3. Liga: Lit-Männer feiern beim 31:22 gegen die Ahlener SG in überragender Manier den ersten Saisonsieg Thomas Kühlmann Hille. Sie können es doch noch: Die bislang punktlosen Handballer von Lit 1912 II haben nach vier Niederlagen in Folge in überragender Manier den ersten Saisonsieg in der 3. Liga gefeiert. Mit 31:22(18:7)-Toren warfen die Schützlinge von Trainer Daniel Gerling die völlig überforderte Ahlener SG förmlich aus der Halle. Ein erneut über sich hinauswachsender Torwart Noah Steinhauer, der mit knapp 15 Paraden und zwei abgewehrten Siebenmetern in Folge die gegnerischen Werfer schier zur Verzweiflung brachte, sowie eine tadellose Defensive waren die Garanten für den auch in der Höhe verdienten Triumph. Nach dem Ende der Partie wurden die Gastgeber von den zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle Nordhemmern gebührend gefeiert. „Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat in der ersten Halbzeit überragend verteidigt und da schon den Grundstein für den Erfolg gelegt. Klar war es dann in der zweiten Halbzeit schwer, die Spannung kontinuierlich hoch zu halten. Allerdings sind wir nie in Bedrängnis geraten, sondern haben das souverän runtergespielt. Mit einem Sieg in dieser Höhe hatte ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Doch er geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung. Ich hoffe, das war jetzt eine Inititalzündung für uns. Die Spieler hatten ja genügend Wut im Bauch angestaut und diese toll in positive Energie umgesetzt“, freute sich Lit-Trainer Daniel Gerling zusammen mit seinen Mannen. Sein Gegenüber Frederik Neuhaus erkannte den Sieg der Gastgeber neidlos an. „Wir haben das Spiel bereits in der ersten Halbzeit verloren. Wenn man nach 20 Minuten gerade einmal vier Tore erzielt hat, sagt das alles über die eigene Angriffsleistung und die gegnerische Defensive aus“, ging der Coach mit seinen Mannen hart ins Gericht. „Nach der Pause sind wir dann etwas besser ins Spiel gekommen, haben aber auch davon profitiert, dass Lit nicht mehr ganz so konzentriert zu Werke gegangen ist“, war der Coach ehrlich. Lediglich beim 1:0 lagen die Ahlener in Führung. Von da an nahmen die bis in die Haarspitzen motivierten Lit-Akteure das Heft in die Hand und schraubten den Vorsprung über 4:1, 12:4 bis zum Halbzeitstand von 18:7 immer weiter in Höhe. In die Torschützenliste trug sich dabei auch Kim-Patrick Kliver ein, der ein Grund für die Wut im Bauch der Hausherren war. Hintergrund: Kliver wollte eigentlich die Beachhandballer der Mindener Sanddevils bei einem internationalen Turnier auf Sizilien unterstützen. Daher hatte Lit die Gäste um Verlegung des Spiels gebeten und war mit mehreren Terminvorschlägen an die SG herangetreten: vergebens. Ahlen ließ ich nicht umstimmen, so dass Lit daraufhin Kliver keine Freigabe erteilte und dieser den Sanddevils schweren Herzens absagen musste. Kliver selbst empfand das Verhalten der Ahlener als grobe Unsportlichkeit und hängte sich besonders rein. Doch nicht nur er glänzte an diesem Abend als glänzender Anspieler wie auch als treffsicherer Werfer. Auch Linkshänder Marten Franke stellte auf der anderen Seite seine Gegenspieler sowie die Torhüter Sven Kroker und Maurice Behrends immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Allerdings war der Arbeitseinsatz für den wurfgewaltigen Franke, mit sechs Treffern am Ende sogar bester Torschütze der Hausherren, bereits nach 29 Minuten beendet. Nach einem Foul erhielt er die Rote Karte und durfte nur noch zuschauen. Doch selbst diesen Ausfall kompensierten die Gerling-Mannen scheinbar mühelos. Lit 1912 II: Steinhauer (1.-60.), Camic – Franke 6, Gartmann 5, Borcherding 5/1, Thielking 3, Knüttel 3, Gernus 2, Bruns 2, Knickmeier 2, Kliver 2, Plaß 1, Krassort, Klesniks, Kruse.

