Der nächste Coup: Lit-Frauen spielen Ibbenbüren beim 38:22-Sieg schwindelig Marcus Riechmann Minden. Andrea Leiding war baff: „Das war krass“, kommentierte die Trainerin den fulminanten Auftritt ihrer Handballerinnen: 38:22 (20:7) fegte Drittliga-Aufsteiger Lit Tribe 1912 über die Ibbenbürener Spvg hinweg und feierte im zweiten Auswärtsspiel den zweiten Auswärtssieg – so darf es bei den Lit-Ladies gern weitergehen. Bereits am Samstag muss die Mannschaft erneut reisen: Dann geht es zum Nachholspiel beim Königsborner SV. „Das ist dann das dritte Auswärtsspiel, aber das scheint uns ja zu liegen“, meinte Leiding, die mit Lit allein im einzigen Heimspiel dem Spitzenreiter HSG Blomberg-Lippe II knapp mit 24:25 unterlegen war. Mit einem schnellen 6:1 setzte das Team gestern Nachmittag die Vorgabe der Trainerin perfekt um: „Wir wollten einen guten Einstieg schaffen.“ Einmal in Schwung legten die Gäste nach und spielte Ibbenbüren am Ende der ersten Halbzeit das erste Mal schwindelig: Von 14:7 löste sich Lit mit sechs Toren in Folge zum 20:7. Bereits nach 30 Minuten war das Ding durch. Gestützt auf die starke Florence Niemann im Tor spielten die Gäste eine aggressive und auf Ballgewinne ausgerichtete Abwehr, die sich aber in den gesamten 60 Minuten nicht eine einzige Zeitstrafe einhandelte. Daraus rollten Konter, doch nicht nur das Tempospiel lief rund. „Wir haben einfach richtig gut gespielt“, lobte die vollauf zufriedene Trainerin. Von den gelungenen Kombinationen profitierten vor allem Ann-Cathrin Kaatze, Miriam Bolduan und Benica Pross als Vollstreckerinnen. Auch in der zweiten Halbzeit gab Lit Gas und hatte beim 31:11 durch Kaatze nach einer dreiviertel Stunde eine 20-Tore-Führung herausgeworfen. „Wir wollen bescheiden bleiben, aber das war schon eine starke Nummer“, meinte Leiding zum Feuerwerk ihres Teams. Lit Tribe 1912: Niemann, Fischer – Pross 7, Zelle, Rahel Rodehau 3, Wöbking 3, Bolduan 10, Rhea Rodehau 1, Joana Rodehau 2, Wiese, Kaatze 12/3.

Der nächste Coup: Lit-Frauen spielen Ibbenbüren beim 38:22-Sieg schwindelig

Ann-Cathrin Kaatze feierte mit den Lit-Frauen einen bemerkenswerten Auswärtssieg in Ibbenbüren. MT-Archivfoto: Jörg Wehling © Marcus Riechmann

Minden. Andrea Leiding war baff: „Das war krass“, kommentierte die Trainerin den fulminanten Auftritt ihrer Handballerinnen: 38:22 (20:7) fegte Drittliga-Aufsteiger Lit Tribe 1912 über die Ibbenbürener Spvg hinweg und feierte im zweiten Auswärtsspiel den zweiten Auswärtssieg – so darf es bei den Lit-Ladies gern weitergehen. Bereits am Samstag muss die Mannschaft erneut reisen: Dann geht es zum Nachholspiel beim Königsborner SV. „Das ist dann das dritte Auswärtsspiel, aber das scheint uns ja zu liegen“, meinte Leiding, die mit Lit allein im einzigen Heimspiel dem Spitzenreiter HSG Blomberg-Lippe II knapp mit 24:25 unterlegen war.

Mit einem schnellen 6:1 setzte das Team gestern Nachmittag die Vorgabe der Trainerin perfekt um: „Wir wollten einen guten Einstieg schaffen.“ Einmal in Schwung legten die Gäste nach und spielte Ibbenbüren am Ende der ersten Halbzeit das erste Mal schwindelig: Von 14:7 löste sich Lit mit sechs Toren in Folge zum 20:7. Bereits nach 30 Minuten war das Ding durch.

Gestützt auf die starke Florence Niemann im Tor spielten die Gäste eine aggressive und auf Ballgewinne ausgerichtete Abwehr, die sich aber in den gesamten 60 Minuten nicht eine einzige Zeitstrafe einhandelte. Daraus rollten Konter, doch nicht nur das Tempospiel lief rund. „Wir haben einfach richtig gut gespielt“, lobte die vollauf zufriedene Trainerin. Von den gelungenen Kombinationen profitierten vor allem Ann-Cathrin Kaatze, Miriam Bolduan und Benica Pross als Vollstreckerinnen.

Auch in der zweiten Halbzeit gab Lit Gas und hatte beim 31:11 durch Kaatze nach einer dreiviertel Stunde eine 20-Tore-Führung herausgeworfen. „Wir wollen bescheiden bleiben, aber das war schon eine starke Nummer“, meinte Leiding zum Feuerwerk ihres Teams.

Lit Tribe 1912: Niemann, Fischer – Pross 7, Zelle, Rahel Rodehau 3, Wöbking 3, Bolduan 10, Rhea Rodehau 1, Joana Rodehau 2, Wiese, Kaatze 12/3.

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