Aufstieg auf der Autobahn – HSV-A-Mädchen sind Bundesligist Christian Bendig Minden/Verl. Eigentlich sollte es anders laufen. Mit einem Sieg beim TV Verl wollten die A-Mädchen-Handballerinnen des HSV Minden-Nord aus eigener Kraft den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte schaffen. Doch in Verl hieß es nach 60 Minuten 24:27 (14:14). Während der Rückfahrt richtete sich der Blick auf den Liveticker der Partie zwischen dem TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck und dem HTV Hemer. Durch den 24:18-Erfolg der Sauerländerinnen sind die Mindenerinnen nicht mehr von einem der ersten drei Plätze der Viererrunde zu verdrängen und sind Bundesligist. "Das erste Mal den Aufstieg zu schaffen, ist schon eine tolle Sache", meinte Nach dem Schlusspfiff in Verl meldete HSV-Trainer Olaf Wittemeier, dass seine Mannschaft die Anfangsphase verschlafen hatte. Nach dem 3:7-Rückstand fanden die Grün-Schwarzen besser in die Partie und glichen zum Pausenstand von 14:14 aus. Nach dem Seitenwechsel agierten die Kontrahenten bis zum 20:20 (45.) auf Augenhöhe, ehe dem Wittemeier-Team die Kräfte ausgingen. „Wir sind leider nie in Führung gegangen. Das hätte vielleicht Kräfte freigesetzt“, schilderte der HSV-Coach und ergänzte: „Wir drücken jetzt Hemer die Daumen. Dann bleibt uns am Sonntag eine Nervenschlacht erspart.“ Rund eineinhalb Stunden später hatten sich die Hoffnungen erfüllt. Hemer siegte in Bielefeld, machte selber den Aufstieg klar und zieht die HSV-Mädchen mit nach oben in die Bundesliga. Das direkte Duell am Sonntag zwischen diesen beiden Mannschaften hat nur noch statistischen Wert. Ebenfalls aufgestiegen ist der TV Verl.

Aufstieg auf der Autobahn – HSV-A-Mädchen sind Bundesligist

Nach der Niederlage in Verl blieb der Jubel bei den HSV-Mädchen erst einmal aus. nach dem Ergebnis aus Bielefeld und dem damit verbundenen Bundesliga-Aufstieg dürfte wohl am Samstag noch eine Party steigen. Archivfoto: Bendig

Christian Bendig

Minden/Verl. Eigentlich sollte es anders laufen. Mit einem Sieg beim TV Verl wollten die A-Mädchen-Handballerinnen des HSV Minden-Nord aus eigener Kraft den ersten Bundesliga-Aufstieg der Vereinsgeschichte schaffen. Doch in Verl hieß es nach 60 Minuten 24:27 (14:14). Während der Rückfahrt richtete sich der Blick auf den Liveticker der Partie zwischen dem TuS 97 Bielefeld/Jöllenbeck und dem HTV Hemer. Durch den 24:18-Erfolg der Sauerländerinnen sind die Mindenerinnen nicht mehr von einem der ersten drei Plätze der Viererrunde zu verdrängen und sind Bundesligist. "Das erste Mal den Aufstieg zu schaffen, ist schon eine tolle Sache", meinte

Nach dem Schlusspfiff in Verl meldete HSV-Trainer Olaf Wittemeier, dass seine Mannschaft die Anfangsphase verschlafen hatte. Nach dem 3:7-Rückstand fanden die Grün-Schwarzen besser in die Partie und glichen zum Pausenstand von 14:14 aus. Nach dem Seitenwechsel agierten die Kontrahenten bis zum 20:20 (45.) auf Augenhöhe, ehe dem Wittemeier-Team die Kräfte ausgingen. „Wir sind leider nie in Führung gegangen. Das hätte vielleicht Kräfte freigesetzt“, schilderte der HSV-Coach und ergänzte: „Wir drücken jetzt Hemer die Daumen. Dann bleibt uns am Sonntag eine Nervenschlacht erspart.“

Rund eineinhalb Stunden später hatten sich die Hoffnungen erfüllt. Hemer siegte in Bielefeld, machte selber den Aufstieg klar und zieht die HSV-Mädchen mit nach oben in die Bundesliga. Das direkte Duell am Sonntag zwischen diesen beiden Mannschaften hat nur noch statistischen Wert. Ebenfalls aufgestiegen ist der TV Verl.

Copyright © Mindener Tageblatt 2020
Texte und Fotos von MT.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.
Weiterlesen in Handball