Den Sinkflug vermeiden: Spielpläne im Männerhandball liegen vor Jörg Wehling Minden. Nachdem die Auf- und Abstiegsregelung im Handball-Verband-Westfalen feststeht, ist die Zielsetzung für die meisten heimischen Klubs von der Oberliga hinab bis in die Landesliga klar: Es geht vordringlich um den Klassenerhalt. In der Männer-Oberliga bedeutet das für den TuS 09 Möllbergen Platz vier, die die Teilnahme an der Aufstiegsrunde und gleichzeitig den Klassenerhalt bedeutet. Trotz des vermehrten Abstiegs in der Verbandsliga peilen sowohl der TSV Hahlen als auch die HSG Porta vordere Plätze an. Für Lit 1912 III, Eintracht Oberlübbe und HSV Minden-Nord dürfte der Klassenerhalt im Vordergrund stehen. Stark genug für einen vorderen Tabellenplatz sieht Michael Kopahs, Trainer des Landesligisten Petershagen/Lahde, sein Team gerüstet. Die Kreisrivalen sind der TV Sachsenroß Hille, Lit 1912 IV, HSG EURo und der Mitfavorit HCE Bad Oeynhausen. Möllberger Start in Loxten „Unser Programm ist knackig, aber wir nehmen es, wie es kommt“, sagt TuS 09-Trainer André Torge zum Start am 4. September in Loxten. Die erste Heimpartie folgt eine Woche später am 11. September gegen die TSG Harsewinkel. Erster Rückrundenspieltag ist am 27. November und Vorrunden-Ende am 19. Februar mit dem Duell zu Hause gegen den VfL Mennighüffen. Die sich daran anschließende Auf- und Abstiegsrunden sind noch nicht terminiert. „Wir freuen uns sehr auf die Saison. Bis auf Loxten, die ich etwas stärker einschätze, wird es eine spannende Serie mit vielen Duellen auf Augenhöhe“, sagt André Torge. HSG Porta ambitioniert Den Wettbewerbsmodus der vergangenen Jahre mit vielen Aufsteigern und keinen Absteigern fand und findet HSG Porta Trainer Daniel Franke alles andere als gut. „Ich war damals kein Freund davon. Und jetzt müssen wir mit dieser Situation so gut es geht leben.“ Zum Auftakt geht es für die HSG am 11. September zu HB Bad Salzuflen, die erste Heimpartie steigt in der Karl Krüger-Halle am 19. September gegen die HSG Werther/Borgholzhausen. Das erste Kreisderby folgt eine weitere Woche später beim HSV Minden-Nord. Am 23. Oktober geht es nach Oberlübbe. Und am 31. Oktober steigt das mit Spannung erwartete Duell gegen den Mitfavoriten um den Aufstieg, den TSV Hahlen. „Wir gehen annähernd mit dem gleichen Kader in die Saison. Ich habe nichts davon gehalten in Corona-Zeiten einen Spieler von einem Wechsel überzeugen zu müssen“, sagt Franke zum aktuellen Kader. Die Zielsetzung für die HSG lautet, sich im oberen Tabellendrittel weiter zu etablieren. Auf ein Schmankerl in der Vorbereitung können sich die HSG-Spieler bereits jetzt freuen. Am 14. August haben sie ein Testspiel beim Hamburger Oberligisten FC St. Pauli ausgemacht. Die Saison der Verbandsliga startet aus Hahler Sicht gleich mit einem Kracher. In eigener Halle erwartet der TSV die Nachbarn von Lit 1912 III. Es folgt ein Gastspiel bei der HSG Spradow, bevor es dann weiter geht am 23. Oktober gegen die HSG Altenbeken/Buke. Der TuS Eintracht Oberlübbe startet ebenfalls mit einem Heimspiel, erster Gegner am Korfskamp ist die HSG TE Spradow. Das erste Auswärtsspiel führt die Oberlübber zur HSG Altenbeken/Buke am 2. Oktober. Bleibt noch der HSV Minden-Nord: Am 18. September geht es nach Altenbeken. Die erste Heimpartie folgt am 25. September gegen die HSG Porta. Das erste Rückrundenspiel steigt am 5. Februar mit dem Duell zwischen Lit 1912 III und dem TSV Hahlen. Heißes Pflaster Landesliga Nur einen Aufsteiger, aber so viele Absteiger wie noch nie gibt es in der Männer-Landesliga. „Ich halte meine Mannschaft für stark genug, dass sie mit den unteren Regionen nichts zu tun haben wird,“ sagt HSG Petershagen/Lahdes Trainer Michael Kopahs. Die Petershäger starten auswärts in Jöllenbeck am 4. September. Das Heimdebüt folgt am 11. September gegen den TuS Gehlenbeck. „Die Liga ist sehr interessant. Wir dürfen uns auf viele Derbys freuen“, sagt Kopahs. Das erste Hiller Derby folgt gleich am ersten Spieltag, wenn die HSG EURo am 4. September beim TV Sachsenroß Holle zu Gast sein wird. Nicht weit reisen muss die Lit-Viertvertretung am ersten Spieltag, wenn es zum TuS Gehlenbeck geht.

