3. Liga: Lit-Frauen überrollen Wolfsburg phasenweise und gewinnen 35:23 Sebastian Külbel Hille. Nach 60 eindrucksvollen Minuten hüpften die Spielerinnen von Lit Tribe 1912 glücklich im Kreis und riefen immer wieder „Hier regiert die L-I-T“. Das 35:23 (20:11) gegen den VfL Wolfsburg war zwar schon der vierte Saisonsieg für den Aufsteiger in der 3. Handball-Liga der Frauen, jedoch der erste in eigener Halle. Und der geriet wieder einmal deutlich. Nur bis zum 7:5 nach zehn Minuten verlief die Partie einigermaßen ausgeglichen, dann legten die Gastgeberinnen ihren ersten Zwischenspurt zum 13:7 (16.) hin. Es folgte eine schwierige Phase, in der Wolfsburg kurzzeitig auf drei Tore heran kam (24.). Es war das letzte Aufbäumen des Gegners. Mit einer starken Abwehr und einer sicher haltenden Torhüterin Florence Niemann legten die Lit-Frauen bis zur Pause einen 8:1-Lauf hin und überrollten Wolfsburg mit ihrem Tempospiel phasenweise. Das war bereits die Vorentscheidung am Samstagabend in der Bürgerhalle Holzhausen. „Wir haben viel Spielfreude gezeigt, haben mannschaftlich überzeugt und waren auf allen Positionen torgefährlich“, fasste Trainerin Andrea Leiding den dominanten Auftritt ihrer Schützlinge nach dem Spiel zusammen. Und die ließen trotz der Neun-Tore-Führung auch im zweiten Durchgang nicht locker. Lit baute den Vorsprung immer weiter aus und hatte schon beim 30:16, das Leonie Wöbking mit einem der zahlreichen Gegenstöße erzielte, nach 43 Minuten die 30-Tore-Marke erreicht. Das Tempo blieb auch danach hoch, jedoch verlor Leidings Team zum Ende hin ein wenig die Konzentration im Angriff. „Da waren wir manchmal ein bisschen zu verspielt und haben ein bisschen nachgelassen.“ So verpassten die Gastgeberinnen einen noch höheren Sieg, einen Vorwurf der Trainerin gab es nicht: „Das ist bei so einer Führung natürlich, wir sind ja keine Maschinen.“ Dennoch zeigte ihre Mannschaft phasenweise eine bestechende Präzision. Immer wieder ließen Lit minutenlang kein Wolfsburger Tor zu, die Gegenstöße saßen und auch im Positionsangriff fand Leidings Team immer wieder eine Lösung. „Wir hatten eine gute Einstellung zum Gegner“, meinte die Trainerin und lobte die große Laufbereitschaft: „Man sieht, die Mannschaft ist fit.“ Auf die Diskussion, wohin die bislang starken Leistungen ihr Team in dieser Saison noch führen könnten, ließ die Trainerin sich nicht ein: „Wir hatten bislang vor allem Mannschaften von unten, es werden andere Gegner kommen. Aber wir nehmen diesen Flow gerne mit.“ Lit Tribe 1912: Niemann, Schütte – Kaatze 9/3, Benecke 8, Wöbking 6, Bolduan 4, Pross 2, Rahel Rodehau 2, Rhea Rodehau 2, Zelle 2, Kelle, Kohrs, Joana Rodehau, Wiese.

3. Liga: Lit-Frauen überrollen Wolfsburg phasenweise und gewinnen 35:23

Lit-Spielerin Rhea Rodehau setzt sich am Kreis gegen zwei Wolfsburgerinnen durch. MT-Foto: Sebastian Külbel © Sebastian Külbel

Hille. Nach 60 eindrucksvollen Minuten hüpften die Spielerinnen von Lit Tribe 1912 glücklich im Kreis und riefen immer wieder „Hier regiert die L-I-T“. Das 35:23 (20:11) gegen den VfL Wolfsburg war zwar schon der vierte Saisonsieg für den Aufsteiger in der 3. Handball-Liga der Frauen, jedoch der erste in eigener Halle.

Und der geriet wieder einmal deutlich. Nur bis zum 7:5 nach zehn Minuten verlief die Partie einigermaßen ausgeglichen, dann legten die Gastgeberinnen ihren ersten Zwischenspurt zum 13:7 (16.) hin. Es folgte eine schwierige Phase, in der Wolfsburg kurzzeitig auf drei Tore heran kam (24.). Es war das letzte Aufbäumen des Gegners.

Mit einer starken Abwehr und einer sicher haltenden Torhüterin Florence Niemann legten die Lit-Frauen bis zur Pause einen 8:1-Lauf hin und überrollten Wolfsburg mit ihrem Tempospiel phasenweise. Das war bereits die Vorentscheidung am Samstagabend in der Bürgerhalle Holzhausen.

„Wir haben viel Spielfreude gezeigt, haben mannschaftlich überzeugt und waren auf allen Positionen torgefährlich“, fasste Trainerin Andrea Leiding den dominanten Auftritt ihrer Schützlinge nach dem Spiel zusammen. Und die ließen trotz der Neun-Tore-Führung auch im zweiten Durchgang nicht locker.

Lit baute den Vorsprung immer weiter aus und hatte schon beim 30:16, das Leonie Wöbking mit einem der zahlreichen Gegenstöße erzielte, nach 43 Minuten die 30-Tore-Marke erreicht. Das Tempo blieb auch danach hoch, jedoch verlor Leidings Team zum Ende hin ein wenig die Konzentration im Angriff. „Da waren wir manchmal ein bisschen zu verspielt und haben ein bisschen nachgelassen.“ So verpassten die Gastgeberinnen einen noch höheren Sieg, einen Vorwurf der Trainerin gab es nicht: „Das ist bei so einer Führung natürlich, wir sind ja keine Maschinen.“

Dennoch zeigte ihre Mannschaft phasenweise eine bestechende Präzision. Immer wieder ließen Lit minutenlang kein Wolfsburger Tor zu, die Gegenstöße saßen und auch im Positionsangriff fand Leidings Team immer wieder eine Lösung. „Wir hatten eine gute Einstellung zum Gegner“, meinte die Trainerin und lobte die große Laufbereitschaft: „Man sieht, die Mannschaft ist fit.“

Auf die Diskussion, wohin die bislang starken Leistungen ihr Team in dieser Saison noch führen könnten, ließ die Trainerin sich nicht ein: „Wir hatten bislang vor allem Mannschaften von unten, es werden andere Gegner kommen. Aber wir nehmen diesen Flow gerne mit.“

Lit Tribe 1912: Niemann, Schütte – Kaatze 9/3, Benecke 8, Wöbking 6, Bolduan 4, Pross 2, Rahel Rodehau 2, Rhea Rodehau 2, Zelle 2, Kelle, Kohrs, Joana Rodehau, Wiese.

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