Die letzte Unterschrift: Vom neuen Spieler des TuS N-Lübbecke profitiert auch Drittligist Lit 1912 Marcus Riechmann Hille/Lübbecke. Die Zusammenarbeit zwischen dem Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke und der Drittliga-Spielgemeinschaft Lit 1912 weitet sich aus. Nach Filip Brezina, der von Lit-Klassenkonkurrenten TuS Spenge verpflichtet wurde, gaben die beiden Partner nun den Zugang von Marek Nissen bekannt. Nissen kommt aus dem Nachwuchs der SG Flensburg-Handewitt und feierte dort 2019 mit der A-Jugend den Gewinn der deutschen Meisterschaft. Der 19-jährige Marek Nissen spielt im linken Rückraum, der aus Tschechien stammenden Filip Brezina ist 23 Jahre alt und auf der Mittelposition zu Hause. Beide haben einen Ein-Jahres-Vertrag unterschrieben und erhalten ein Spielrecht für den TuS und für die Lit-Germanen. Mit Doppelspielrecht ausgestattet bleibt auch Lit-Linkshänder Marvin Mundus. Das gilt auch für Mark Artmeier und Peter Kowalski, die ebenso dem erweiterten Zweitliga-Kader des TuS N-Lübbecke angehören werden. Rechtsaußen Artmeier, der bereits Trainingserfahrung beim TuS sammeln durfte, rückt aus der A-Jugend der JSG Lit 1912 ins Lit-Männerteam auf. Torwart Kowalski wechselte jüngst vom TV Bissendorf-Holte in die künftig von Niels Pfannenschmidt und Hans-Georg Borgmann trainierte A-Jugend. Mit diesen personellen Entscheidungen schöpfen die sportlichen Partner die Möglichkeiten aus, die sich mit dem Drittliga-Aufstieg der Nordhemmeraner ergeben haben: Talente mit dem Doppelspielrecht in den Anschlusskader zu integrieren und in der 3. Liga unter der Leitung von Coach Daniel Gerling Spielpraxis zu gewähren. „Es macht mich stolz, dass es uns im Verbund gelungen ist, eines der größten deutschen Nachwuchstalente unter Vertrag zu nehmen“, kommentierte Lit-Geschäftsführer Christian Niemann in einer Vereinsmitteilung den Wechsel von Nissen, der als zweiter Kooperationszugang nach Brezina die sportlichen Möglichkeiten des Nordhemmeraner Drittligisten verbessert. Marek Nissen folgt dem Weg, den Johannes Jepsen bereits ein Jahr zuvor gegangen ist. Auch der junge Torhüter wechselte aus dem Flensburger Nachwuchs nach Lübbecke. Nach einem Jahr an der Seite von Peter Tatei bildet der 20-jährige in der neuen Spielzeit das Stamm-Duo mit dem 37-jährigen Routinier Aljosa Rezar, den der TuS vom dänischen EHF-Cup-Teilnehmer Bjerringbro-Silkeborg verpflichtete. „Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit bekomme, hier den ersten Schritt in den Profihandball gehen zu können“, zeigte sich Marek Nissen glücklich nach seiner Vertragsunterzeichnung in der TuS-Geschäftsstelle. Dort lobte TuS-Coach Emir Kurtagic den 1,94 Meter großen Rückraumspieler, der bei HFF Munkbrarup das Handballspielen lernte, als Talent mit viel Potenzial. Man wolle ihn gemeinsam mit Lit 1912 „in naher Zukunft an die 2. Handball-Bundesliga heranführen.“ Rolf Hermann, Sportlicher Leiter beim TuS, weiß, dass der Weg weit ist. Doch der langjährige Bundesliga-Profi freut sich über die Erweiterung des Anschlusskaders: „Ich bin super-glücklich, dass wir den jungen Spielern, die den Ehrgeiz und das Potenzial haben, sich perspektivisch durch viel Fleiß ihre ersten Bundesligaminuten zu erarbeiten, eine Chance bei uns geben zu können.“ Anders lautet der Auftrag für die Vollprofis aus dem Zweitliga-Kader: Sie sollen die Rückkehr in die Bundesliga schaffen. Für dieses Ziel krempelte der TuS vor der neuen Saison seinen Kader umfänglich um. Sieben neue Spieler wurden verpflichtet. Neben Torwart Rezar kamen Florian Baumgärtner (VfL Gummersbach), Lutz Heiny (HSG Nordhon-Lingen), Benas Petreikis (EHV Aue), Leos Petrovsky (Bergischer HC) Tom Skroblien (Tusem Essen) und Yannick Dräger (TV Emsdetten) neu ins Team von Trainer Emir Kurtagic. Damit sind beim TuS N-Lübbecke die Kaderplanungen abgeschlossen. Der Kader des TuS N-Lübbecke Tor: Aljosa Rezar, Johannes Jepsen, Peter Kowalski. Rechtsaußen: Peter Strosack, Marvin Mundus, Mark Artmeier. Rechter Rückraum: Dominik Ebner, Florian Baumgärtner. Rückraum Mitte: Roman Becvar, Benas Petreikis, Filip Brezina. Linker Rückraum: Valentin Spohn, Marko Bagaric, Lutz Heiny, Marek Nissen. Linksaußen: Tom Skroblien, Jan-Eric Speckmann. Kreis: Leos Petrovsky, Yannick Dräger. Trainer: Emir Kurtagic.

