Euphorie beim TuS N-Lübbecke: Mit Vollgas in die erste Liga Alexander Grohmann Lübbecke. Volle Fahrt voraus! Dass die jährliche Saisonauftakt-PK des TuS N-Lübbecke gestern am Freitag im Autohaus Schneider stattfand, war durchaus passend. Nach dem Aufstieg der Handballer in die 1. Bundesliga ist schließlich vom ersten Trainingstag an Vollgas gefragt, um in der kommenden Saison nicht von der Konkurrenz abgehängt zu werden. „Wir haben in dieser Woche schon sehr hart gearbeitet, die Jungs haben toll mitgezogen“, blickte Emir Kurtagic zufrieden auf den ersten kleinen Teil der Vorbereitung zurück. Dabei hatten seine Spieler nicht viel Zeit, um nach der Aufstiegsparty auch mal in den „Leerlauf“ zu schalten. Kurtagic: „Es war die längste Saison, die ich je erlebt habe. Da sind dreieinhalb Wochen Urlaub nicht viel. Aber wenn man die Vorfreude auf die beste Liga der Welt hat, spielt die kurze Pause keine Rolle“, so der TuS-Coach, der in dieser Woche das nötige Feuer bei den Spielern spürte: „Die Jungs wissen, dass sie harte Arbeit erwartet.“ Mitgebracht hatte der Trainer gestern in den Salon des Vereinssponsors an der Rahdener Straße auch fünf neue Gesichter: Neben Torwart Havard Asheim, Mittelmann Tom Wolf und Abwehrspezialist Tin Kontrec nahmen an der Vorstellungsrunde mit Ben Wollert (dritter Torhüter) und Niklas Knüttel (Kreisläufer) auch zwei Talente teil, die in der 1. Liga zum erweiterten Kader zählen. Wichtig: Kurtagic kann in seinem dritten Amtsjahr am Wiehen auf gewachsene Teamstrukturen setzen. „Nach dem großen Umbruch, den wir 2020 vollzogen hatten, ist es sicher ein Stück weit ein Vorteil, dass wir eingespielt in das Abenteuer 1. Liga gehen“, befand der Sportliche Leiter Rolf Hermann, dem es zusammen mit den anderen Entscheidungsträgern nach dem Aufstieg wichtig gewesen sei, die Mannschaft „punktuell zu verstärken“. Das sei mit den getätigten Transfers ausgezeichnet gelungen. „Mit Havard haben wir einen erfahrenen Torhüter dazugewonnen, mit Tom einen Mann, der auf der Mitte neben seinen spielerischen Fähigkeiten viel Torgefahr mitbringt“, sagte Hermann, der mit der Verpflichtung von Tin Kontrec (VfL Gummersbach) erst vor wenigen Tagen die Transferaktivitäten abgeschlossen hatte . Es war die Antwort auf den Verlust von Marko Bagaric, der seine Karriere nach vier Jahren in Lübbecke mit dem Aufstieg beendet hatte. Im heutigen Testspiel beim Drittligisten Lit 1912 II (15 Uhr, Nordhemmern) werden die Neuen erstmals den TuS-Dress tragen. Damit die Handballer ausgeruht zu Werke gehen können, kündigte Emir Kurtagic nach der Pressekonferenz für den Abend eine etwas ruhigere Abschlusseinheit an. Das Gaspedal wird ohnehin früh genug wieder durchgetreten. „Wir haben nur fünf Wochen, damit wir für die Belastungen in der 1. Liga gewappnet sind“, sagte Kurtagic, der das Trainingspensum spätestens ab Montag im Heim-Trainingslager wieder hochfährt. Zum Abschluss der Intensiv-Woche treten die TuS-Handballer im Freundschaftsspiel beim Drittligisten Eintracht Hildesheim an (Samstag, 7. August). Es folgen die Testspiele beim TBV Lemgo (Mittwoch, 11. August/18 Uhr) und der HSG Nordhorn (Samstag, 14. August/16 Uhr), ehe der Spielothek-Cup in Lübbecke mit dem Halbfinale gegen die TSV Hannover-Burgdorf (Freitag, 20. August/17 Uhr) und dem Finaltag (21. August) noch einmal zwei schwere Prüfungen beinhaltet.

