Der Weg führt zurück: Nach einem Jahr in Nordhemmern spielt Kreisläufer Moritz Rodenkirchen wieder in Dankersen Marcus Riechmann Minden. Gesucht haben sie einen Rückraumspieler, gefunden haben sie einen Kreisläufer: Handballer Moritz Rodenkirchen kehrt nach einem Jahr bei Lit Tribe Germania zu GWD Minden II zurück. „Moritz ist ein gestandener Drittliga-Spieler, den die Erfahrungen in Nordhemmern sicher bereichert haben. Schön, dass er zu uns zurückkommt“, sagt GWD-Coach Moritz Schäpsmeier über die Personalie und beschreibt die Doppelfunktion des 23-Jährigen: „Er ist einerseits als Spieler wichtig, aber andererseits auch als Typ für das Team.“ Im GWD-Talentschuppen wird Rodenkirchen am Kreis gemeinsam mit Justus Richtzenhain aus dem Profi-Anschlusskader und mit Tim Stoyke spielen, der aus der Bundesliga-A-Jugend hochrückt. Die Interessen des Trios wird Coach Schäpsmeier in Ausgleich bringen müssen. „Moritz hat seine Stärke in der Offensive, Timo ist abwehrstark“, lässt der Trainer schon mal wissen. Im vergangenen Sommer erst war der Kreisläufer in die Nachbarschaft zum Aufsteiger gewechselt. Nun vollzieht er eine Rolle rückwärts und kehrt zu den alten Teamkameraden zurück. Aus dem Urlaub im Sauerland, wo er mit seinem Bruder beim Angeln die Seele baumeln lässt, erläutert der 23-jährige Student die Hintergründe für den Wechsel. Die Bindung zu den GWD-Kumpels sei nie abgerissen, mit einigen Spielern der GWD-Talentschmiede ist er eng verbunden. „Mit Tim Huckauf, Tim Brand oder Simon Strakeljahn beispielsweise spiele ich seit der Jugend zusammen. Mit Simon wohne ich in einer WG“, erzählt Rodenkirchen von starken persönlichen Beziehungen zu GWD. In Nordhemmern bei Lit habe vieles gut funktioniert. „Das war sportlich super und auch erfolgreich. Ich habe mich wohl gefühlt“, berichtet er: „Aber ich habe irgendwann gemerkt, das etwas fehlt.“ Und so habe er sich mit Lit Tribe Germania über die Auflösung des auf zwei Jahre angelegten Vertrags verständigt, berichtet Rodenkirchen: „Das ist alles gut gelaufen.“. Manche alte Weggefährten werden in der neuen Saison nicht mehr bei GWD dabei sein. So hat Jannik Jungmann seine Karriere beendet. Der 27-Jährige will sich auf den Beruf konzentrieren. „Er wird uns als Anführer fehlen“, bedauert der Trainer. Neben dem Allrounder gehen vier weitere Spieler. Malte Nolting studiert in Köln und hat sich dem Leichlinger TV angeschlossen. Freddy Galling spielt künftig beim VfL Eintracht Hagen und Torhüter Robin Rose steht in der neuen Saison beim Verbandsligisten HSG Porta zwischen den Pfosten. Maximilian Nowatzki hat keinen weiteren Vertrag im Profi-Anschlusskader erhalten. Der Linkshänder hat sich der Ahlener SG angeschlossen und besitzt dort ein Zweitspielrecht für den Zweitligisten TV Emsdetten. Mit den meisten Spielern könnte es ein Wiedersehen geben, denn Leichlingen, Hagen und Ahlen spielen wie GWD II in der 3. Liga. „Aber nur, wenn wir in der Weststaffel spielen“, sagt Schäpsmeier und deutet auf eine Problemzone hinsichtlich der Saisonplanung hin. Denn anders als im westfälischen Handball sowie bei den Profis in den beiden Bundesligen fehlt für die 3. Liga noch jede konkrete Planung. Weder Saisonstart noch Staffeleinteilung liegen vor. Die Vereine wurden zwar bereits befragt, doch mehr nicht. „Es fühlt sich an, als hätte man uns ein wenig vergessen“, sagt Moritz Schäpsmeier, der Mitte Juli auf Neuigkeiten aus dem Planungsstab des Deutschen Handballbundes hofft. Der 35-Jährige ehemalige Bundesliga-Profi geht bei der GWD-Reserve in sein viertes Trainerjahr. Begleitet wird er wie bisher von Christopher Kunisch. „Er ist viel mehr als ein Co-Trainer, ich bin froh, dass es gemeinsam weitergeht“, sagt Schäpsmeier über seinen Partner. Kunisch, wie Schäpsmeier bei GWD groß geworden und mit reichlich Erfahrung als Spieler ausgestattet, will im Herbst die Trainer-B-Lizenz erwerben. Neu im Team ist neben Rodenkirchen ein weiterer Rückkehrer. Von Eintracht Hagen wechselt Mittelmann Tim Brand nach zwei Jahren zurück zu seinem Ausbildungsverein. Die weiteren Neulinge kommen allesamt aus der eigenen Jugend. Der 18-Jährige Lucas Grabitz bildet das Duo im Tor mit Leon Grabenstein Für den Rückraum sind neben Brand noch Jonas Molz, Simon Strakeljahn, Tim Huckauf und Alexej Demerza (eigene Jugend) vorgesehen. Patrick Mattausch und Christopher Braun besetzen die Flügel, am Kreis agieren Richtzenhain, Stoyke und Rodenkirchen. Ergänzt wird das Team aus der A-Jugend mit Talenten wie den beiden DHB-Auswahlspielern Florian Kranzmann und Fynn Hermeling oder Jonah Jungmann und Paul Holzhacker. Molz, Brand, Richtzenhain sowie Strakeljahn gehören zum erweiterten Kader der Bundesligamannschaft. Man sieht sich bei GWD gut aufgestellt, doch eine Position möchte man nach wie vor noch besetzen: „Wir suchen weiter einen Linkshänder für den rechten Rückraum“, sagt Schäpsmeier. Er kann sich auch eine kombinierte Lösung für A-Jugend und Drittliga-Team vorstellen, doch leicht ist die Suche nicht: „Wir haben verschiedene Varianten geprüft, aber bisher sind wir nicht fündig geworden.“