Die letzte Unterschrift: Vom neuen Spieler des TuS N-Lübbecke profitiert auch Drittligist Lit 1912

Gut gelaunt signiert Marek Nissen das Vertragspapier in der Geschäftsstelle des TuS N-Lübbecke. © Foto: privat

Hille/Lübbecke. Die Zusammenarbeit zwischen dem Handball-Zweitligisten TuS N-Lübbecke und der Drittliga-Spielgemeinschaft Lit 1912 weitet sich aus. Nach Filip Brezina, der von Lit-Klassenkonkurrenten TuS Spenge verpflichtet wurde, gaben die beiden Partner nun den Zugang von Marek Nissen bekannt. Nissen kommt aus dem Nachwuchs der SG Flensburg-Handewitt und feierte dort 2019 mit der A-Jugend den Gewinn der deutschen Meisterschaft.

Der 19-jährige Marek Nissen spielt im linken Rückraum, der aus Tschechien stammenden Filip Brezina ist 23 Jahre alt und auf der Mittelposition zu Hause. Beide haben einen Ein-Jahres-Vertrag unterschrieben und erhalten ein Spielrecht für den TuS und für die Lit-Germanen. Mit Doppelspielrecht ausgestattet bleibt auch Lit-Linkshänder Marvin Mundus. Das gilt auch für Mark Artmeier und Peter Kowalski, die ebenso dem erweiterten Zweitliga-Kader des TuS N-Lübbecke angehören werden. Rechtsaußen Artmeier, der bereits Trainingserfahrung beim TuS sammeln durfte, rückt aus der A-Jugend der JSG Lit 1912 ins Lit-Männerteam auf. Torwart Kowalski wechselte jüngst vom TV Bissendorf-Holte in die künftig von Niels Pfannenschmidt und Hans-Georg Borgmann trainierte A-Jugend.

Mit diesen personellen Entscheidungen schöpfen die sportlichen Partner die Möglichkeiten aus, die sich mit dem Drittliga-Aufstieg der Nordhemmeraner ergeben haben: Talente mit dem Doppelspielrecht in den Anschlusskader zu integrieren und in der 3. Liga unter der Leitung von Coach Daniel Gerling Spielpraxis zu gewähren.

„Es macht mich stolz, dass es uns im Verbund gelungen ist, eines der größten deutschen Nachwuchstalente unter Vertrag zu nehmen“, kommentierte Lit-Geschäftsführer Christian Niemann in einer Vereinsmitteilung den Wechsel von Nissen, der als zweiter Kooperationszugang nach Brezina die sportlichen Möglichkeiten des Nordhemmeraner Drittligisten verbessert.

Marek Nissen folgt dem Weg, den Johannes Jepsen bereits ein Jahr zuvor gegangen ist. Auch der junge Torhüter wechselte aus dem Flensburger Nachwuchs nach Lübbecke. Nach einem Jahr an der Seite von Peter Tatei bildet der 20-jährige in der neuen Spielzeit das Stamm-Duo mit dem 37-jährigen Routinier Aljosa Rezar, den der TuS vom dänischen EHF-Cup-Teilnehmer Bjerringbro-Silkeborg verpflichtete.

„Ich freue mich sehr, dass ich die Möglichkeit bekomme, hier den ersten Schritt in den Profihandball gehen zu können“, zeigte sich Marek Nissen glücklich nach seiner Vertragsunterzeichnung in der TuS-Geschäftsstelle. Dort lobte TuS-Coach Emir Kurtagic den 1,94 Meter großen Rückraumspieler, der bei HFF Munkbrarup das Handballspielen lernte, als Talent mit viel Potenzial. Man wolle ihn gemeinsam mit Lit 1912 „in naher Zukunft an die 2. Handball-Bundesliga heranführen.“

Rolf Hermann, Sportlicher Leiter beim TuS, weiß, dass der Weg weit ist. Doch der langjährige Bundesliga-Profi freut sich über die Erweiterung des Anschlusskaders: „Ich bin super-glücklich, dass wir den jungen Spielern, die den Ehrgeiz und das Potenzial haben, sich perspektivisch durch viel Fleiß ihre ersten Bundesligaminuten zu erarbeiten, eine Chance bei uns geben zu können.“

Anders lautet der Auftrag für die Vollprofis aus dem Zweitliga-Kader: Sie sollen die Rückkehr in die Bundesliga schaffen. Für dieses Ziel krempelte der TuS vor der neuen Saison seinen Kader umfänglich um. Sieben neue Spieler wurden verpflichtet. Neben Torwart Rezar kamen Florian Baumgärtner (VfL Gummersbach), Lutz Heiny (HSG Nordhon-Lingen), Benas Petreikis (EHV Aue), Leos Petrovsky (Bergischer HC) Tom Skroblien (Tusem Essen) und Yannick Dräger (TV Emsdetten) neu ins Team von Trainer Emir Kurtagic. Damit sind beim TuS N-Lübbecke die Kaderplanungen abgeschlossen.

Der Kader des TuS N-Lübbecke

Tor: Aljosa Rezar, Johannes Jepsen, Peter Kowalski.

Rechtsaußen: Peter Strosack, Marvin Mundus, Mark Artmeier.

Rechter Rückraum: Dominik Ebner, Florian Baumgärtner.

Rückraum Mitte: Roman Becvar, Benas Petreikis, Filip Brezina.

Linker Rückraum: Valentin Spohn, Marko Bagaric, Lutz Heiny, Marek Nissen.

Linksaußen: Tom Skroblien, Jan-Eric Speckmann.

Kreis: Leos Petrovsky, Yannick Dräger.

Trainer: Emir Kurtagic.

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