Euphorie beim TuS N-Lübbecke: Mit Vollgas in die erste Liga

Die fünf Zugänge des Handball-Bundesligisten TuS N-Lübbecke mit von links Havard Asheim, Tin Kontrec, Tom Wolf, Ben Wollert und Niklas Knüttel. Foto: Alexander Grohmann © Alexander Grohmann

Lübbecke. Volle Fahrt voraus! Dass die jährliche Saisonauftakt-PK des TuS N-Lübbecke gestern am Freitag im Autohaus Schneider stattfand, war durchaus passend. Nach dem Aufstieg der Handballer in die 1. Bundesliga ist schließlich vom ersten Trainingstag an Vollgas gefragt, um in der kommenden Saison nicht von der Konkurrenz abgehängt zu werden. „Wir haben in dieser Woche schon sehr hart gearbeitet, die Jungs haben toll mitgezogen“, blickte Emir Kurtagic zufrieden auf den ersten kleinen Teil der Vorbereitung zurück.

Dabei hatten seine Spieler nicht viel Zeit, um nach der Aufstiegsparty auch mal in den „Leerlauf“ zu schalten. Kurtagic: „Es war die längste Saison, die ich je erlebt habe. Da sind dreieinhalb Wochen Urlaub nicht viel. Aber wenn man die Vorfreude auf die beste Liga der Welt hat, spielt die kurze Pause keine Rolle“, so der TuS-Coach, der in dieser Woche das nötige Feuer bei den Spielern spürte: „Die Jungs wissen, dass sie harte Arbeit erwartet.“

Mitgebracht hatte der Trainer gestern in den Salon des Vereinssponsors an der Rahdener Straße auch fünf neue Gesichter: Neben Torwart Havard Asheim, Mittelmann Tom Wolf und Abwehrspezialist Tin Kontrec nahmen an der Vorstellungsrunde mit Ben Wollert (dritter Torhüter) und Niklas Knüttel (Kreisläufer) auch zwei Talente teil, die in der 1. Liga zum erweiterten Kader zählen.

Wichtig: Kurtagic kann in seinem dritten Amtsjahr am Wiehen auf gewachsene Teamstrukturen setzen. „Nach dem großen Umbruch, den wir 2020 vollzogen hatten, ist es sicher ein Stück weit ein Vorteil, dass wir eingespielt in das Abenteuer 1. Liga gehen“, befand der Sportliche Leiter Rolf Hermann, dem es zusammen mit den anderen Entscheidungsträgern nach dem Aufstieg wichtig gewesen sei, die Mannschaft „punktuell zu verstärken“.

Das sei mit den getätigten Transfers ausgezeichnet gelungen. „Mit Havard haben wir einen erfahrenen Torhüter dazugewonnen, mit Tom einen Mann, der auf der Mitte neben seinen spielerischen Fähigkeiten viel Torgefahr mitbringt“, sagte Hermann, der mit der Verpflichtung von Tin Kontrec (VfL Gummersbach) erst vor wenigen Tagen die Transferaktivitäten abgeschlossen hatte . Es war die Antwort auf den Verlust von Marko Bagaric, der seine Karriere nach vier Jahren in Lübbecke mit dem Aufstieg beendet hatte.

Im heutigen Testspiel beim Drittligisten Lit 1912 II (15 Uhr, Nordhemmern) werden die Neuen erstmals den TuS-Dress tragen. Damit die Handballer ausgeruht zu Werke gehen können, kündigte Emir Kurtagic nach der Pressekonferenz für den Abend eine etwas ruhigere Abschlusseinheit an. Das Gaspedal wird ohnehin früh genug wieder durchgetreten. „Wir haben nur fünf Wochen, damit wir für die Belastungen in der 1. Liga gewappnet sind“, sagte Kurtagic, der das Trainingspensum spätestens ab Montag im Heim-Trainingslager wieder hochfährt. Zum Abschluss der Intensiv-Woche treten die TuS-Handballer im Freundschaftsspiel beim Drittligisten Eintracht Hildesheim an (Samstag, 7. August).

Es folgen die Testspiele beim TBV Lemgo (Mittwoch, 11. August/18 Uhr) und der HSG Nordhorn (Samstag, 14. August/16 Uhr), ehe der Spielothek-Cup in Lübbecke mit dem Halbfinale gegen die TSV Hannover-Burgdorf (Freitag, 20. August/17 Uhr) und dem Finaltag (21. August) noch einmal zwei schwere Prüfungen beinhaltet.

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