möglichen Ausgleich verhinderte Hahlens stark haltende Janina Kaiser. Mit ihren Paraden im Rücken eilte Hahlen wieder davon. „Eine überragende Mannschaftsleistung“, lobte TSV-Trainer Sebastian Winkler. TSV Hahlen: Kaiser, Rosemeyer - Wiese 9, Liebsch 5, Pedersen 5/4, Borgmann 3, Meyer 3, Kleine 2, Danneberg 2, Rose 2, Messerschmid 1, Busse, Bierbaum. HSV Minden-Nord: Hunger, Hennig – J. Schröder 6, Hartmann 5, Lübbing 5/3, Hornkohl 3, Friesen 3, Martin 2, Buhrmester 1, Gräber, McCarthy, Arend, Hertel, Sasse-Riechmann. HB Bad Salzuflen - Lit Tribe 1912 20:30 (12:16). Auf den 38:15-Auftaktsieg gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck ließ Lit Tribe 1912 gestern in Bad Salzuflen eine wahre Machtdemonstration folgen. Bis zur 10:7-Führung von Lit ließen sich die Gastgeberinnen noch nicht abschütteln. Auch kurz vor der Pause beim Stand von 12:10 für Lit (25.) war die Begegnung noch offen. Nach der Pause hatte Bad Salzuflen dem Lit-Angriffswirbel nichts entgegenzusetzen, und das, obwohl das Team von Trainerin Andrea Leiding ohne Madeleine Benecke (Mittelhandbruch), Ann-Cathrin Kaatze (privater Unfall) und ab der zwölften Minute ohne Rhea Rodehau (Blaue Karte) auskommen musste. „Das war bärenstark von uns“, berichtete Leiding, die aufgrund der Ausfälle Alena Knicker reaktivierte. Lit Tribe 1912: Fischer, Niemann – Wöbking 11/4, Rahel Rodehau 8/3, Zelle 4, Pross 3, Joana Rodehau 2, Knicker 1, Kelle 1, Meyer, von der Ahe, Rhea Rodehau.

Frauen, Oberliga: HSV-Trainer Grintz ist sauer - Lit 1912 nimmt Bad Salzuflen auseinander

Auch gemeinsam können die HSV-Spielerinnen Leonie Friesen (links) und Alina Hertel Hahlens neunmalige Torschützin Hannah Wiese nicht aufhalten. © Foto: Bendig

Minden (cb). Nach dem 30:20-Erfolg von Lit Tribe 1912 im Topspiel in Bad Salzuflen bahnt sich in der Oberliga ein Durchmarsch der Handballerinnen um Trainerin Andrea Leiding an.

TSV Hahlen - HSV Minden-Nord 32:25 (16:12). „Ich bin sauer und enttäuscht“, gab HSV-Trainer Olaf Grintz auch einen Tag nach dem Auftritt seiner Mannschaft zu und schob anerkennende Worte für den TSV hinterher: „Sie haben uns vorgemacht, wie man ein Derby spielt.“ Die Gastgeberinnen kauften dem favorisierten HSV von Beginn den Schneid ab und führten nach neun Minuten 5:1. Der HSV kam zum 8:8-Ausgleich und hielt das Spiel bis zum 12:12 (27.) offen. Dann setzte Hahlen zum starken Zwischenspurt zur 16:12-Pausenführung an. Nach Wiederbeginn kämpfte sich der HSV wieder in Schlagweite (17:18, 39.). Den möglichen Ausgleich verhinderte Hahlens stark haltende Janina Kaiser. Mit ihren Paraden im Rücken eilte Hahlen wieder davon. „Eine überragende Mannschaftsleistung“, lobte TSV-Trainer Sebastian Winkler.

TSV Hahlen: Kaiser, Rosemeyer - Wiese 9, Liebsch 5, Pedersen 5/4, Borgmann 3, Meyer 3, Kleine 2, Danneberg 2, Rose 2, Messerschmid 1, Busse, Bierbaum.

HSV Minden-Nord: Hunger, Hennig – J. Schröder 6, Hartmann 5, Lübbing 5/3, Hornkohl 3, Friesen 3, Martin 2, Buhrmester 1, Gräber, McCarthy, Arend, Hertel, Sasse-Riechmann.

HB Bad Salzuflen - Lit Tribe 1912 20:30 (12:16). Auf den 38:15-Auftaktsieg gegen den TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck ließ Lit Tribe 1912 gestern in Bad Salzuflen eine wahre Machtdemonstration folgen. Bis zur 10:7-Führung von Lit ließen sich die Gastgeberinnen noch nicht abschütteln. Auch kurz vor der Pause beim Stand von 12:10 für Lit (25.) war die Begegnung noch offen. Nach der Pause hatte Bad Salzuflen dem Lit-Angriffswirbel nichts entgegenzusetzen, und das, obwohl das Team von Trainerin Andrea Leiding ohne Madeleine Benecke (Mittelhandbruch), Ann-Cathrin Kaatze (privater Unfall) und ab der zwölften Minute ohne Rhea Rodehau (Blaue Karte) auskommen musste. „Das war bärenstark von uns“, berichtete Leiding, die aufgrund der Ausfälle Alena Knicker reaktivierte.

Lit Tribe 1912: Fischer, Niemann – Wöbking 11/4, Rahel Rodehau 8/3, Zelle 4, Pross 3, Joana Rodehau 2, Knicker 1, Kelle 1, Meyer, von der Ahe, Rhea Rodehau.

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