Erstes Heimspiel nach sieben Monaten: TuS N-Lübbecke empfängt Dresden Alexander Grohmann Lübbecke. Die Abstinenz hat ein Ende: 224 Tage nach dem bis dato letzten Punktspiel in eigener Halle bestreitet Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke heute Abend erstmals wieder eine Meisterschaftspartie vor den eigenen Fans. Gegen den HC Elbflorenz will der Zweitligist in der Merkur-Arena (19.30 Uhr) seinen erfolgreichen Saisonauftakt bestätigen. „Wir müssen in eigener Halle bis in die Haarspitzen motiviert sein“, sagt TuS-Trainer Kurtagic, der hofft, dass sein ambitioniertes Team nach dem hart erkämpften Auftaktsieg beim ThSV Eisenach (29:27) die nächsten Punkte einfährt. Dass auch der HC Elbflorenz beim 27:21 in Konstanz einen erfolgreichen Start hinlegte, spricht dafür, dass der TuS heute auf einen durchaus unbequemen Gegner trifft. „Dresden spielt einen disziplinierten Ball. Das ist einfach eine gute Zweitliga-Mannschaft. Dort wird seit Jahren gute Arbeit geleistet. Wir haben es aber selbst in der Hand, ob Hektik reinkommt“, sieht Kutagic die Favoritenrolle beim TuS. Als Richtwert für die Heimspiel-Premiere dient der jüngste Auftritt in Eisenach. „Nach der langen Phase ohne Wettkampf haben wir da schon eine gute Leistung abgeliefert – mit Ausnahme der vier schlechten Minuten nach der Pause. Ich habe aber Riesenrespekt davor, wie sich meine Spieler aus dieser Situation befreit haben“, blickt der Trainer auf den letztlich geglückten Saisonstart zurück, bei dem Vieles von dem, was man sich in spielerischer Hinsicht vorgenommen hatte, schon funktionierte. Verbesserungsbedarf sieht der Trainer am ehesten „im Bereich Torwart/Abwehr“. Auch wenn die Lübbecker Start-Sieben in der vergangenen Woche einen guten Eindruck hinterließ, lässt das keine automatischen Rückschlüsse für das heutige Spiel zu. „Mit welcher Formation wir beginnen, weiß ich noch nicht“, hielt sich Kurtagic bedeckt. Das Vertrauen in den Kader ist groß: „Die Nominierung jedes Spielers wäre gerechtfertigt.“ Ein „Dankeschön“ hat sich der TuS für die Dauerkartenbesitzer ausgedacht, die auf die Rückerstattung für die entgangenen Heimspiele der vergangenen Saison zu Gunsten des Vereins verzichtet haben. Hinter den Toren werden in der kompletten Saison Danke-Plakate mit Namen der Fans installiert.

Erstes Heimspiel nach sieben Monaten: TuS N-Lübbecke empfängt Dresden

Lübbeckes Marko Bagaric (links) und Lutz Heiny packen gegen Eisenach zu. Foto: Sascha Fromm © Sascha Fromm / Thueringer Allgemeine

Lübbecke. Die Abstinenz hat ein Ende: 224 Tage nach dem bis dato letzten Punktspiel in eigener Halle bestreitet Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke heute Abend erstmals wieder eine Meisterschaftspartie vor den eigenen Fans. Gegen den HC Elbflorenz will der Zweitligist in der Merkur-Arena (19.30 Uhr) seinen erfolgreichen Saisonauftakt bestätigen.

„Wir müssen in eigener Halle bis in die Haarspitzen motiviert sein“, sagt TuS-Trainer Kurtagic, der hofft, dass sein ambitioniertes Team nach dem hart erkämpften Auftaktsieg beim ThSV Eisenach (29:27) die nächsten Punkte einfährt.

Dass auch der HC Elbflorenz beim 27:21 in Konstanz einen erfolgreichen Start hinlegte, spricht dafür, dass der TuS heute auf einen durchaus unbequemen Gegner trifft. „Dresden spielt einen disziplinierten Ball. Das ist einfach eine gute Zweitliga-Mannschaft. Dort wird seit Jahren gute Arbeit geleistet. Wir haben es aber selbst in der Hand, ob Hektik reinkommt“, sieht Kutagic die Favoritenrolle beim TuS.

Als Richtwert für die Heimspiel-Premiere dient der jüngste Auftritt in Eisenach. „Nach der langen Phase ohne Wettkampf haben wir da schon eine gute Leistung abgeliefert – mit Ausnahme der vier schlechten Minuten nach der Pause. Ich habe aber Riesenrespekt davor, wie sich meine Spieler aus dieser Situation befreit haben“, blickt der Trainer auf den letztlich geglückten Saisonstart zurück, bei dem Vieles von dem, was man sich in spielerischer Hinsicht vorgenommen hatte, schon funktionierte. Verbesserungsbedarf sieht der Trainer am ehesten „im Bereich Torwart/Abwehr“.

Auch wenn die Lübbecker Start-Sieben in der vergangenen Woche einen guten Eindruck hinterließ, lässt das keine automatischen Rückschlüsse für das heutige Spiel zu. „Mit welcher Formation wir beginnen, weiß ich noch nicht“, hielt sich Kurtagic bedeckt. Das Vertrauen in den Kader ist groß: „Die Nominierung jedes Spielers wäre gerechtfertigt.“

Ein „Dankeschön“ hat sich der TuS für die Dauerkartenbesitzer ausgedacht, die auf die Rückerstattung für die entgangenen Heimspiele der vergangenen Saison zu Gunsten des Vereins verzichtet haben. Hinter den Toren werden in der kompletten Saison Danke-Plakate mit Namen der Fans installiert.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Handball