Den Worten folgen Taten: Aufsteiger HSV Minden-Nord feiert gegen HSG Porta den Premiere-Sieg Marcus Riechmann Minden. Zur Heimpremiere durfte der HSV Minden-Nord in der Verbandsliga den ersten Sieg mit seinen Fans feiern. Souverän bezwang der Aufsteiger in Stemmer die HSG Porta. Bei der HSG herrscht nach der bereits dritten Niederlage Frust: „Wir stecken in einer schwierigen Phase“, stellte Trainer Daniel Franke fest. Diesen Tiefs entkommt man am besten mit Siegen. Und so war die Stimmung bei Lit 1912 III nach dem ersten Saisonerfolg gelöst. Die Teams von Eintracht Oberlübbe und TSV Hahlen hatten spielfrei. Die Pause der Hahler zieht sich noch länger: Erst am 23. Oktober greift der TSV wieder ins Geschehen ein. HSV Minden-Nord – HSG Porta 28:21 (16:9). „Jetzt sind wir drin“, freute sich Alexander Röthemeier über den ersten Saisonsieg des Aufsteigers. Er hatte vor dem Spiel angekündigt: „Wir wollen zeigen, dass wir in den neuen Liga auch gewinnen können.“ Den Worten ihres Trainers ließen seine Spieler Taten folgen. Über 5:0 und 10:2 gelang ein Prachtstart. Vor dem exzellenten Jan Lamprecht im Tor funktionierte die Abwehr prächtig. „Wir wussten: Porta steht unter Druck, da wollten wir ansetzen“, wollte Röthemeier mit einer frühen Führung für Nervosität bei den noch sieglosen Gästen sorgen. Nach knapp 20 Minuten musste der HSV einen Rückschlag verkraften: Rückraumspieler Timo Zydel, bis zum 10:2 viermal erfolgreich, schied nach einem Foul mit blauem Auge aus. Portas Dennis Müller sah die Rote Karte, Zydel kam zur Untersuchung ins Krankenhaus. „Ich war auf 180“ ärgerte sich Röthemeier. Die Gäste störten den rund laufenden HSV-Angriff nun mit offensiven Varianten gegen Jannik Jungmann und meist einen weiteren Rückraumspieler. Damit verlor der HSV etwas den Offensivschwung, doch auf die Abwehr war Verlass und der Heimsieg über 18:9, 24:14 und 27:19 ungefährdet. „Mit der guten Deckung haben wir Porta auf Distanz gehalten“, sagte Röthemeier. Porta-Coach Daniel Franke ärgerte sich nach der dritten Niederlage in Folge: „Wir rufen im Spiel einfach nicht ab, was wir im Training zeigen.“ Vor allem die Vielzahl von Fehlern im Zusammenspiel und beim Wurf machen ihm zu schaffen: „Mit dieser Zahl an Fehlern gewinnt man kein Spiel.“ Tore für HSV Minden-Nord: Balke 7/5, Jungmann 4, Zydel 4, Steinhauer 4, Goddemeier 2, Heiden 2, Schmidt 2, Schnitker 1, Windiks 1, Diehl 1. Tore für HSG Porta: Halstenberg 5/3, Steinhauer 4/2, Held 2, Fuchs 2, Naumann 2, Jeske 2, Hohlfeld 2, Kollmeier 1, Göpfert 1. TuS SW Wehe – Lit 1912 III 25:29 (13:15). Im dritten Anlauf gelang den Gästen mit ihrem neuen Trainer Marc Pohlmann der erste Sieg. „Wir waren einfach dran“, meinte der Coach nach den hart erkämpften Punkten gegen den noch sieglosen Gastgeber. Seine Lit-Boys liefen zunächst einem kleinen Rückstand hinterher. „Wir brauchen leider immer etwas Anlauf“, meinte Pohlmann. Der ersten Führung beim 11:10 durch René Glöckner folgte – nach dem 11:12 – zum 15:13 durch Marvin Meinking zum Pausenpfiff der erste Zwei-Tore-Vorsprung. Umkämpft verlief auch die zweite Halbzeit. Von 21:21 (42.) setzte sich Lit III dann auf 25:21 (48.) ab. Doch Wehe gab sich nicht geschlagen, es wurde noch mal richtig spannend. Sechs Minuten erzielten die Gäste kein Tor. „Da lebt Wehe von unseren Fehlern, und dann wurde auch das Publikum wach“, berichtete Pohlmann. Als Linksaußen Glöckner mit dem siebten seiner achten Strafwurf erstmals scheiterte, verkürzte Wehe auf 25:26. „Das war nicht einfach, aber wir sind ruhig geblieben“, schilderte Pohlmann. Sein Torwart Luan Camic vernagelte den Kasten, nun gelang Wehe in den fünf Minuten bis zum Schluss kein Tor mehr. Lit traf per Siebenmeter (Glöckner) zum 27:25 und machte mit zwei Kontertoren durch Meinking und Glöckner den Sack zu. Tore für Lit III: Glöckner 11/7, Meinking 4, Gerfen 4, Brune 3, Indeche 3, Niemeyer 2, Schwenker 1.

