Der TuS weiß, worum es geht: Nach der Gummersbach-Gala wartet nun ein Abstiegskandidat Ingo Notz Lübbecke. Noch vier Spiele bis zum Saisonende, noch vier Siege bis zum Aufstieg: Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke biegt auf die Zielgerade Richtung 1. Bundesliga ein. Beim abstiegsbedrohten Wilhelmshavener HV sind zwei Punkte Pflicht. Nach der Gala im Spitzenspiel gegen Gummersbach wartet nun der emotionale Spagat: „Wir müssen nichts kleinreden, das war gegen Gummersbach schon eine gute Vorstellung. Ich freue mich, dass das Potenzial vorhanden ist und ich es auch von den Jungs verlangen kann“, vertraut TuS-Trainer Emir Kurtagic darauf, dass seine Mannschaft im Gefühl des gewonnen Spitzenspiels nun keinen Deut nachlassen wird: „Es ist immer schwer nach Höhepunkten, aber wir sind reifer geworden und wissen, worum es geht. Das Thema Gummersbach ist durch und unser Fokus liegt nur auf dem Spiel in Wilhelmshaven.“ Der TuS fährt zu einem finanzschwachen Verein, der sein halbes Team ausgetauscht hat und dennoch gute Chancen auf den Klassenerhalt hat. „Wir müssen einfach die Ruhe behalten und unseren Job erledigen. Wir haben oft bewiesen, dass wir stabil sind“, erklärt Kurtagic. Einer, der seinen Job zuletzt herausragend erledigt hat, ist Florian Baumgärtner. Nach einer harten Anfangszeit mit langem verletzungsbedingten Ausfall ist der Ex-Gummersbacher mittlerweile heiß gelaufen: „Wenn man so lange solche Schmerzen hatte, dann hinterfragt man schon einiges. Ich habe aber immer daran geglaubt, wieder auf mein bestes Niveau zu kommen. Jetzt fühle ich mich wieder fit und das sieht man auch auf dem Feld.“ Der Rückraumschütze nimmt den Sieg im Spitzenspiel „als Rückenwind mit in die letzten vier Spiele: Darauf hat die Mannschaft das ganze Jahr hingearbeitet.“ In Wilhelmshaven komme einiges auf die Einstellung an. „Natürlich spielt der Kopf eine Rolle, aber als Profisportler sollte es egal sein, ob in Wilhelmshaven oder gegen Gummersbach gespielt wird.“ Das starke Kollektiv soll für den TuS ein Schlüssel auf dem Weg in die 1. Liga bleiben. „Wir haben 16 Mann die Spiele gewinnen können“, sagt Baumgärtner. Er geht mit dem Selbstvertrauen der Nummer zwei der Liga und der Nummer eins des Jahres mit einem guten Gefühl inss Spiel: „Wenn wir unser Ding machen, wird es jeder Gegner schwer haben.“

Der TuS weiß, worum es geht: Nach der Gummersbach-Gala wartet nun ein Abstiegskandidat

Lübbeckes Florian Baumgärtner hat sich nach seiner Verletzung zum Leistungsträger entwickelt. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Lübbecke. Noch vier Spiele bis zum Saisonende, noch vier Siege bis zum Aufstieg: Handball-Zweitligist TuS N-Lübbecke biegt auf die Zielgerade Richtung 1. Bundesliga ein. Beim abstiegsbedrohten Wilhelmshavener HV sind zwei Punkte Pflicht.

Nach der Gala im Spitzenspiel gegen Gummersbach wartet nun der emotionale Spagat: „Wir müssen nichts kleinreden, das war gegen Gummersbach schon eine gute Vorstellung. Ich freue mich, dass das Potenzial vorhanden ist und ich es auch von den Jungs verlangen kann“, vertraut TuS-Trainer Emir Kurtagic darauf, dass seine Mannschaft im Gefühl des gewonnen Spitzenspiels nun keinen Deut nachlassen wird: „Es ist immer schwer nach Höhepunkten, aber wir sind reifer geworden und wissen, worum es geht. Das Thema Gummersbach ist durch und unser Fokus liegt nur auf dem Spiel in Wilhelmshaven.“ Der TuS fährt zu einem finanzschwachen Verein, der sein halbes Team ausgetauscht hat und dennoch gute Chancen auf den Klassenerhalt hat. „Wir müssen einfach die Ruhe behalten und unseren Job erledigen. Wir haben oft bewiesen, dass wir stabil sind“, erklärt Kurtagic.

Einer, der seinen Job zuletzt herausragend erledigt hat, ist Florian Baumgärtner. Nach einer harten Anfangszeit mit langem verletzungsbedingten Ausfall ist der Ex-Gummersbacher mittlerweile heiß gelaufen: „Wenn man so lange solche Schmerzen hatte, dann hinterfragt man schon einiges. Ich habe aber immer daran geglaubt, wieder auf mein bestes Niveau zu kommen. Jetzt fühle ich mich wieder fit und das sieht man auch auf dem Feld.“ Der Rückraumschütze nimmt den Sieg im Spitzenspiel „als Rückenwind mit in die letzten vier Spiele: Darauf hat die Mannschaft das ganze Jahr hingearbeitet.“

In Wilhelmshaven komme einiges auf die Einstellung an. „Natürlich spielt der Kopf eine Rolle, aber als Profisportler sollte es egal sein, ob in Wilhelmshaven oder gegen Gummersbach gespielt wird.“ Das starke Kollektiv soll für den TuS ein Schlüssel auf dem Weg in die 1. Liga bleiben. „Wir haben 16 Mann die Spiele gewinnen können“, sagt Baumgärtner. Er geht mit dem Selbstvertrauen der Nummer zwei der Liga und der Nummer eins des Jahres mit einem guten Gefühl inss Spiel: „Wenn wir unser Ding machen, wird es jeder Gegner schwer haben.“

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