Frauen-Oberliga: Bredemeier-Ausfall überschattet HSV Minden-Nords Derbysieg bei der HSG EURo Christian Bendig Hille. Aus heimischer Sicht überschattete das verletzungsbedingte Ausscheiden von EURo-Spielerin Ann-Kathrin Bredemeier im Derby gegen den HSV Minden-Nord den Spieltag in der Handball-Oberliga der Frauen. In der 52. Minute wurde die Partie beim Spielstand von 23:15 für den HSV Minden-Nord unterbrochen, weil Bredemeier eine Gehirnerschütterung erlitten hatte und mit einem Krankenwagen abtransportiert wurde. Sie befindet sich noch im Krankenhaus zur Beobachtung. Den Umständen entsprechend geht es ihr gut. HSG EURo - HSV Minden-Nord 18:25(9:13). Nach zehn Minuten stand es bereits 6:0 für den HSV. Der Großteil der HSV-Treffer resultierte aus Tempogegenstößen. „Den Positionsangriff von Minden-Nord hatten wir unter Kontrolle“, empfand HSG-Co-Trainer Dietmar Niemann. Von der 25. Minute an fand die HSG in der Offensive besser ins Spiel und verkürzte wenige Sekunden vor dem Seitenwechsel durch Lara Kleine zum 9:12. Die blieb aber verletzt am Boden liegen. Die Schiedsrichter sahen aber sehr zum Ärger der HSG-Spielerinnen von einer Spielunterbrechung ab. Die entstandene Konfusion nutze Bea Hartmann mit einem Wurf aus 15 Metern zum 13:9-Pausenstand. Weil EURo-Trainer Matthais Bredemeier und Torhüterin Caro Pagels wegen Zeitstrafen bekamen, begann die HSG die zweite Halbzeit in doppelter Unterzahl, erkämpfte sich aber das 12:14. Das mögliche 13:14 vereitelte HSV-Torhüterin Beate Dahle gegen Ann-Kathrin Bredemeier. Danach bekam der HSV das Geschehen wieder in den Griff, ehe das Spiel in den letzten acht Minuten zur Nebensache wurde. Beide Mannschaften verständigten sich darauf, die Uhr tatenlos runterlaufen zu lassen. Das Spiel wird 25:18 für den HSV gewertet. HSG EURo: Pagels, Mindt – Rahel Rodehau 5, Zydel 4, Kleine 3, Danneberg 2, Rhea Rodehau 1, Heuser, Langer, Staskute, Haack, Arndt, Bredemeier. HSV Minden-Nord: Dahle, Hunger - Hartmann 5/1, Friesen 4, McCarthy 3, Sasse-Riechmann 3, Viering 3, J. Schröder 2, Pross 2, K. Schröder, Martin, Wittemeier, Adler. Lit Tribe Germania - HC Bergkamen 32:23 (16:11). Es dauerte bis zur vierten Minute, bis das erste Tor der Begegnung fiel. „Bis dahin hätten wir schon 4:0 führen müssen“, kritisierte Lit-Trainerin Andrea Leiding die Chancenverwertung ihrer Mannschaft, die alsbald 1:3 im Hintertreffen lag. Bis zum 12:11 (25.) war es für die Lit-Handballerinnen eine zähe Angelegenheit, dann zündeten sie den Turbo und zogen über 16:11 bis auf 22:14 (38.) davon. „In der zweiten Halbzeit haben wir entweder richtig tolle Sachen gemacht, oder auch den einen oder anderen gruseligen Fehler“, berichtete Leiding, zog aber die vielen positiven Dinge aus dem Spiel. Unter anderem die Laufbereitschaft und die Einstellung. „Das war wirklich gut“, sagte die Trainerin. Lit Tribe Germania: Fischer, Niemann - Knicker 8, Wöbking 7, Benecke 5, Kaatze 4, Bolduan 3, Meyer 2, Hartrumpf 2, Dera 1, von der Ahe, Schwentker. HB Bad Salzuflen - TSV Hahlen 26:20 (14:9). Der TSV hielt bis zum 8:9 (21.) mit und geriet nach einer Schwächephase bis zur Pause schon entscheidend ins Hintertreffen. „In dieser Phase spielen wir im Angriff viel zu hektisch“, erklärte TSV-Trainer Sebastian Winkler, Nach dem Seitenwechsel hielt der Abstiegskandidat den Abstand bis zum 15:20 (46.) konstant, leistete sich aber wieder einen Spannungsabfall. „Zwischenzeitlich sah es nach einer hohen Niederlage aus. Am Ende hat die Mannschaft aber noch einmal Moral bewiesen“, sagte Winkler. Sein Team wehrte sich nach dem 17:26 noch einmal. TSV Hahlen: Krömker, Kaiser - Wiese 6, Pedersen 6/5, Rose 2, Borgmann 2, Messerschmid 2/1, Funk 1, Domke 1,Dertmeier, Busse, Kleine, Pohlmann, Meyer.