Den Sinkflug vermeiden: Spielpläne im Männerhandball liegen vor

Das Derby zwischen der HSG Porta und Lit 1912 III – hier mit Marvin Meinking – war eines der wenigen der abgebrochenen Spielzeit 2020/21. In der Männer-Verbandsliga treffen beide Teams erneut aufeinander. Foto: Bendig © Christian Bendig

Minden. Nachdem die Auf- und Abstiegsregelung im Handball-Verband-Westfalen feststeht, ist die Zielsetzung für die meisten heimischen Klubs von der Oberliga hinab bis in die Landesliga klar: Es geht vordringlich um den Klassenerhalt. In der Männer-Oberliga bedeutet das für den TuS 09 Möllbergen Platz vier, die die Teilnahme an der Aufstiegsrunde und gleichzeitig den Klassenerhalt bedeutet.

Trotz des vermehrten Abstiegs in der Verbandsliga peilen sowohl der TSV Hahlen als auch die HSG Porta vordere Plätze an. Für Lit 1912 III, Eintracht Oberlübbe und HSV Minden-Nord dürfte der Klassenerhalt im Vordergrund stehen. Stark genug für einen vorderen Tabellenplatz sieht Michael Kopahs, Trainer des Landesligisten Petershagen/Lahde, sein Team gerüstet. Die Kreisrivalen sind der TV Sachsenroß Hille, Lit 1912 IV, HSG EURo und der Mitfavorit HCE Bad Oeynhausen.

Möllberger Start in Loxten

„Unser Programm ist knackig, aber wir nehmen es, wie es kommt“, sagt TuS 09-Trainer André Torge zum Start am 4. September in Loxten. Die erste Heimpartie folgt eine Woche später am 11. September gegen die TSG Harsewinkel. Erster Rückrundenspieltag ist am 27. November und Vorrunden-Ende am 19. Februar mit dem Duell zu Hause gegen den VfL Mennighüffen. Die sich daran anschließende Auf- und Abstiegsrunden sind noch nicht terminiert. „Wir freuen uns sehr auf die Saison. Bis auf Loxten, die ich etwas stärker einschätze, wird es eine spannende Serie mit vielen Duellen auf Augenhöhe“, sagt André Torge.

HSG Porta ambitioniert

Den Wettbewerbsmodus der vergangenen Jahre mit vielen Aufsteigern und keinen Absteigern fand und findet HSG Porta Trainer Daniel Franke alles andere als gut. „Ich war damals kein Freund davon. Und jetzt müssen wir mit dieser Situation so gut es geht leben.“ Zum Auftakt geht es für die HSG am 11. September zu HB Bad Salzuflen, die erste Heimpartie steigt in der Karl Krüger-Halle am 19. September gegen die HSG Werther/Borgholzhausen. Das erste Kreisderby folgt eine weitere Woche später beim HSV Minden-Nord. Am 23. Oktober geht es nach Oberlübbe. Und am 31. Oktober steigt das mit Spannung erwartete Duell gegen den Mitfavoriten um den Aufstieg, den TSV Hahlen. „Wir gehen annähernd mit dem gleichen Kader in die Saison. Ich habe nichts davon gehalten in Corona-Zeiten einen Spieler von einem Wechsel überzeugen zu müssen“, sagt Franke zum aktuellen Kader. Die Zielsetzung für die HSG lautet, sich im oberen Tabellendrittel weiter zu etablieren. Auf ein Schmankerl in der Vorbereitung können sich die HSG-Spieler bereits jetzt freuen. Am 14. August haben sie ein Testspiel beim Hamburger Oberligisten FC St. Pauli ausgemacht.

Die Saison der Verbandsliga startet aus Hahler Sicht gleich mit einem Kracher. In eigener Halle erwartet der TSV die Nachbarn von Lit 1912 III. Es folgt ein Gastspiel bei der HSG Spradow, bevor es dann weiter geht am 23. Oktober gegen die HSG Altenbeken/Buke.

Der TuS Eintracht Oberlübbe startet ebenfalls mit einem Heimspiel, erster Gegner am Korfskamp ist die HSG TE Spradow. Das erste Auswärtsspiel führt die Oberlübber zur HSG Altenbeken/Buke am 2. Oktober. Bleibt noch der HSV Minden-Nord: Am 18. September geht es nach Altenbeken. Die erste Heimpartie folgt am 25. September gegen die HSG Porta. Das erste Rückrundenspiel steigt am 5. Februar mit dem Duell zwischen Lit 1912 III und dem TSV Hahlen.

Heißes Pflaster Landesliga

Nur einen Aufsteiger, aber so viele Absteiger wie noch nie gibt es in der Männer-Landesliga. „Ich halte meine Mannschaft für stark genug, dass sie mit den unteren Regionen nichts zu tun haben wird,“ sagt HSG Petershagen/Lahdes Trainer Michael Kopahs. Die Petershäger starten auswärts in Jöllenbeck am 4. September. Das Heimdebüt folgt am 11. September gegen den TuS Gehlenbeck. „Die Liga ist sehr interessant. Wir dürfen uns auf viele Derbys freuen“, sagt Kopahs. Das erste Hiller Derby folgt gleich am ersten Spieltag, wenn die HSG EURo am 4. September beim TV Sachsenroß Holle zu Gast sein wird. Nicht weit reisen muss die Lit-Viertvertretung am ersten Spieltag, wenn es zum TuS Gehlenbeck geht.

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