3. Liga: Lit-Männer feiern beim 31:22 gegen die Ahlener SG in überragender Manier den ersten Saisonsieg

Die Lit-Spieler Kim-Patrick Kliver (in Ballbesitz) und sein Teamkollege Jannik Gartmann (vorn, Mitte) werden in dieser Szene von den Ahlener Abwehrakteuren mit Haken und Ösen bekämpft. MT-Foto: Thomas Kühlmann © Thomas Kühlmann

Hille. Sie können es doch noch: Die bislang punktlosen Handballer von Lit 1912 II haben nach vier Niederlagen in Folge in überragender Manier den ersten Saisonsieg in der 3. Liga gefeiert. Mit 31:22(18:7)-Toren warfen die Schützlinge von Trainer Daniel Gerling die völlig überforderte Ahlener SG förmlich aus der Halle. Ein erneut über sich hinauswachsender Torwart Noah Steinhauer, der mit knapp 15 Paraden und zwei abgewehrten Siebenmetern in Folge die gegnerischen Werfer schier zur Verzweiflung brachte, sowie eine tadellose Defensive waren die Garanten für den auch in der Höhe verdienten Triumph. Nach dem Ende der Partie wurden die Gastgeber von den zahlreichen Zuschauern in der Sporthalle Nordhemmern gebührend gefeiert.

„Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Sie hat in der ersten Halbzeit überragend verteidigt und da schon den Grundstein für den Erfolg gelegt. Klar war es dann in der zweiten Halbzeit schwer, die Spannung kontinuierlich hoch zu halten. Allerdings sind wir nie in Bedrängnis geraten, sondern haben das souverän runtergespielt. Mit einem Sieg in dieser Höhe hatte ich, ehrlich gesagt, nicht gerechnet. Doch er geht auch in dieser Höhe absolut in Ordnung. Ich hoffe, das war jetzt eine Inititalzündung für uns. Die Spieler hatten ja genügend Wut im Bauch angestaut und diese toll in positive Energie umgesetzt“, freute sich Lit-Trainer Daniel Gerling zusammen mit seinen Mannen.

Sein Gegenüber Frederik Neuhaus erkannte den Sieg der Gastgeber neidlos an. „Wir haben das Spiel bereits in der ersten Halbzeit verloren. Wenn man nach 20 Minuten gerade einmal vier Tore erzielt hat, sagt das alles über die eigene Angriffsleistung und die gegnerische Defensive aus“, ging der Coach mit seinen Mannen hart ins Gericht. „Nach der Pause sind wir dann etwas besser ins Spiel gekommen, haben aber auch davon profitiert, dass Lit nicht mehr ganz so konzentriert zu Werke gegangen ist“, war der Coach ehrlich.

Lediglich beim 1:0 lagen die Ahlener in Führung. Von da an nahmen die bis in die Haarspitzen motivierten Lit-Akteure das Heft in die Hand und schraubten den Vorsprung über 4:1, 12:4 bis zum Halbzeitstand von 18:7 immer weiter in Höhe. In die Torschützenliste trug sich dabei auch Kim-Patrick Kliver ein, der ein Grund für die Wut im Bauch der Hausherren war. Hintergrund: Kliver wollte eigentlich die Beachhandballer der Mindener Sanddevils bei einem internationalen Turnier auf Sizilien unterstützen. Daher hatte Lit die Gäste um Verlegung des Spiels gebeten und war mit mehreren Terminvorschlägen an die SG herangetreten: vergebens. Ahlen ließ ich nicht umstimmen, so dass Lit daraufhin Kliver keine Freigabe erteilte und dieser den Sanddevils schweren Herzens absagen musste. Kliver selbst empfand das Verhalten der Ahlener als grobe Unsportlichkeit und hängte sich besonders rein.

Doch nicht nur er glänzte an diesem Abend als glänzender Anspieler wie auch als treffsicherer Werfer. Auch Linkshänder Marten Franke stellte auf der anderen Seite seine Gegenspieler sowie die Torhüter Sven Kroker und Maurice Behrends immer wieder vor unlösbare Aufgaben. Allerdings war der Arbeitseinsatz für den wurfgewaltigen Franke, mit sechs Treffern am Ende sogar bester Torschütze der Hausherren, bereits nach 29 Minuten beendet. Nach einem Foul erhielt er die Rote Karte und durfte nur noch zuschauen. Doch selbst diesen Ausfall kompensierten die Gerling-Mannen scheinbar mühelos.

Lit 1912 II: Steinhauer (1.-60.), Camic – Franke 6, Gartmann 5, Borcherding 5/1, Thielking 3, Knüttel 3, Gernus 2, Bruns 2, Knickmeier 2, Kliver 2, Plaß 1, Krassort, Klesniks, Kruse.

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