Erstes Fragezeichen beseitigt - TuS N-Lübbecke verlängert mit Petrovsky Alexander Grohmann Lübbecke (gag/mt). Rolf Hermann hat derzeit alle Hände voll zu tun. Der Sportliche Leiter des TuS N-Lübbecke plant den Kader für die kommende Saison. Das erste Fragezeichen hat er beseitigt, wie der Verein gestern mitteilte. Leos Petrovsky wird mindestens für eine weitere Saison beim TuS spielen. Beide Vertragsparteien zogen die Option der Verlängerung. „Leos hat gezeigt, wie wichtig er persönlich und seine Leistung auf der Platte für die Mannschaft ist“, sagt Hermann. Petrovsky ist ein wichtiger Anker in der Lübbecker Abwehr und mit 15 Toren zurzeit der treffsicherste Kreisläufer im Kader. Sieben weitere Verträge laufen im aktuellen TuS-Aufgebot am Saisonende aus. Neben Torhüter Aljosa Rezar sind auch die Feldspieler Valentin Spohn, Benas Petreikis, Lutz Heiny, Luka Mrakovcic, Jan-Eric Speckmann und Marvin Mundus nur noch bis zum Sommer an den Verein gebunden. „Mit einem Großteil der Spieler sind wir bereits in Gesprächen“, verrät Hermann, der viele Entscheidungen gerne schnell vom Tisch hätte. Das ist aber nicht so leicht: „Wir müssen als Aufsteiger weiter zweigleisig fahren.“ Das Personalpuzzle erfordert Fingerspitzen- und auch das richtige Bauchgefühl. „Es gilt zu schauen, welche Spieler im Gesamtkonstrukt die entsprechenden Entwicklungsschritte gemacht haben“, verdeutlicht der 39-Jährige, der bei allen Personalfragen im engen Austausch mit Trainer Emir Kurtagic und Geschäftsführer Torsten Appel steht. Große Veränderungen will Hermann nicht. „Wir sind hier bekanntlich Freunde der Kontinuität“, sagt der Mindener, der mit dem Kader, der weitestgehend seit 2020 zusammen ist, grundsätzlich sehr zufrieden ist. Das Team formt eine tolle Einheit, schaffte den Aufstieg und findet sich bislang überraschend gut in Liga eins zurecht. Das schließt aber nicht aus, dass an der einen oder anderen Stellschraube gedreht werden wird. Unter Zeitdruck lässt sich Hermann nicht setzen. Gerade mit den Leistungsträgern dürften die Gespräche nun aber forciert werden. Denn die zum Teil fulminanten Auftritte des TuS in dieser Saison haben offenbar Begehrlichkeiten geweckt. So sollen unter anderem Lutz Heiny, der nicht nur mit einer Sieben-Tore-Gala gegen Kiel begeisterte, Anfragen vorliegen.

Erstes Fragezeichen beseitigt - TuS N-Lübbecke verlängert mit Petrovsky

Leos Petrovsky bleibt eine weitere Saison beim TuS N-Lübbecke. © Oliver Krato

Lübbecke (gag/mt). Rolf Hermann hat derzeit alle Hände voll zu tun. Der Sportliche Leiter des TuS N-Lübbecke plant den Kader für die kommende Saison. Das erste Fragezeichen hat er beseitigt, wie der Verein gestern mitteilte.

Leos Petrovsky wird mindestens für eine weitere Saison beim TuS spielen. Beide Vertragsparteien zogen die Option der Verlängerung. „Leos hat gezeigt, wie wichtig er persönlich und seine Leistung auf der Platte für die Mannschaft ist“, sagt Hermann. Petrovsky ist ein wichtiger Anker in der Lübbecker Abwehr und mit 15 Toren zurzeit der treffsicherste Kreisläufer im Kader.

Sieben weitere Verträge laufen im aktuellen TuS-Aufgebot am Saisonende aus. Neben Torhüter Aljosa Rezar sind auch die Feldspieler Valentin Spohn, Benas Petreikis, Lutz Heiny, Luka Mrakovcic, Jan-Eric Speckmann und Marvin Mundus nur noch bis zum Sommer an den Verein gebunden. „Mit einem Großteil der Spieler sind wir bereits in Gesprächen“, verrät Hermann, der viele Entscheidungen gerne schnell vom Tisch hätte. Das ist aber nicht so leicht: „Wir müssen als Aufsteiger weiter zweigleisig fahren.“

Das Personalpuzzle erfordert Fingerspitzen- und auch das richtige Bauchgefühl. „Es gilt zu schauen, welche Spieler im Gesamtkonstrukt die entsprechenden Entwicklungsschritte gemacht haben“, verdeutlicht der 39-Jährige, der bei allen Personalfragen im engen Austausch mit Trainer Emir Kurtagic und Geschäftsführer Torsten Appel steht.

Große Veränderungen will Hermann nicht. „Wir sind hier bekanntlich Freunde der Kontinuität“, sagt der Mindener, der mit dem Kader, der weitestgehend seit 2020 zusammen ist, grundsätzlich sehr zufrieden ist. Das Team formt eine tolle Einheit, schaffte den Aufstieg und findet sich bislang überraschend gut in Liga eins zurecht. Das schließt aber nicht aus, dass an der einen oder anderen Stellschraube gedreht werden wird.

Unter Zeitdruck lässt sich Hermann nicht setzen. Gerade mit den Leistungsträgern dürften die Gespräche nun aber forciert werden. Denn die zum Teil fulminanten Auftritte des TuS in dieser Saison haben offenbar Begehrlichkeiten geweckt. So sollen unter anderem Lutz Heiny, der nicht nur mit einer Sieben-Tore-Gala gegen Kiel begeisterte, Anfragen vorliegen.

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