Eine kleine Chance: TuS N-Lübbecke erwartet SC Magdeburg im DHB-Pokal Lübbecke (lak). Sieben Bundesligaspiele, sieben Siege und den IHF Super Globe bereits eingesackt: Der SC Magdeburg ist nicht aufzuhalten. Wohl auch vom personell arg gebeutelten TuS N-Lübbecke nicht, der den Tabellenführer heute zum Nachholspiel der 2. DHB-Pokalrunde empfängt. Anwurf ist bereits um 18 Uhr, weil um 19.05 Uhr in der Bundesliga gespielt wird. Die Rollenverteilung ist TuS-Trainer Emir Kurtagic klar – auch wenn es für den SCM das dritte Spiel in fünf Tagen ist. „Magdeburg ist seit Jahren ein Top-Team. Sie sind in dieser Saison die individuell beste Mannschaft.“ Einen großen Vorteil für seine Mannschaft aufgrund der vielen Magdeburger Spiele in kurzer Zeit sieht Kurtagic nicht: „Die haben einen großen Kader, sind Strapazen gewohnt und am Dienstag mit einem Privatflieger zum Europapokalspiel geflogen“, verdeutlicht er den Unterschied zwischen einem Meisterschaftskandidaten und einem Aufsteiger, der um den Klassenerhalt kämpft. Trotz der bekannten Ausfälle von Dominik Ebner, Tin Kontrec, Florian Baumgärtner und Tom Wolff rechnet sich Kurtagic natürlich eine kleine Chance aus. Denn: „Dass wir zwei Minuten vor Schluss in Melsungen führen, hätten auch nicht viele für möglich gehalten. Ebenso, dass wir trotz zwei Roten Karten gegen Erlangen dran waren.“ Klar ist mittlerweile, dass der TuS monatelang auf Linkshänder Ebner verzichten muss. Im Derby gegen GWD hat sich der Rückraumspieler das Hüftgelenk ausgekugelt. Die bei Sportlern extrem seltene Verletzung wird konservativ behandelt, auf eine Operation wurde verzichtet. Das Gelenk wurde im Mindener Johannes-Wesling-Klinikum unter Narkose wieder eingerenkt. „23 Stunden am Tag verbringe ich im Bett“, berichtet der 27-Jährige, der sich bei seinen Eltern in Lage erholt: „Es ist eine schwerwiegende Verletzung, die zunächst einmal Zeit braucht, um auszuheilen. Das ständige Liegen ist das Schlimmste. Wenn ich irgendwann endlich wieder sitzen darf, ist mir schon geholfen.“

Eine kleine Chance: TuS N-Lübbecke erwartet SC Magdeburg im DHB-Pokal

Auf seine Tore wird man beim TuS N-Lübbecke lange verzichten müssen. Dominik Ebner hat sich im Derby gegen GWD Minden die Hüfte ausgekugelt. Foto: Oliver Krato

Lübbecke (lak). Sieben Bundesligaspiele, sieben Siege und den IHF Super Globe bereits eingesackt: Der SC Magdeburg ist nicht aufzuhalten. Wohl auch vom personell arg gebeutelten TuS N-Lübbecke nicht, der den Tabellenführer heute zum Nachholspiel der 2. DHB-Pokalrunde empfängt. Anwurf ist bereits um 18 Uhr, weil um 19.05 Uhr in der Bundesliga gespielt wird.

Die Rollenverteilung ist TuS-Trainer Emir Kurtagic klar – auch wenn es für den SCM das dritte Spiel in fünf Tagen ist. „Magdeburg ist seit Jahren ein Top-Team. Sie sind in dieser Saison die individuell beste Mannschaft.“

Einen großen Vorteil für seine Mannschaft aufgrund der vielen Magdeburger Spiele in kurzer Zeit sieht Kurtagic nicht: „Die haben einen großen Kader, sind Strapazen gewohnt und am Dienstag mit einem Privatflieger zum Europapokalspiel geflogen“, verdeutlicht er den Unterschied zwischen einem Meisterschaftskandidaten und einem Aufsteiger, der um den Klassenerhalt kämpft.

Trotz der bekannten Ausfälle von Dominik Ebner, Tin Kontrec, Florian Baumgärtner und Tom Wolff rechnet sich Kurtagic natürlich eine kleine Chance aus. Denn: „Dass wir zwei Minuten vor Schluss in Melsungen führen, hätten auch nicht viele für möglich gehalten. Ebenso, dass wir trotz zwei Roten Karten gegen Erlangen dran waren.“

Klar ist mittlerweile, dass der TuS monatelang auf Linkshänder Ebner verzichten muss. Im Derby gegen GWD hat sich der Rückraumspieler das Hüftgelenk ausgekugelt. Die bei Sportlern extrem seltene Verletzung wird konservativ behandelt, auf eine Operation wurde verzichtet. Das Gelenk wurde im Mindener Johannes-Wesling-Klinikum unter Narkose wieder eingerenkt.

„23 Stunden am Tag verbringe ich im Bett“, berichtet der 27-Jährige, der sich bei seinen Eltern in Lage erholt: „Es ist eine schwerwiegende Verletzung, die zunächst einmal Zeit braucht, um auszuheilen. Das ständige Liegen ist das Schlimmste. Wenn ich irgendwann endlich wieder sitzen darf, ist mir schon geholfen.“

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