Der Weg führt zurück: Nach einem Jahr in Nordhemmern spielt Kreisläufer Moritz Rodenkirchen wieder in Dankersen

Eine Saison lang lief Moritz Rodenkirchen für Lit Tribe Germania auf. © Foto: Christian Bendig

Minden. Gesucht haben sie einen Rückraumspieler, gefunden haben sie einen Kreisläufer: Handballer Moritz Rodenkirchen kehrt nach einem Jahr bei Lit Tribe Germania zu GWD Minden II zurück. „Moritz ist ein gestandener Drittliga-Spieler, den die Erfahrungen in Nordhemmern sicher bereichert haben. Schön, dass er zu uns zurückkommt“, sagt GWD-Coach Moritz Schäpsmeier über die Personalie und beschreibt die Doppelfunktion des 23-Jährigen: „Er ist einerseits als Spieler wichtig, aber andererseits auch als Typ für das Team.“

Im GWD-Talentschuppen wird Rodenkirchen am Kreis gemeinsam mit Justus Richtzenhain aus dem Profi-Anschlusskader und mit Tim Stoyke spielen, der aus der Bundesliga-A-Jugend hochrückt. Die Interessen des Trios wird Coach Schäpsmeier in Ausgleich bringen müssen. „Moritz hat seine Stärke in der Offensive, Timo ist abwehrstark“, lässt der Trainer schon mal wissen.

Im vergangenen Sommer erst war der Kreisläufer in die Nachbarschaft zum Aufsteiger gewechselt. Nun vollzieht er eine Rolle rückwärts und kehrt zu den alten Teamkameraden zurück. Aus dem Urlaub im Sauerland, wo er mit seinem Bruder beim Angeln die Seele baumeln lässt, erläutert der 23-jährige Student die Hintergründe für den Wechsel. Die Bindung zu den GWD-Kumpels sei nie abgerissen, mit einigen Spielern der GWD-Talentschmiede ist er eng verbunden. „Mit Tim Huckauf, Tim Brand oder Simon Strakeljahn beispielsweise spiele ich seit der Jugend zusammen. Mit Simon wohne ich in einer WG“, erzählt Rodenkirchen von starken persönlichen Beziehungen zu GWD. In Nordhemmern bei Lit habe vieles gut funktioniert. „Das war sportlich super und auch erfolgreich. Ich habe mich wohl gefühlt“, berichtet er: „Aber ich habe irgendwann gemerkt, das etwas fehlt.“ Und so habe er sich mit Lit Tribe Germania über die Auflösung des auf zwei Jahre angelegten Vertrags verständigt, berichtet Rodenkirchen: „Das ist alles gut gelaufen.“.

