A-Jungen, Bundesliga: GWD und JSG stillen ihren Torhunger Minden/Hille (hop/rich). Es läuft gut an: Die heimischen A-Jungen-Bundesligisten sind mit zwei weiteren Siegen in der Saison angekommen. Die JSG Lit 1912 und GWD Minden bringen sich in Form für die kommenden schwierigen Prüfungen: GWD spielt am kommenden Samstag beim großen Konkurrenten SG Flensburg-Handewitt, der JSG steht am Montag, 27. September, das richtungweisende Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim bevor. GWD Minden – TSG Altenhagen–Heepen 36:28 (21:13). Die Mannschaft von Sebastian Bagats startete fulminant und führte schnell mit 5:1. Der Angriff der Gäste tat sich mit der sehr offensiven 1:5-Deckung der Dankerser schwer. Coach Bagats war trotzdem nicht zufrieden: „Wir haben unseren Gegner so nicht zu Fehlern provoziert. Das ist das, was wir erreichen wollen.” Die TSG kam auf 7:6 heran. Erst nach einer Korrektur der Dankerser Deckung lief das Tempospiel wieder an und die Grün-Weißen zogen auf 12:6 davon. Diesen Vorsprung bauten sie über 17:12 bis zum Halbzeitstand von 21:13 aus. In der zweiten Hälfte überrannten die Mindener den Gegner und warfen bis zur 43. Minute eine 30:17-Führung heraus. Bagats nutzte in der Folgezeit die Möglichkeit, allen Spielern Einsatzzeit zu gewähren. Es zeigte sich, dass diese Formation noch nicht eingespielt war. Der Vorsprung schmolz und der Trainer war nicht ganz zufrieden. „In der Abwehr waren die Abstände zu groß. Am Ende ist das Ergebnis zu knapp“, meinte Bagats. Torschützen für GWD: Reshöft 7, Teuteberg 6, Wentrup und Buschkamp 5, Franz 4, Bredemeier 4, Langelahn 2, Kleppsch 1, Häseker 1, Dohrmann 1. JSG Lit 1912 – LHC Cottbus 40:23 (22:15). Die JSG brauchte in jeder Halbzeit einen Wachmacher, um ins Spiel zu finden. Dafür sorgte Coach Niels Pfannenschmidt mit zwei frühen Auszeiten nach drei Minuten der ersten und nach vier Minuten der zweiten Halbzeit. „Ich musste früh eingreifen und ein bisschen nachschärfen“, fehlte dem Coach die nötige Einstellung. Er umschrieb die folgenden Personalwechsel zu Spielbeginn: „Ich habe die Breite des Kaders genutzt.“ Über 3:6 und 8:10 liefen die Gastgeber bis zum 11:12 einem Rückstand hinterher. Nach dem 14:14 ging dann aber die Post in die richtige Richtung ab. Der Zwischenspurt zum 19:14 gab Sicherheit, bis zur Halbzeitpause stand eine Sieben-Tore-Führung auf der Anzeige. Nach einer erneuten vierminütigen Flaute und der nächsten Auszeit-Ansprache des Trainers zeigte die JSG einem 7:0-Lauf zum 29:15 und stürmte zum Kantersieg. Tore für die JSG: Drees 6, Barthold 6, Wiebe 5, Hoff 4, Grüger 4/1, Pörschke 3, Borren 3, Diekmann 3, Danker 2, Lindenthal 2, Wittemeier 1, Tabel 1.

A-Jungen, Bundesliga: GWD und JSG stillen ihren Torhunger

Bester Schütze: Jorit Reshöft erzielte im OWL-Derby sieben Tore für GWD. Foto: Nadine Hoppmann

Minden/Hille (hop/rich). Es läuft gut an: Die heimischen A-Jungen-Bundesligisten sind mit zwei weiteren Siegen in der Saison angekommen. Die JSG Lit 1912 und GWD Minden bringen sich in Form für die kommenden schwierigen Prüfungen: GWD spielt am kommenden Samstag beim großen Konkurrenten SG Flensburg-Handewitt, der JSG steht am Montag, 27. September, das richtungweisende Heimspiel gegen Eintracht Hildesheim bevor.

GWD Minden – TSG Altenhagen–Heepen 36:28 (21:13). Die Mannschaft von Sebastian Bagats startete fulminant und führte schnell mit 5:1. Der Angriff der Gäste tat sich mit der sehr offensiven 1:5-Deckung der Dankerser schwer. Coach Bagats war trotzdem nicht zufrieden: „Wir haben unseren Gegner so nicht zu Fehlern provoziert. Das ist das, was wir erreichen wollen.”

Die TSG kam auf 7:6 heran. Erst nach einer Korrektur der Dankerser Deckung lief das Tempospiel wieder an und die Grün-Weißen zogen auf 12:6 davon. Diesen Vorsprung bauten sie über 17:12 bis zum Halbzeitstand von 21:13 aus. In der zweiten Hälfte überrannten die Mindener den Gegner und warfen bis zur 43. Minute eine 30:17-Führung heraus. Bagats nutzte in der Folgezeit die Möglichkeit, allen Spielern Einsatzzeit zu gewähren. Es zeigte sich, dass diese Formation noch nicht eingespielt war. Der Vorsprung schmolz und der Trainer war nicht ganz zufrieden. „In der Abwehr waren die Abstände zu groß. Am Ende ist das Ergebnis zu knapp“, meinte Bagats.

Torschützen für GWD: Reshöft 7, Teuteberg 6, Wentrup und Buschkamp 5, Franz 4, Bredemeier 4, Langelahn 2, Kleppsch 1, Häseker 1, Dohrmann 1.

JSG Lit 1912 – LHC Cottbus 40:23 (22:15). Die JSG brauchte in jeder Halbzeit einen Wachmacher, um ins Spiel zu finden. Dafür sorgte Coach Niels Pfannenschmidt mit zwei frühen Auszeiten nach drei Minuten der ersten und nach vier Minuten der zweiten Halbzeit. „Ich musste früh eingreifen und ein bisschen nachschärfen“, fehlte dem Coach die nötige Einstellung. Er umschrieb die folgenden Personalwechsel zu Spielbeginn: „Ich habe die Breite des Kaders genutzt.“ Über 3:6 und 8:10 liefen die Gastgeber bis zum 11:12 einem Rückstand hinterher. Nach dem 14:14 ging dann aber die Post in die richtige Richtung ab. Der Zwischenspurt zum 19:14 gab Sicherheit, bis zur Halbzeitpause stand eine Sieben-Tore-Führung auf der Anzeige. Nach einer erneuten vierminütigen Flaute und der nächsten Auszeit-Ansprache des Trainers zeigte die JSG einem 7:0-Lauf zum 29:15 und stürmte zum Kantersieg.

Tore für die JSG: Drees 6, Barthold 6, Wiebe 5, Hoff 4, Grüger 4/1, Pörschke 3, Borren 3, Diekmann 3, Danker 2, Lindenthal 2, Wittemeier 1, Tabel 1.

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