Frauen, 3. Liga: Aufsteiger Lit, das unbeschriebene Blatt Jörg Wehling Hille. Zuversicht strahlt Andrea Leiding aus, wenn sie über ihre Mannschaft und den Saisonstart in der 3. Handball-Liga spricht. Eine Woche mehr Zeit hatte die Trainerin von Aufsteiger Lit Tribe 1912, um ihre Spielerinnen auf die Saison vorzubereiten, während die Konkurrenz am vergangenen Wochenende schon einmal auf der Platte stand. Der erste Gegner des Aufsteigers am Samstag heißt Borussia Dortmund II. Die Bundesliga-Reserve verlor zum Auftakt beim PSV Recklinghausen mit 26:32 Toren. „Es ist kein ungewöhnliches Ergebnis. Recklinghausen hat eine starke Mannschaft. Wie es zu dem Ergebnis kam, wird die Videoanalyse zeigen. Es sind zwei gute Mannschaften. Aber wir sind in Dortmund nicht chancenlos“, sagt Andrea Leiding. Ein Videostudium vom Gegner, das gehört in 3. Liga standardmäßig dazu. Und während sich die Lit-Trainerin daran orientieren kann, ist es für den Gegner eher schwierig, über das Lit-Team etwas in bewegter Form zu finden. „Es kann ein Vorteil sein, dass wir als Neuling ein unbeschriebenes Blatt in der Liga sind“, setzt die erfahrene Trainerin hier auf das Überraschungsmoment. Das Ziel für ihr Team ist klar: es lautet Klassenerhalt. Dieser soll aber im Idealfall über die Meisterrunde gelingen, dazu müsste man mindestens Platz sechs erreichen. „Es geht darum, die Abstiegsrunde und damit das Zittern zu vermeiden“, sagt die Lit-Trainerin und ergänzt. „Natürlich traue ich meiner Mannschaft eine gute Rolle zu. Wir sind stark genug, um uns als Neuling in der 3. Liga behaupten zu können.“ Eine deutliche Niederlage und die Verletzung einer Leistungsträgerin prägten allerdings die Vorbereitung. Doch auch gute Vorstellungen gehörten für das Lit-Team dazu. „Insgesamt fand ich die Vorbereitung durchwachsen“, sagt die Lit-Trainerin und verweist darauf, dass mit Leonie Wöbking eine ihrer Leistungsträgerinnen mit einer Oberschenkelverletzung drei Wochen ausfiel und kein Testspiel mitmachen konnte. „So haben wir ohne Linkshänderin gespielt. Aber Leonie tastet sich wieder heran“, sagt Leiding, die somit sicher ist, dass es bis zum Saisonstart reichen wird. Andere Spielerinnen fehlten studienbedingt und machten so nur einen Teil der Vorbereitung mit. Richtig fit dürfte sich die Mannschaft, die zudem sehr eingespielt ist, aber dennoch präsentieren. Denn die Vorbereitung auf die 3. Liga startete ja mit der vorangegangenen erfolgreichen Relegation. Einzig die Größe des Kaders mit zwei Torhüterinnen und nur zehn Feldspielerinnen, könnte zum Problem werden. Aber in der Corona-Zeit neue Spielerinnen zu verpflichten war und ist nicht einfach – oder man muss tief in die Tasche greifen. „Das war aber nicht unser Ansatz. Wir haben genug gute Spielerinnen, die sich in der 3. Liga auskennen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir auch so eine gute Saison spielen.“

Frauen, 3. Liga: Aufsteiger Lit, das unbeschriebene Blatt

Jubel auf der Lit-Bank gab es schon während des Relegationsspiels gegen Everswinkel. Leonie Wöbking (3.v.r.) verpasste einen Teil der Vorbereitung. Foto: Bendig © Christian Bendig

Hille. Zuversicht strahlt Andrea Leiding aus, wenn sie über ihre Mannschaft und den Saisonstart in der 3. Handball-Liga spricht. Eine Woche mehr Zeit hatte die Trainerin von Aufsteiger Lit Tribe 1912, um ihre Spielerinnen auf die Saison vorzubereiten, während die Konkurrenz am vergangenen Wochenende schon einmal auf der Platte stand. Der erste Gegner des Aufsteigers am Samstag heißt Borussia Dortmund II. Die Bundesliga-Reserve verlor zum Auftakt beim PSV Recklinghausen mit 26:32 Toren.

„Es ist kein ungewöhnliches Ergebnis. Recklinghausen hat eine starke Mannschaft. Wie es zu dem Ergebnis kam, wird die Videoanalyse zeigen. Es sind zwei gute Mannschaften. Aber wir sind in Dortmund nicht chancenlos“, sagt Andrea Leiding.

Ein Videostudium vom Gegner, das gehört in 3. Liga standardmäßig dazu. Und während sich die Lit-Trainerin daran orientieren kann, ist es für den Gegner eher schwierig, über das Lit-Team etwas in bewegter Form zu finden. „Es kann ein Vorteil sein, dass wir als Neuling ein unbeschriebenes Blatt in der Liga sind“, setzt die erfahrene Trainerin hier auf das Überraschungsmoment. Das Ziel für ihr Team ist klar: es lautet Klassenerhalt. Dieser soll aber im Idealfall über die Meisterrunde gelingen, dazu müsste man mindestens Platz sechs erreichen. „Es geht darum, die Abstiegsrunde und damit das Zittern zu vermeiden“, sagt die Lit-Trainerin und ergänzt. „Natürlich traue ich meiner Mannschaft eine gute Rolle zu. Wir sind stark genug, um uns als Neuling in der 3. Liga behaupten zu können.“

Eine deutliche Niederlage und die Verletzung einer Leistungsträgerin prägten allerdings die Vorbereitung. Doch auch gute Vorstellungen gehörten für das Lit-Team dazu. „Insgesamt fand ich die Vorbereitung durchwachsen“, sagt die Lit-Trainerin und verweist darauf, dass mit Leonie Wöbking eine ihrer Leistungsträgerinnen mit einer Oberschenkelverletzung drei Wochen ausfiel und kein Testspiel mitmachen konnte. „So haben wir ohne Linkshänderin gespielt. Aber Leonie tastet sich wieder heran“, sagt Leiding, die somit sicher ist, dass es bis zum Saisonstart reichen wird.

Andere Spielerinnen fehlten studienbedingt und machten so nur einen Teil der Vorbereitung mit. Richtig fit dürfte sich die Mannschaft, die zudem sehr eingespielt ist, aber dennoch präsentieren. Denn die Vorbereitung auf die 3. Liga startete ja mit der vorangegangenen erfolgreichen Relegation.

Einzig die Größe des Kaders mit zwei Torhüterinnen und nur zehn Feldspielerinnen, könnte zum Problem werden. Aber in der Corona-Zeit neue Spielerinnen zu verpflichten war und ist nicht einfach – oder man muss tief in die Tasche greifen. „Das war aber nicht unser Ansatz. Wir haben genug gute Spielerinnen, die sich in der 3. Liga auskennen. Wir sind sehr zuversichtlich, dass wir auch so eine gute Saison spielen.“

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