Manche alte Weggefährten werden in der neuen Saison nicht mehr bei GWD dabei sein. So hat Jannik Jungmann seine Karriere beendet. Der 27-Jährige will sich auf den Beruf konzentrieren. „Er wird uns als Anführer fehlen“, bedauert der Trainer. Neben dem Allrounder gehen vier weitere Spieler. Malte Nolting studiert in Köln und hat sich dem Leichlinger TV angeschlossen. Freddy Galling spielt künftig beim VfL Eintracht Hagen und Torhüter Robin Rose steht in der neuen Saison beim Verbandsligisten HSG Porta zwischen den Pfosten. Maximilian Nowatzki hat keinen weiteren Vertrag im Profi-Anschlusskader erhalten. Der Linkshänder hat sich der Ahlener SG angeschlossen und besitzt dort ein Zweitspielrecht für den Zweitligisten TV Emsdetten.

Mit den meisten Spielern könnte es ein Wiedersehen geben, denn Leichlingen, Hagen und Ahlen spielen wie GWD II in der 3. Liga. „Aber nur, wenn wir in der Weststaffel spielen“, sagt Schäpsmeier und deutet auf eine Problemzone hinsichtlich der Saisonplanung hin. Denn anders als im westfälischen Handball sowie bei den Profis in den beiden Bundesligen fehlt für die 3. Liga noch jede konkrete Planung. Weder Saisonstart noch Staffeleinteilung liegen vor. Die Vereine wurden zwar bereits befragt, doch mehr nicht. „Es fühlt sich an, als hätte man uns ein wenig vergessen“, sagt Moritz Schäpsmeier, der Mitte Juli auf Neuigkeiten aus dem Planungsstab des Deutschen Handballbundes hofft.

Der 35-Jährige ehemalige Bundesliga-Profi geht bei der GWD-Reserve in sein viertes Trainerjahr. Begleitet wird er wie bisher von Christopher Kunisch. „Er ist viel mehr als ein Co-Trainer, ich bin froh, dass es gemeinsam weitergeht“, sagt Schäpsmeier über seinen Partner. Kunisch, wie Schäpsmeier bei GWD groß geworden und mit reichlich Erfahrung als Spieler ausgestattet, will im Herbst die Trainer-B-Lizenz erwerben.

Neu im Team ist neben Rodenkirchen ein weiterer Rückkehrer. Von Eintracht Hagen wechselt Mittelmann Tim Brand nach zwei Jahren zurück zu seinem Ausbildungsverein. Die weiteren Neulinge kommen allesamt aus der eigenen Jugend. Der 18-Jährige Lucas Grabitz bildet das Duo im Tor mit Leon Grabenstein Für den Rückraum sind neben Brand noch Jonas Molz, Simon Strakeljahn, Tim Huckauf und Alexej Demerza (eigene Jugend) vorgesehen. Patrick Mattausch und Christopher Braun besetzen die Flügel, am Kreis agieren Richtzenhain, Stoyke und Rodenkirchen. Ergänzt wird das Team aus der A-Jugend mit Talenten wie den beiden DHB-Auswahlspielern Florian Kranzmann und Fynn Hermeling oder Jonah Jungmann und Paul Holzhacker. Molz, Brand, Richtzenhain sowie Strakeljahn gehören zum erweiterten Kader der Bundesligamannschaft.

Man sieht sich bei GWD gut aufgestellt, doch eine Position möchte man nach wie vor noch besetzen: „Wir suchen weiter einen Linkshänder für den rechten Rückraum“, sagt Schäpsmeier. Er kann sich auch eine kombinierte Lösung für A-Jugend und Drittliga-Team vorstellen, doch leicht ist die Suche nicht: „Wir haben verschiedene Varianten geprüft, aber bisher sind wir nicht fündig geworden.“

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