Bruderduell: Lübbeckes Torjäger trifft auf Dormagens Mittelmann Ingo Notz Lübbecke. Die nächste Englische Woche wartet: Nach dem Bietigheim-Doppel steht der TuS N-Lübbecke mit dem TSV Bayer Dormagen heute Abend (19.30 Uhr) und mit der HSG Konstanz am Samstag eine doppelte Heimspielprüfung bevor. Nach dem Punktverlust im Mittwochspiel der vergangenen Woche wurde aus den Fehlern gelernt – das zeigte der Sieg in Bietigheim. „Es gab auch diesmal wieder viele Situationen, mit denen ich nicht zufrieden war. Aber wir müssen die Kirche auch mal im Dorf lassen. Wir sind seit drei Monaten ungeschlagen, das wird schnell vergessen“, geht Trainer Emir Kurtagic optimistisch in die Partie gegen Dormagen: „Wir sind sehr kritisch, und das muss auch so sein, aber wir müssen auch einmal einordnen, dass wir eine extrem ehrgeizige Truppe sind. Wir haben Mittwoch 10, 15 falsche Entscheidungen getroffen, aber die haben wir auch mit Herz getroffen.“ Heute soll der nächste Schritt auf dem Erfolgsweg der vergangenen drei Monate folgen. „Wir müssen jetzt gar nicht zu sehr philosophieren, sondern einfach weitermachen und alles reinhauen“, fordert Kurtagic. Im Hinspiel mussten die Lübbecker erkennen, dass die „Wiesel“ unangenehme Gegner sind: Die passende Antwort auf den Punktverlust Ende Oktober soll mit einer konsequenteren Spielweise als im Hinspiel gelingen. „Wie in jedem anderen Spiel auch: Wir wollen mit einer guten Deckung und einer guten Torwartleistung die Basis legen“, sagt Kurtagic, der dem Gegner Respekt zollt: „Die Dormagener sind seit Jahren zusammen, mit wenigen Veränderungen im Kader und haben eine gute Entwicklung genommen. Sie haben gegen uns, aber auch gegen Gummersbach oder beim Sieg gegen Bietigheim ihre Stärken gezeigt. Da müssen wir hochkonzentriert sein und uns auf ein körperlich hartes Spiel einstellen.“ Ein besonderes Spiel wird die Partie für den Toptorjäger der Zweiten Bundesliga: Tom Skroblien trifft gegen Dormagen auf seinen jüngeren Bruder Linus, der nach dem Abbruch der Drittligasaison im Februar vom Stralsunder HV zu den „Wieseln“ gewechselt ist. „Der Familienfrieden ist aber noch im Gleichgewicht“, grinst Tom Skroblien vor dem ersten Duell mit dem vier Jahre jüngeren Linus. „Für meinen Bruder und mich ist das eine Premiere. Klar tauschen wir uns immer über Handball aus, aber über das Spiel am Mittwoch haben wir noch nicht gesprochen. Da muss für 60 Minuten alles ruhen, da ist er dann ein normaler Gegner wie jeder andere auch. Danach kann man sich dann wieder in den Arm nehmen und ein Bierchen trinken.“ Dass die Tabellenspitze nach der Hamburger Niederlage enger zusammengerückt ist, habe Skroblien „mit einem Lächeln“ registriert: „Was die anderen machen, ist aber egal.“ Die volle Konzentration gilt den eigenen Prüfungen.

Bruderduell: Lübbeckes Torjäger trifft auf Dormagens Mittelmann

Linus Skroblien sieht seinem Bruder verblüffend ähnlich. Foto: imago © imago images/Andre Gschweng

Lübbecke. Die nächste Englische Woche wartet: Nach dem Bietigheim-Doppel steht der TuS N-Lübbecke mit dem TSV Bayer Dormagen heute Abend (19.30 Uhr) und mit der HSG Konstanz am Samstag eine doppelte Heimspielprüfung bevor.

Nach dem Punktverlust im Mittwochspiel der vergangenen Woche wurde aus den Fehlern gelernt – das zeigte der Sieg in Bietigheim. „Es gab auch diesmal wieder viele Situationen, mit denen ich nicht zufrieden war. Aber wir müssen die Kirche auch mal im Dorf lassen. Wir sind seit drei Monaten ungeschlagen, das wird schnell vergessen“, geht Trainer Emir Kurtagic optimistisch in die Partie gegen Dormagen: „Wir sind sehr kritisch, und das muss auch so sein, aber wir müssen auch einmal einordnen, dass wir eine extrem ehrgeizige Truppe sind. Wir haben Mittwoch 10, 15 falsche Entscheidungen getroffen, aber die haben wir auch mit Herz getroffen.“

Heute soll der nächste Schritt auf dem Erfolgsweg der vergangenen drei Monate folgen. „Wir müssen jetzt gar nicht zu sehr philosophieren, sondern einfach weitermachen und alles reinhauen“, fordert Kurtagic. Im Hinspiel mussten die Lübbecker erkennen, dass die „Wiesel“ unangenehme Gegner sind: Die passende Antwort auf den Punktverlust Ende Oktober soll mit einer konsequenteren Spielweise als im Hinspiel gelingen. „Wie in jedem anderen Spiel auch: Wir wollen mit einer guten Deckung und einer guten Torwartleistung die Basis legen“, sagt Kurtagic, der dem Gegner Respekt zollt: „Die Dormagener sind seit Jahren zusammen, mit wenigen Veränderungen im Kader und haben eine gute Entwicklung genommen. Sie haben gegen uns, aber auch gegen Gummersbach oder beim Sieg gegen Bietigheim ihre Stärken gezeigt. Da müssen wir hochkonzentriert sein und uns auf ein körperlich hartes Spiel einstellen.“

Ein besonderes Spiel wird die Partie für den Toptorjäger der Zweiten Bundesliga: Tom Skroblien trifft gegen Dormagen auf seinen jüngeren Bruder Linus, der nach dem Abbruch der Drittligasaison im Februar vom Stralsunder HV zu den „Wieseln“ gewechselt ist. „Der Familienfrieden ist aber noch im Gleichgewicht“, grinst Tom Skroblien vor dem ersten Duell mit dem vier Jahre jüngeren Linus. „Für meinen Bruder und mich ist das eine Premiere. Klar tauschen wir uns immer über Handball aus, aber über das Spiel am Mittwoch haben wir noch nicht gesprochen. Da muss für 60 Minuten alles ruhen, da ist er dann ein normaler Gegner wie jeder andere auch. Danach kann man sich dann wieder in den Arm nehmen und ein Bierchen trinken.“ Dass die Tabellenspitze nach der Hamburger Niederlage enger zusammengerückt ist, habe Skroblien „mit einem Lächeln“ registriert: „Was die anderen machen, ist aber egal.“ Die volle Konzentration gilt den eigenen Prüfungen.

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