Der Weg zum Titel ist lang: GWD und JSG starten in die A-Jugend-Bundesliga im XXL-Format Marcus Riechmann Minden. Die neue Saison liegt noch in weiter Ferne, doch der Weg zum Titel ist vorgezeichnet. Der Deutsche Handballbund DHB hat jetzt den Modus veröffentlicht, nach dem in der A-Jungen-Bundesliga in der kommenden Saison der Meister ausgespielt werden soll. Die höchste Spielklasse für den männlichen Nachwuchs geht zur Saison 2021/22 einmalig mit 48 Teams an den Start. 40 Mannschaften sind gesetzt, darunter auch die beiden heimischen Teams von GWD Minden und JSG Lit 1912. Acht weitere Vereine erhalten die Chance, sich noch für die Bundesliga zu qualifizieren. Ein Jahr wird im XXL-Format als Folge der Corona-Probleme gespielt. Danach kehrt die Liga zur Regelstärke von 40 Mannschaften zurück. Die Vorrunde wird in acht Sechser-Gruppen als Einfachrunde gespielt, jede Mannschaft bestreitet fünf Spiele. Anschließend werden zwei Hauptrundengruppen gebildet. Die ersten beiden Teams jeder Vorrundengruppe ziehen in die Hauptrunde A ein. Diese 16 Teams spielen in Hin- und Rückrunde gegeneinander; sie sind automatisch für das Sechzehntelfinale – die erste Stufe der K.o.-Runde – qualifiziert. Die Dritt- bis Sechstplatzierten Teams der Vorrundengruppen ziehen in die Hauptrunde B ein und spielen in vier Achtergruppen ebenfalls eine Hin- und Rückrunde aus. Von diesen 32 Mannschaften ziehen 16 - die Erst- bis Viertplatzierten jeder Staffel – ebenfalls ins Sechzehntelfinale ein. Für die Mannschaften auf den Plätzen fünf bis acht ist die Saison beendet. Das Sechzehntelfinale wird in Hin- und Rückspiel mit 16 Teams aus der Hauptrunde A und 16 Teams aus der Hauptrunde B ausgetragen. Die Sieger ziehen ins Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft ein und sind automatisch für die Saison 2022/23 qualifiziert. Viertel- und Halbfinale sowie das Endspiel werden ebenfalls in Hin- und Rückspiel ausgetragen. Für die 16 Verlierer des Sechzehntelfinals geht es im DHB-Pokal der A-Jugend weiter. Über Achtel- und Viertelfinale werden die vier Teilnehmer für das Final-Four-Turnier ermittelt. Diese vier Teams sind ebenfalls automatisch für die Saison 2022/23 qualifiziert. Während der DHB die neue Saison plant, wird die alte noch zu Ende gespielt. Im Finale der Deutschen Meisterschaft der A-Jungen stehen sich die Füchse Berlin und der TSV Bayer Dormagen gegenüber. Berlin mit dem einstigen GWD-Spieler Maxim Orlov und Nils Lichtlein, Neffe von GWD-Profitorwart Carsten Lichtlein, setzte im Halbfinale seinen erwarteten Siegeszug fort. Das Team von Trainer Bob Hanning bezwang den Nachwuchs der MT Melsungen überlegen 34:21 und 36:26. Dormagen setzte sich gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 23:20 und 31:30 durch. Nach der Monate lang unterbrochenen Corona-Saison hatte der DHB die Meisterschaft als Endrunde ausgespielt. GWD Minden war dafür qualifiziert, doch mit Rücksicht auf Abitur und Gesundheit der Spieler hatte man bei GWD gegen eine Teilnahme an der DM-Endrunde entschieden.

Der Weg zum Titel ist lang: GWD und JSG starten in die A-Jugend-Bundesliga im XXL-Format

Für die A-Jugend der JSG Lit um Michel Gerfen endet die Pokalrunde als Abschluss der Corona-Saison am Samstag mit dem Spiel beim HC Empor Rostock. Foto: C. Bendig © Christian Bendig

Minden. Die neue Saison liegt noch in weiter Ferne, doch der Weg zum Titel ist vorgezeichnet. Der Deutsche Handballbund DHB hat jetzt den Modus veröffentlicht, nach dem in der A-Jungen-Bundesliga in der kommenden Saison der Meister ausgespielt werden soll.

Die höchste Spielklasse für den männlichen Nachwuchs geht zur Saison 2021/22 einmalig mit 48 Teams an den Start. 40 Mannschaften sind gesetzt, darunter auch die beiden heimischen Teams von GWD Minden und JSG Lit 1912. Acht weitere Vereine erhalten die Chance, sich noch für die Bundesliga zu qualifizieren. Ein Jahr wird im XXL-Format als Folge der Corona-Probleme gespielt. Danach kehrt die Liga zur Regelstärke von 40 Mannschaften zurück.

Die Vorrunde wird in acht Sechser-Gruppen als Einfachrunde gespielt, jede Mannschaft bestreitet fünf Spiele. Anschließend werden zwei Hauptrundengruppen gebildet. Die ersten beiden Teams jeder Vorrundengruppe ziehen in die Hauptrunde A ein. Diese 16 Teams spielen in Hin- und Rückrunde gegeneinander; sie sind automatisch für das Sechzehntelfinale – die erste Stufe der K.o.-Runde – qualifiziert.

Die Dritt- bis Sechstplatzierten Teams der Vorrundengruppen ziehen in die Hauptrunde B ein und spielen in vier Achtergruppen ebenfalls eine Hin- und Rückrunde aus. Von diesen 32 Mannschaften ziehen 16 - die Erst- bis Viertplatzierten jeder Staffel – ebenfalls ins Sechzehntelfinale ein. Für die Mannschaften auf den Plätzen fünf bis acht ist die Saison beendet.

Das Sechzehntelfinale wird in Hin- und Rückspiel mit 16 Teams aus der Hauptrunde A und 16 Teams aus der Hauptrunde B ausgetragen. Die Sieger ziehen ins Achtelfinale der Deutschen Meisterschaft ein und sind automatisch für die Saison 2022/23 qualifiziert. Viertel- und Halbfinale sowie das Endspiel werden ebenfalls in Hin- und Rückspiel ausgetragen.

Für die 16 Verlierer des Sechzehntelfinals geht es im DHB-Pokal der A-Jugend weiter. Über Achtel- und Viertelfinale werden die vier Teilnehmer für das Final-Four-Turnier ermittelt. Diese vier Teams sind ebenfalls automatisch für die Saison 2022/23 qualifiziert.

Während der DHB die neue Saison plant, wird die alte noch zu Ende gespielt. Im Finale der Deutschen Meisterschaft der A-Jungen stehen sich die Füchse Berlin und der TSV Bayer Dormagen gegenüber. Berlin mit dem einstigen GWD-Spieler Maxim Orlov und Nils Lichtlein, Neffe von GWD-Profitorwart Carsten Lichtlein, setzte im Halbfinale seinen erwarteten Siegeszug fort. Das Team von Trainer Bob Hanning bezwang den Nachwuchs der MT Melsungen überlegen 34:21 und 36:26. Dormagen setzte sich gegen die Rhein-Neckar Löwen mit 23:20 und 31:30 durch.

Nach der Monate lang unterbrochenen Corona-Saison hatte der DHB die Meisterschaft als Endrunde ausgespielt. GWD Minden war dafür qualifiziert, doch mit Rücksicht auf Abitur und Gesundheit der Spieler hatte man bei GWD gegen eine Teilnahme an der DM-Endrunde entschieden.

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