Frauen, 3. Liga: Lit Tribe 1912 rauscht mit Vollgas in die neue Liga Minden (rich). Das erste Spiel in einer neuen Liga ist für einen Aufsteiger ein nervös erwarteter Leistungscheck in einer unbekannten Welt. Diese Prüfung haben die Handballerinnen von Lit Tribe 1912 bravourös bestanden. 38:21 (15:12) gewann das Team die Drittliga-Premiere bei Borussia Dortmund II. „Von einem solchen Ergebnis hatte ich nicht mal geträumt“, sagte Trainerin Andrea Leiding. Sie genoss den Einstand, doch zugleich trat sie auf die Euphorie-Bremse: „Wir haben zwei Punkte, darüber bin ich sehr erleichtert. Aber man darf das auch nicht überbewerten, dafür werde ich sorgen.“ Stolz war sie vor allem darauf, wie ihre Mannschaft den Nackenschlag der ersten Halbzeit wegsteckte. Bei der 9:8-Führung wurde Linksaußen Madeleine Benecke in der 20. Minute mit der Roten Karte vom Platz gestellt. Bei einem Konterpass des BVB war sie mit ihrer Mitspielerin Ramona Zelle zusammengerasselt. „Die Dortmunderin war eigentlich gar nicht beteiligt“, meinte Leiding, doch die Schiedsrichter sahen das anders. Ohne die Innenblockerin und Gegenstoßspezialistin musste Leiding das Team umbauen. Ein Nachteil erwuchs daraus nicht, denn: „Jede Spielerin hat ihren Job gemacht.“ Das galt besonders für Miriam Bolduan, die als Rechtshänderin im rechten Rückraum die nach ihrer Verletzungspause nur kurz eingesetzte Leonie Wöbking blendend vertrat. Nach Beneckes Aus schüttelte sich das Team kurz, blieb aber stabil. In Halbzeit zwei gaben die Gäste dann Gas: Aus der stabilen Abwehr heraus rollten die Angriffswellen auf das Dortmunder Tor und über 21:14 und 27:17 warfen die „Lit-Ladies“ einen bemerkenswerten Sieg heraus. Lit Tribe 1912: Niemann, Fischer – Benecke 1, Pross 3, Kelle, Zelle 2, Rahel Rodehau 8, Wöbking 1, Bolduan 5, Rhea Rodehau 5, Joana Rodehau, Wiese, Kaatze 13/8, Kohrs.

Frauen, 3. Liga: Lit Tribe 1912 rauscht mit Vollgas in die neue Liga

Einen Traumstart legten die Lit-Frauen in der 3. LIga hin. Archivfoto: Bendig © Christian Bendig

Minden (rich). Das erste Spiel in einer neuen Liga ist für einen Aufsteiger ein nervös erwarteter Leistungscheck in einer unbekannten Welt. Diese Prüfung haben die Handballerinnen von Lit Tribe 1912 bravourös bestanden. 38:21 (15:12) gewann das Team die Drittliga-Premiere bei Borussia Dortmund II.

„Von einem solchen Ergebnis hatte ich nicht mal geträumt“, sagte Trainerin Andrea Leiding. Sie genoss den Einstand, doch zugleich trat sie auf die Euphorie-Bremse: „Wir haben zwei Punkte, darüber bin ich sehr erleichtert. Aber man darf das auch nicht überbewerten, dafür werde ich sorgen.“

Stolz war sie vor allem darauf, wie ihre Mannschaft den Nackenschlag der ersten Halbzeit wegsteckte. Bei der 9:8-Führung wurde Linksaußen Madeleine Benecke in der 20. Minute mit der Roten Karte vom Platz gestellt. Bei einem Konterpass des BVB war sie mit ihrer Mitspielerin Ramona Zelle zusammengerasselt. „Die Dortmunderin war eigentlich gar nicht beteiligt“, meinte Leiding, doch die Schiedsrichter sahen das anders. Ohne die Innenblockerin und Gegenstoßspezialistin musste Leiding das Team umbauen. Ein Nachteil erwuchs daraus nicht, denn: „Jede Spielerin hat ihren Job gemacht.“ Das galt besonders für Miriam Bolduan, die als Rechtshänderin im rechten Rückraum die nach ihrer Verletzungspause nur kurz eingesetzte Leonie Wöbking blendend vertrat.

Nach Beneckes Aus schüttelte sich das Team kurz, blieb aber stabil. In Halbzeit zwei gaben die Gäste dann Gas: Aus der stabilen Abwehr heraus rollten die Angriffswellen auf das Dortmunder Tor und über 21:14 und 27:17 warfen die „Lit-Ladies“ einen bemerkenswerten Sieg heraus.

Lit Tribe 1912: Niemann, Fischer – Benecke 1, Pross 3, Kelle, Zelle 2, Rahel Rodehau 8, Wöbking 1, Bolduan 5, Rhea Rodehau 5, Joana Rodehau, Wiese, Kaatze 13/8, Kohrs.

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