3. Liga: Neue Gegner aus der Nachbarschaft - GWD II und Lit 1912 II spielen in der Staffel Nordwest Jörg Wehling Minden/Hille. Nun haben auch die Handball-Drittligisten Planungssicherheit: Der Saisonstart ist wie im Amateurbereich der 3. Oktober. Und die Gegner von GWD Minden II und Lit 1912 II, so die offizielle Lesart der Hiller Handballspielgemeinschaft, stehen auch fest. Die beiden heimischen Klubs spielen - wie berichtet - in der Staffel Nordwest. „Bei der Einteilung hielt sich die Kritik in Grenzen“, berichtet Andreas Tiemann von der Sitzung der Drittliga-DHB-Spielkommission in Dortmund. Die geografische Grenze läuft durch Nordrhein-Westfalen. Menden Sauerland Wölfe, TuS Volmetal und Eintracht Hagen bleiben als Gegner, allerdings wurden zum Beispiel VfL Gummersbach II, die Bergischen Panther und der Longericher SC in die Staffel Mitte eingruppiert. In der Staffel Nordost musste der TSV Burgdorf II in den saueren Apfel beißen und so auf Derbys gegen HSV Hannover, HB Hannover-Burgwedel und TuS Vinnhorst verzichten. Diese spielen nun im Nordwesten gegen GWD II und Lit 1912 II. Ebenfalls 18 Teams umfasst die Südstaffel mit unter anderem dem VfL Günzburg, der SG Leutershausen und den Rhein Neckar Löwen II. Mt der Eingruppierung im Nordwesten zeigten sich Christian Niemann als Vertreter von Lit und GWD-Boss Horst Bredemeier zufrieden. „Geografisch sind wir im Mittelpunkt der Liga. Sie ist sehr attraktiv“, sagt Niemann. Auch Horst Bredemeier hat wenig Anlass zur Kritik: „Schön, dass wir nun auch auf Mannschaften aus Hannover treffen.“ Der Spielmodus sieht vor, dass die vier Staffelsieger nach der regulären Saison noch eine Aufstiegsrunde spielen. Denn nur zwei der vier Meister steigen in die 2. Liga auf. Das regelt die Vereinbarung zwischen dem Deutschen Handballbund (DHB) und der Handball Liga (HBL). Absteigen werden vier Mannschaften pro Staffel. Diese Regelung gilt für die Spielzeiten 20/21 und 21/22. „Wir haben uns für diesen Modus entschieden. Wir wollten nicht, dass in nur einer Spielzeit gleich die halbe Liga absteigt“, sagt Tiemann. Nach zwei Jahren soll dann die reduzierte Staffelstärke aus der Vor-Corona-Zeit erreicht sein. Angesetzt werden zwei Doppelspieltage. So wird im Rhythmus Freitag/Sonntag am 6.und 8. November sowie an einen weiteren Termin Mitte März gedacht. Geteilter Meinung waren die Klubs bei den Terminen an Weihnachten und Silvester. Aus diesem Grund sind diese Wochenenden ebenso spielfrei, wie die an Ostern und Karneval. Saisonende ist der 6. Juni. Bedingung war für alle 72 Drittligisten, dass Zuschauer zu den Spielen zugelassen sind. Unter Wahrung der Abstandsregeln haben die Klubs die Möglichkeit, in eine größere Halle zu wechseln, um entsprechend Einnahmen zu generieren. Für GWD Minden II (Schlusslicht der Zuschauertabelle) und Lit 1912 II kommt dies allerdings nicht in Betracht. Zwei Heimspiele trägt Lit aber dennoch nicht in Nordhemmern aus sondern in Nettelstedt beim Mitglied der Handballspielgemeinschaft. Der Auto ist erreichbar unter (0571) 882 174 oder Joerg.Wehling@MT.de

3. Liga: Neue Gegner aus der Nachbarschaft - GWD II und Lit 1912 II spielen in der Staffel Nordwest

Minden/Hille. Nun haben auch die Handball-Drittligisten Planungssicherheit: Der Saisonstart ist wie im Amateurbereich der 3. Oktober. Und die Gegner von GWD Minden II und Lit 1912 II, so die offizielle Lesart der Hiller Handballspielgemeinschaft, stehen auch fest. Die beiden heimischen Klubs spielen - wie berichtet - in der Staffel Nordwest.

Andreas Tiemann

MT- - © Foto: Riechmann
Andreas Tiemann
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„Bei der Einteilung hielt sich die Kritik in Grenzen“, berichtet Andreas Tiemann von der Sitzung der Drittliga-DHB-Spielkommission in Dortmund. Die geografische Grenze läuft durch Nordrhein-Westfalen. Menden Sauerland Wölfe, TuS Volmetal und Eintracht Hagen bleiben als Gegner, allerdings wurden zum Beispiel VfL Gummersbach II, die Bergischen Panther und der Longericher SC in die Staffel Mitte eingruppiert.

In der Staffel Nordost musste der TSV Burgdorf II in den saueren Apfel beißen und so auf Derbys gegen HSV Hannover, HB Hannover-Burgwedel und TuS Vinnhorst verzichten. Diese spielen nun im Nordwesten gegen GWD II und Lit 1912 II. Ebenfalls 18 Teams umfasst die Südstaffel mit unter anderem dem VfL Günzburg, der SG Leutershausen und den Rhein Neckar Löwen II.

Mt der Eingruppierung im Nordwesten zeigten sich Christian Niemann als Vertreter von Lit und GWD-Boss Horst Bredemeier zufrieden. „Geografisch sind wir im Mittelpunkt der Liga. Sie ist sehr attraktiv“, sagt Niemann. Auch Horst Bredemeier hat wenig Anlass zur Kritik: „Schön, dass wir nun auch auf Mannschaften aus Hannover treffen.“

Der Spielmodus sieht vor, dass die vier Staffelsieger nach der regulären Saison noch eine Aufstiegsrunde spielen. Denn nur zwei der vier Meister steigen in die 2. Liga auf. Das regelt die Vereinbarung zwischen dem Deutschen Handballbund (DHB) und der Handball Liga (HBL).

Absteigen werden vier Mannschaften pro Staffel. Diese Regelung gilt für die Spielzeiten 20/21 und 21/22. „Wir haben uns für diesen Modus entschieden. Wir wollten nicht, dass in nur einer Spielzeit gleich die halbe Liga absteigt“, sagt Tiemann. Nach zwei Jahren soll dann die reduzierte Staffelstärke aus der Vor-Corona-Zeit erreicht sein.

Angesetzt werden zwei Doppelspieltage. So wird im Rhythmus Freitag/Sonntag am 6.und 8. November sowie an einen weiteren Termin Mitte März gedacht. Geteilter Meinung waren die Klubs bei den Terminen an Weihnachten und Silvester. Aus diesem Grund sind diese Wochenenden ebenso spielfrei, wie die an Ostern und Karneval. Saisonende ist der 6. Juni.

Bedingung war für alle 72 Drittligisten, dass Zuschauer zu den Spielen zugelassen sind. Unter Wahrung der Abstandsregeln haben die Klubs die Möglichkeit, in eine größere Halle zu wechseln, um entsprechend Einnahmen zu generieren. Für GWD Minden II (Schlusslicht der Zuschauertabelle) und Lit 1912 II kommt dies allerdings nicht in Betracht. Zwei Heimspiele trägt Lit aber dennoch nicht in Nordhemmern aus sondern in Nettelstedt beim Mitglied der Handballspielgemeinschaft.

Der Auto ist erreichbar unter (0571) 882 174 oder Joerg.Wehling@MT.de

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