Adieu 2. Liga: Aufstiegsrunde ist für Spenge und Fabian Breuer zu Ende Christian Bendig Minden. Den Leistungssportgedanken trägt Fabian Breuer schon seit seinem Wechsel von der damaligen TuS Lahde/Quetzen in die C-Jugend GWD Mindens in sich. Kein Wunder, dass der Drittliga-Handballer des TuS Spenge vor der abschließenden 27:30-Vorrunden-Niederlage der Aufstiegsrunde gegen Eintracht Hildesheim ankündigte: „Das wird kein Schaulaufen.“ Denn obwohl die Spenger Handballer an Himmelfahrt mit 25:38 bei Eintracht Hagen ordentlich Prügel bezogen hatten, sollte gegen die Niedersachsen, die vor dem sechsten und letzten Spieltag lediglich einen Punkt mehr auf der Habenseite hatten, die klitzekleine Hoffnung auf den Viertelfinaleinzug aufrecht erhalten werden. Denn der fünfte Platz zieht im Fall einer Corona-Quarantäne bei einem der Spenger Vorrunden-Gegner das Nachrücken in die K.o.-Phase nach sich. Diese Möglichkeit besteht nun für Hildesheim. Unabhängig von der Niederlage, bei der Breuer zwei Treffer gelangen, zeigt die Teilnahme an der Aufstiegsrunde eine Wirkung auf die Ostwestfalen. „Einige Spieler haben Blut für mehr geleckt“, versicherte der 24-jährige Lahder, der sich eine Rückkehr zum Landesligisten HSG Petershagen/Lahde vorerst nicht vorstellen kann. Der Ehrgeiz sei einfach zu groß, bekräftigt der Rückraumspieler, der 2022 nach Ablauf seines Vertrages in der Region weiterhin Handball spielen möchte. „Ich weiß, was ich an Spenge habe. Für weit entfernte Zweitligisten, würde ich hier nicht weggehen“, sagt der angehende Sportwissenschaftler, der seit 2016 das TuS-Trikot trägt und in dieser Zeit die Westfalenmeisterschaft sowie die beiden Triumphe im deutschen Amateur-Pokal feierte. Vielleicht ließe sich auch das Studium und der Handball später miteinander verbinden. Und vielleicht auch in Spenge. Aktuell befindet sich der Lahder in den Endzügen seiner Bachelor-Arbeit. Den Schwerpunkt des Sport-Studiums bildete der Bereich Wirtschaft und Gesellschaft. Breuer wüsste also genau, wie man einen Verein weiterentwickelt. Auf den TuS bezogen seien das Weiterentwicklungen im Bereich Sponsoring und Infrastruktur. „Dazu zählt auch, dass man eine gute Jugendarbeit und eine starke zweite Mannschaft haben muss“, weiß Breuer, der zwischen Oktober 2018 und April 2019 bereits ein Praktikum beim Deuschen Handballbund absolvierte.

Adieu 2. Liga: Aufstiegsrunde ist für Spenge und Fabian Breuer zu Ende

In Hagen war für Fabian Breuer (rechts) nichts zu holen. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Minden. Den Leistungssportgedanken trägt Fabian Breuer schon seit seinem Wechsel von der damaligen TuS Lahde/Quetzen in die C-Jugend GWD Mindens in sich. Kein Wunder, dass der Drittliga-Handballer des TuS Spenge vor der abschließenden 27:30-Vorrunden-Niederlage der Aufstiegsrunde gegen Eintracht Hildesheim ankündigte: „Das wird kein Schaulaufen.“

Denn obwohl die Spenger Handballer an Himmelfahrt mit 25:38 bei Eintracht Hagen ordentlich Prügel bezogen hatten, sollte gegen die Niedersachsen, die vor dem sechsten und letzten Spieltag lediglich einen Punkt mehr auf der Habenseite hatten, die klitzekleine Hoffnung auf den Viertelfinaleinzug aufrecht erhalten werden. Denn der fünfte Platz zieht im Fall einer Corona-Quarantäne bei einem der Spenger Vorrunden-Gegner das Nachrücken in die K.o.-Phase nach sich. Diese Möglichkeit besteht nun für Hildesheim.

Unabhängig von der Niederlage, bei der Breuer zwei Treffer gelangen, zeigt die Teilnahme an der Aufstiegsrunde eine Wirkung auf die Ostwestfalen. „Einige Spieler haben Blut für mehr geleckt“, versicherte der 24-jährige Lahder, der sich eine Rückkehr zum Landesligisten HSG Petershagen/Lahde vorerst nicht vorstellen kann. Der Ehrgeiz sei einfach zu groß, bekräftigt der Rückraumspieler, der 2022 nach Ablauf seines Vertrages in der Region weiterhin Handball spielen möchte. „Ich weiß, was ich an Spenge habe. Für weit entfernte Zweitligisten, würde ich hier nicht weggehen“, sagt der angehende Sportwissenschaftler, der seit 2016 das TuS-Trikot trägt und in dieser Zeit die Westfalenmeisterschaft sowie die beiden Triumphe im deutschen Amateur-Pokal feierte.

Vielleicht ließe sich auch das Studium und der Handball später miteinander verbinden. Und vielleicht auch in Spenge. Aktuell befindet sich der Lahder in den Endzügen seiner Bachelor-Arbeit. Den Schwerpunkt des Sport-Studiums bildete der Bereich Wirtschaft und Gesellschaft. Breuer wüsste also genau, wie man einen Verein weiterentwickelt.

Auf den TuS bezogen seien das Weiterentwicklungen im Bereich Sponsoring und Infrastruktur. „Dazu zählt auch, dass man eine gute Jugendarbeit und eine starke zweite Mannschaft haben muss“, weiß Breuer, der zwischen Oktober 2018 und April 2019 bereits ein Praktikum beim Deuschen Handballbund absolvierte.

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