Den Worten folgen Taten: Aufsteiger HSV Minden-Nord feiert gegen HSG Porta den Premiere-Sieg

Es ging bisweilen im Derby in Stemmer zu Sache. Doch insgesamt war die HSG Porta mit Luca Halstenberg (links) dem Angriffsschwung der HSV-Spieler wie hier Mats Schmidt nicht gewachsen. MT-Foto: Thomas Kühlmann © Thomas Kühlmann

Minden. Zur Heimpremiere durfte der HSV Minden-Nord in der Verbandsliga den ersten Sieg mit seinen Fans feiern. Souverän bezwang der Aufsteiger in Stemmer die HSG Porta. Bei der HSG herrscht nach der bereits dritten Niederlage Frust: „Wir stecken in einer schwierigen Phase“, stellte Trainer Daniel Franke fest. Diesen Tiefs entkommt man am besten mit Siegen. Und so war die Stimmung bei Lit 1912 III nach dem ersten Saisonerfolg gelöst. Die Teams von Eintracht Oberlübbe und TSV Hahlen hatten spielfrei. Die Pause der Hahler zieht sich noch länger: Erst am 23. Oktober greift der TSV wieder ins Geschehen ein.

HSV Minden-Nord – HSG Porta 28:21 (16:9). „Jetzt sind wir drin“, freute sich Alexander Röthemeier über den ersten Saisonsieg des Aufsteigers. Er hatte vor dem Spiel angekündigt: „Wir wollen zeigen, dass wir in den neuen Liga auch gewinnen können.“ Den Worten ihres Trainers ließen seine Spieler Taten folgen. Über 5:0 und 10:2 gelang ein Prachtstart. Vor dem exzellenten Jan Lamprecht im Tor funktionierte die Abwehr prächtig. „Wir wussten: Porta steht unter Druck, da wollten wir ansetzen“, wollte Röthemeier mit einer frühen Führung für Nervosität bei den noch sieglosen Gästen sorgen.

Nach knapp 20 Minuten musste der HSV einen Rückschlag verkraften: Rückraumspieler Timo Zydel, bis zum 10:2 viermal erfolgreich, schied nach einem Foul mit blauem Auge aus. Portas Dennis Müller sah die Rote Karte, Zydel kam zur Untersuchung ins Krankenhaus. „Ich war auf 180“ ärgerte sich Röthemeier.

Die Gäste störten den rund laufenden HSV-Angriff nun mit offensiven Varianten gegen Jannik Jungmann und meist einen weiteren Rückraumspieler. Damit verlor der HSV etwas den Offensivschwung, doch auf die Abwehr war Verlass und der Heimsieg über 18:9, 24:14 und 27:19 ungefährdet. „Mit der guten Deckung haben wir Porta auf Distanz gehalten“, sagte Röthemeier.

Porta-Coach Daniel Franke ärgerte sich nach der dritten Niederlage in Folge: „Wir rufen im Spiel einfach nicht ab, was wir im Training zeigen.“ Vor allem die Vielzahl von Fehlern im Zusammenspiel und beim Wurf machen ihm zu schaffen: „Mit dieser Zahl an Fehlern gewinnt man kein Spiel.“

Tore für HSV Minden-Nord: Balke 7/5, Jungmann 4, Zydel 4, Steinhauer 4, Goddemeier 2, Heiden 2, Schmidt 2, Schnitker 1, Windiks 1, Diehl 1.

Tore für HSG Porta: Halstenberg 5/3, Steinhauer 4/2, Held 2, Fuchs 2, Naumann 2, Jeske 2, Hohlfeld 2, Kollmeier 1, Göpfert 1.

TuS SW Wehe – Lit 1912 III 25:29 (13:15). Im dritten Anlauf gelang den Gästen mit ihrem neuen Trainer Marc Pohlmann der erste Sieg. „Wir waren einfach dran“, meinte der Coach nach den hart erkämpften Punkten gegen den noch sieglosen Gastgeber. Seine Lit-Boys liefen zunächst einem kleinen Rückstand hinterher. „Wir brauchen leider immer etwas Anlauf“, meinte Pohlmann. Der ersten Führung beim 11:10 durch René Glöckner folgte – nach dem 11:12 – zum 15:13 durch Marvin Meinking zum Pausenpfiff der erste Zwei-Tore-Vorsprung.

Umkämpft verlief auch die zweite Halbzeit. Von 21:21 (42.) setzte sich Lit III dann auf 25:21 (48.) ab. Doch Wehe gab sich nicht geschlagen, es wurde noch mal richtig spannend. Sechs Minuten erzielten die Gäste kein Tor. „Da lebt Wehe von unseren Fehlern, und dann wurde auch das Publikum wach“, berichtete Pohlmann. Als Linksaußen Glöckner mit dem siebten seiner achten Strafwurf erstmals scheiterte, verkürzte Wehe auf 25:26. „Das war nicht einfach, aber wir sind ruhig geblieben“, schilderte Pohlmann. Sein Torwart Luan Camic vernagelte den Kasten, nun gelang Wehe in den fünf Minuten bis zum Schluss kein Tor mehr. Lit traf per Siebenmeter (Glöckner) zum 27:25 und machte mit zwei Kontertoren durch Meinking und Glöckner den Sack zu.

Tore für Lit III: Glöckner 11/7, Meinking 4, Gerfen 4, Brune 3, Indeche 3, Niemeyer 2, Schwenker 1.

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