Das neue Ziel ist der 1. März: Spielpause für 3. Liga und Jugendbundesliga verlängert Christian Bendig Minden. Das, womit eigentlich alle Beteiligten gerechnet haben, tritt nun ein. Der Deutsche Handballbund (DHB) verlängert die Saisonunterbrechung in der 3. Liga und der Jugendbundesliga JBLH bis zum 28. Februar. Ob und vor allem in welchem Modus bis zum offiziellen Saisonende am 30. Juni gespielt wird, ist derzeit noch offen. Sollte es aufgrund der Infektionszahlen nicht möglich sein, die Spielzeit in irgendeiner Weise bis Ende Juni zu Ende zu spielen, erfolgt die Wertung nach einem eventuellen Abbruch wie in der Spielzeit 2019/20 nach der Quotientenregel. Das hat der DHB in den Durchführungsbestimmungen zur laufenden Drittliga-Spielzeit festgeschrieben. Die am Montag verkündete Ausweitung der Spielpause ist bereits die dritte in den vergangenen Monaten. Ursprünglich sollte die Saison nach dem Spieltag am 31. Oktober/1. November bis zum 15. November unterbrochen werden. In dieser Zeit sollte abgeklärt werden, inwiefern die Spieler der Drittligisten als Profis angesehen werden können. Das Ende des zweiten Aufschubs wurde auf den 31. Januar datiert, nun auf den 28. Februar. Daniel Gerling, Trainer der Männer von Lit 1912 II, hält auch das Szenario mit einer Fortsetzung am 1. März wegen der Vorbereitungszeit für utopisch. „Wenn man es gut machen will, muss die Vorbereitung so lange sein wie die Pause“, sieht Gerling eine vierwöchige Trainingsphase als „viel zu kurz“ an. „Die Verletzungsgefahr ist größer als der Nutzen einer so kurzen Vorbereitung.“ Darüber hinaus verfügten die insgesamt 72 bundesweiten Männer-Drittligisten nicht über die gleichen Rahmenbedingungen. „In einigen Kommunen dürfen die Mannschaften trainieren und haben auch die finanziellen Mittel, ihre Mannschaft zweimal in der Trainingswoche testen zu lassen.“ Wie genau es weitergehen soll, darüber wollte der Verband die Drittligisten gestern Abend in einer Videokonferenz informieren. Mit Ergebnissen rechnete Moritz Schäpsmeier, Trainer von GWD Minden II, noch nicht. „Dieses Meeting dient wohl eher dazu, Meinungen abzufragen und als Grundlage, um gute Ideen zu entwickeln.“ Derweil bleibt den beiden Trainern – wie allen anderen Kollegen im Amateurbereich – die Hoffnung, dass sich ihre Schützlinge individuell bestmöglich fit halten. „Um da ein bisschen mehr Zug und Spaß rein zu bekommen, organisieren wir dafür einen Wettkampf“, berichtet Schäpsmeier, der gemeinsam mit den GWD-Verantwortlichen die Augen nach alternativen Einsatzmöglichkeiten für seine Spieler offen hält. Zum Beispiel soll die Leihe von Alexej Dermerza beim Zweitligisten TV Emsdetten auch nach dem Aus von Trainer Aaron Ziercke fortgesetzt werden. „Die Gespräche laufen“, erklärt der GWD-II-Trainer.

Das neue Ziel ist der 1. März: Spielpause für 3. Liga und Jugendbundesliga verlängert

Filip Brezina (links) absolvierte bislang zwei Spiele für Lit 1912 II. Trainer Daniel Geling glaubt, dass wegen der Pandemie bis Sommer nicht viele dazu kommen werden. Foto: Bendig © Christian Bendig

Minden. Das, womit eigentlich alle Beteiligten gerechnet haben, tritt nun ein. Der Deutsche Handballbund (DHB) verlängert die Saisonunterbrechung in der 3. Liga und der Jugendbundesliga JBLH bis zum 28. Februar.

Ob und vor allem in welchem Modus bis zum offiziellen Saisonende am 30. Juni gespielt wird, ist derzeit noch offen. Sollte es aufgrund der Infektionszahlen nicht möglich sein, die Spielzeit in irgendeiner Weise bis Ende Juni zu Ende zu spielen, erfolgt die Wertung nach einem eventuellen Abbruch wie in der Spielzeit 2019/20 nach der Quotientenregel. Das hat der DHB in den Durchführungsbestimmungen zur laufenden Drittliga-Spielzeit festgeschrieben.

Die am Montag verkündete Ausweitung der Spielpause ist bereits die dritte in den vergangenen Monaten. Ursprünglich sollte die Saison nach dem Spieltag am 31. Oktober/1. November bis zum 15. November unterbrochen werden. In dieser Zeit sollte abgeklärt werden, inwiefern die Spieler der Drittligisten als Profis angesehen werden können. Das Ende des zweiten Aufschubs wurde auf den 31. Januar datiert, nun auf den 28. Februar. Daniel Gerling, Trainer der Männer von Lit 1912 II, hält auch das Szenario mit einer Fortsetzung am 1. März wegen der Vorbereitungszeit für utopisch.

„Wenn man es gut machen will, muss die Vorbereitung so lange sein wie die Pause“, sieht Gerling eine vierwöchige Trainingsphase als „viel zu kurz“ an. „Die Verletzungsgefahr ist größer als der Nutzen einer so kurzen Vorbereitung.“ Darüber hinaus verfügten die insgesamt 72 bundesweiten Männer-Drittligisten nicht über die gleichen Rahmenbedingungen. „In einigen Kommunen dürfen die Mannschaften trainieren und haben auch die finanziellen Mittel, ihre Mannschaft zweimal in der Trainingswoche testen zu lassen.“

Wie genau es weitergehen soll, darüber wollte der Verband die Drittligisten gestern Abend in einer Videokonferenz informieren. Mit Ergebnissen rechnete Moritz Schäpsmeier, Trainer von GWD Minden II, noch nicht. „Dieses Meeting dient wohl eher dazu, Meinungen abzufragen und als Grundlage, um gute Ideen zu entwickeln.“

Derweil bleibt den beiden Trainern – wie allen anderen Kollegen im Amateurbereich – die Hoffnung, dass sich ihre Schützlinge individuell bestmöglich fit halten. „Um da ein bisschen mehr Zug und Spaß rein zu bekommen, organisieren wir dafür einen Wettkampf“, berichtet Schäpsmeier, der gemeinsam mit den GWD-Verantwortlichen die Augen nach alternativen Einsatzmöglichkeiten für seine Spieler offen hält. Zum Beispiel soll die Leihe von Alexej Dermerza beim Zweitligisten TV Emsdetten auch nach dem Aus von Trainer Aaron Ziercke fortgesetzt werden. „Die Gespräche laufen“, erklärt der GWD-II-Trainer.

Copyright © Mindener Tageblatt 2021
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Handball