A-Jugend-Bundesliga: 16 Stunden für zwei Punkte - Lit-Jungen fahren nicht umsonst nach Cottbus Marcus Riechmann Minden. Die Handball-A-Jugend der JSG Lit steuert in der Bundesliga weiter auf Endrundenkurs. In Staffel 2 der B-Runde gelang ein klarer Sieg in Cottbus. Das Team festigte die Position unter den Top-Vier, der zur Teilnahme an der ersten K.o.-Runde zur Deutschen Meisterschaft berechtigt. In Hauptrunde A hat GWD Minden die Teilnahme bereits sicher. Das Team zeigte am Samstag eine Leistungssteigerung, unterlag aber beim SC Magdeburg, 28:32. LHC Cottbus – JSG Lit 1912 18:37 (10:15). Von kurz vor acht bis knapp vor Mitternacht waren die Gäste unterwegs. Doch sie brachten die erhofften Punkte mit von der langen Reise. „Ich hatte den Jungs vorher gesagt: Wenn wir vernünftig decken, können wir das schnell lösen“, berichtete JSG-Trainer Niels Pfannenschmidt. Diesen Auftrag setzte das Team um und legte über 7:2 und 10:3 den Grundstein für den Erfolg beim Schlusslicht der Gruppe. Aus der Abwehr gelangen etliche Gegenstöße und ein hoher Sieg. „Wir haben nichts anbrennen lassen. Die Jungs haben das trotz der langen Fahrt konzentriert gelöst“, freute sich der Coach. Mit nun 6:2 Punkten liegt sein Team im Soll. „Das ist momentan gut, aber wir dürfen nicht nachlassen“, warnt Pfannenschmidt und erinnert an die jüngste Heimniederlage gegen Schwerin: „Jedes Spiel ist eine Herausforderung.“ Das gilt auch für das nächste: Am Samstag kommt der Tabellenführer TSV Burgdorf nach Nettelstedt. Tore für JSG Lit: Hoff 8, Lindenthal 6, Drees 5/2, Wiebe 4, Barthold 4, Borren 3, Tabel 3, Grueger 2, Rapic 1, Wollert 1. SC Magdeburg – GWD Minden 32:28 (14:10). „Grundsätzlich ging es darum, dass wir wieder in die Spur kommen“, hatte sich GWD-Coach Sebastian Bagats nach dem Heimdebakel gegen Leipzig gewünscht. Auch seinen Wunsch nach einem „vernünftigen Start“ setzte sein Team um und ging, gestützt auf den guten Torwart Gesa Peschel, mit 5:3 in Führung. Mit einer frühen Auszeit steuerten die Gastgeber dagegen, stellten sich besser auf die 3:2:1-Abwehr von GWD ein und zogen zum 8:5 vorbei. „Die sind schon individuell stark“, meinte Bagats über den SCM. Beim 6:10 stellte er auf eine 6:0-Abwehr um, danach agierten beide Teams auf Augenhöhe. Doch wirklich abbeißen konnten seine Jungs den Magdeburger Vorsprung nicht mehr. „Wir hatten immer wieder gute Phasen, aber es reichte insgesamt nicht. Wir sind auch zu fahrlässig mit unseren Torchancen umgegangen“, berichtete Bagats. Doch er sah einen Schritt voran und stellte zufrieden fest: „Wir sind wieder näher an unsere Leistungsgrenze gekommen.“ Tore für GWD: Reshöft 9, Franz 7, Teuteberg 4, Buschkamp 3, Trumpke 2/1, Häseker 1, Bredemeier 1, Peschel 1.

A-Jugend-Bundesliga: 16 Stunden für zwei Punkte - Lit-Jungen fahren nicht umsonst nach Cottbus

Szene aus Cottbus mit Julian Borren von der JSG Lit 1912 am Ball. Foto: M. Kurpjoweit/pr © Martin Kurpjoweit

Minden. Die Handball-A-Jugend der JSG Lit steuert in der Bundesliga weiter auf Endrundenkurs. In Staffel 2 der B-Runde gelang ein klarer Sieg in Cottbus. Das Team festigte die Position unter den Top-Vier, der zur Teilnahme an der ersten K.o.-Runde zur Deutschen Meisterschaft berechtigt. In Hauptrunde A hat GWD Minden die Teilnahme bereits sicher. Das Team zeigte am Samstag eine Leistungssteigerung, unterlag aber beim SC Magdeburg, 28:32.

LHC Cottbus – JSG Lit 1912 18:37 (10:15). Von kurz vor acht bis knapp vor Mitternacht waren die Gäste unterwegs. Doch sie brachten die erhofften Punkte mit von der langen Reise. „Ich hatte den Jungs vorher gesagt: Wenn wir vernünftig decken, können wir das schnell lösen“, berichtete JSG-Trainer Niels Pfannenschmidt. Diesen Auftrag setzte das Team um und legte über 7:2 und 10:3 den Grundstein für den Erfolg beim Schlusslicht der Gruppe. Aus der Abwehr gelangen etliche Gegenstöße und ein hoher Sieg. „Wir haben nichts anbrennen lassen. Die Jungs haben das trotz der langen Fahrt konzentriert gelöst“, freute sich der Coach. Mit nun 6:2 Punkten liegt sein Team im Soll. „Das ist momentan gut, aber wir dürfen nicht nachlassen“, warnt Pfannenschmidt und erinnert an die jüngste Heimniederlage gegen Schwerin: „Jedes Spiel ist eine Herausforderung.“ Das gilt auch für das nächste: Am Samstag kommt der Tabellenführer TSV Burgdorf nach Nettelstedt.

Tore für JSG Lit: Hoff 8, Lindenthal 6, Drees 5/2, Wiebe 4, Barthold 4, Borren 3, Tabel 3, Grueger 2, Rapic 1, Wollert 1.

SC Magdeburg – GWD Minden 32:28 (14:10). „Grundsätzlich ging es darum, dass wir wieder in die Spur kommen“, hatte sich GWD-Coach Sebastian Bagats nach dem Heimdebakel gegen Leipzig gewünscht. Auch seinen Wunsch nach einem „vernünftigen Start“ setzte sein Team um und ging, gestützt auf den guten Torwart Gesa Peschel, mit 5:3 in Führung. Mit einer frühen Auszeit steuerten die Gastgeber dagegen, stellten sich besser auf die 3:2:1-Abwehr von GWD ein und zogen zum 8:5 vorbei. „Die sind schon individuell stark“, meinte Bagats über den SCM. Beim 6:10 stellte er auf eine 6:0-Abwehr um, danach agierten beide Teams auf Augenhöhe. Doch wirklich abbeißen konnten seine Jungs den Magdeburger Vorsprung nicht mehr. „Wir hatten immer wieder gute Phasen, aber es reichte insgesamt nicht. Wir sind auch zu fahrlässig mit unseren Torchancen umgegangen“, berichtete Bagats. Doch er sah einen Schritt voran und stellte zufrieden fest: „Wir sind wieder näher an unsere Leistungsgrenze gekommen.“

Tore für GWD: Reshöft 9, Franz 7, Teuteberg 4, Buschkamp 3, Trumpke 2/1, Häseker 1, Bredemeier 1, Peschel 1.

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