Frauen-Oberliga: Bredemeier-Ausfall überschattet HSV Minden-Nords Derbysieg bei der HSG EURo

Energisch schnappt sich in dieser Szene EURos Linksaußen Lara Kleine vor Judith Schröder (links) und Imke Viering (verdeckt) einen Abpraller und trifft anschließend zum zwischenzeitlichen 9:12. © Foto: Christian Bendig

Hille. Aus heimischer Sicht überschattete das verletzungsbedingte Ausscheiden von EURo-Spielerin Ann-Kathrin Bredemeier im Derby gegen den HSV Minden-Nord den Spieltag in der Handball-Oberliga der Frauen. In der 52. Minute wurde die Partie beim Spielstand von 23:15 für den HSV Minden-Nord unterbrochen, weil Bredemeier eine Gehirnerschütterung erlitten hatte und mit einem Krankenwagen abtransportiert wurde. Sie befindet sich noch im Krankenhaus zur Beobachtung. Den Umständen entsprechend geht es ihr gut.

HSG EURo - HSV Minden-Nord 18:25(9:13). Nach zehn Minuten stand es bereits 6:0 für den HSV. Der Großteil der HSV-Treffer resultierte aus Tempogegenstößen. „Den Positionsangriff von Minden-Nord hatten wir unter Kontrolle“, empfand HSG-Co-Trainer Dietmar Niemann. Von der 25. Minute an fand die HSG in der Offensive besser ins Spiel und verkürzte wenige Sekunden vor dem Seitenwechsel durch Lara Kleine zum 9:12. Die blieb aber verletzt am Boden liegen. Die Schiedsrichter sahen aber sehr zum Ärger der HSG-Spielerinnen von einer Spielunterbrechung ab. Die entstandene Konfusion nutze Bea Hartmann mit einem Wurf aus 15 Metern zum 13:9-Pausenstand. Weil EURo-Trainer Matthais Bredemeier und Torhüterin Caro Pagels wegen Zeitstrafen bekamen, begann die HSG die zweite Halbzeit in doppelter Unterzahl, erkämpfte sich aber das 12:14. Das mögliche 13:14 vereitelte HSV-Torhüterin Beate Dahle gegen Ann-Kathrin Bredemeier.

Danach bekam der HSV das Geschehen wieder in den Griff, ehe das Spiel in den letzten acht Minuten zur Nebensache wurde. Beide Mannschaften verständigten sich darauf, die Uhr tatenlos runterlaufen zu lassen. Das Spiel wird 25:18 für den HSV gewertet.

HSG EURo: Pagels, Mindt – Rahel Rodehau 5, Zydel 4, Kleine 3, Danneberg 2, Rhea Rodehau 1, Heuser, Langer, Staskute, Haack, Arndt, Bredemeier.

HSV Minden-Nord: Dahle, Hunger - Hartmann 5/1, Friesen 4, McCarthy 3, Sasse-Riechmann 3, Viering 3, J. Schröder 2, Pross 2, K. Schröder, Martin, Wittemeier, Adler.

Lit Tribe Germania - HC Bergkamen 32:23 (16:11). Es dauerte bis zur vierten Minute, bis das erste Tor der Begegnung fiel. „Bis dahin hätten wir schon 4:0 führen müssen“, kritisierte Lit-Trainerin Andrea Leiding die Chancenverwertung ihrer Mannschaft, die alsbald 1:3 im Hintertreffen lag. Bis zum 12:11 (25.) war es für die Lit-Handballerinnen eine zähe Angelegenheit, dann zündeten sie den Turbo und zogen über 16:11 bis auf 22:14 (38.) davon. „In der zweiten Halbzeit haben wir entweder richtig tolle Sachen gemacht, oder auch den einen oder anderen gruseligen Fehler“, berichtete Leiding, zog aber die vielen positiven Dinge aus dem Spiel. Unter anderem die Laufbereitschaft und die Einstellung. „Das war wirklich gut“, sagte die Trainerin.

Lit Tribe Germania: Fischer, Niemann - Knicker 8, Wöbking 7, Benecke 5, Kaatze 4, Bolduan 3, Meyer 2, Hartrumpf 2, Dera 1, von der Ahe, Schwentker.

HB Bad Salzuflen - TSV Hahlen 26:20 (14:9). Der TSV hielt bis zum 8:9 (21.) mit und geriet nach einer Schwächephase bis zur Pause schon entscheidend ins Hintertreffen. „In dieser Phase spielen wir im Angriff viel zu hektisch“, erklärte TSV-Trainer Sebastian Winkler, Nach dem Seitenwechsel hielt der Abstiegskandidat den Abstand bis zum 15:20 (46.) konstant, leistete sich aber wieder einen Spannungsabfall. „Zwischenzeitlich sah es nach einer hohen Niederlage aus. Am Ende hat die Mannschaft aber noch einmal Moral bewiesen“, sagte Winkler. Sein Team wehrte sich nach dem 17:26 noch einmal.

TSV Hahlen: Krömker, Kaiser - Wiese 6, Pedersen 6/5, Rose 2, Borgmann 2, Messerschmid 2/1, Funk 1, Domke 1,Dertmeier, Busse, Kleine, Pohlmann, Meyer.

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