3. Liga: GWD-Reserve verliert 21:30 beim VfL Eintracht Hagen Hagen (rich). Chancenlos waren die Drittliga-Handballer von GWD Minden II: Das Auswärtsspiel beim VfL Eintracht Hagen verlor die Bundesliga-Reserve 21:30 (11:17). Der Tabellenzweite, der den zehnten Sieg in Folge feierte, war eine Nummer zu groß für die Gäste und brachte sich in Stimmung für den Liga-Gipfel beim Spitzenreiter Wilhelmshaven. Für GWD geht es am Samstag gegen einen Gegner auf Augenhöhe weiter: Dann kommt der Tabellen-13. VfL Gummersbach II nach Dankersen. Zehn Minuten agierte GWD am Samstagabend beim ehemaligen Zweitligisten ebenbürtig, doch nach dem einzigen Tor von Patrick Mattausch zum 5:6 gerieten die Gäste bis zum 5:10 in Rückstand. Eine weitere Viertelstunde blieb GWD dran, verkürzte auf 10:12 (Strakeljahn/21.) und 11:14 (Mick Galling per Siebenmeter). Doch ausgerechnet in einer Überzahlphase verloren die Gäste den Anschluss. Zunächst saß der ehemalige GWD-Spieler Lukas Kister für zwei Minuten auf der Bank, dann erhielt Hagens Tom Bergner eine doppelte Zeitstrafe (26.). Doch nicht Minden, sondern Hagen profitierte von der Situation und löste sich zum 17:11. Nach dem Seitenwechsel kam Minden nicht mehr in die Gänge. Die Offensive lief sich gegen die Eintracht-Abwehr fest, vor allem von der linken Rückraumseite fehlten die Impulse gegen die von Kister zusammengehaltene VfL-Deckung. „Wir waren im Angriff nicht mutig genug“, bedauerte GWD-Coach Moritz Schäpsmeier. Weil bei Minden auch defensiv der Biss fehlte, hatte Hagen nun leichtes Spiel. Mittelmann Tim Brand, der im Sommer zu GWD zurückkehren wird, führte den VfL beim 21:11 (39.) êrstmals zu einer Zehn-Tore-Führung, von 26:14 bis 30:18 waren es zwölf Tore Vorsprung. Erst in den Schlussminuten knabberten die Gäste den Vorsprung noch etwas ab. „Das war eine unserer schwächeren Leistungen“, meinte Trainer Schäpsmeier. GWD Minden II: Grabenstein, Rose - Nolting 1, Jungmann, Richtzenhain 3, Mattausch 1, Strakeljahn 3, Bilbija, Nowatzki 5, Galling 2/2, Braun, Huckauf 4/1, Reimler 1, Molz 1.

3. Liga: GWD-Reserve verliert 21:30 beim VfL Eintracht Hagen

Hagen (rich). Chancenlos waren die Drittliga-Handballer von GWD Minden II: Das Auswärtsspiel beim VfL Eintracht Hagen verlor die Bundesliga-Reserve 21:30 (11:17). Der Tabellenzweite, der den zehnten Sieg in Folge feierte, war eine Nummer zu groß für die Gäste und brachte sich in Stimmung für den Liga-Gipfel beim Spitzenreiter Wilhelmshaven. Für GWD geht es am Samstag gegen einen Gegner auf Augenhöhe weiter: Dann kommt der Tabellen-13. VfL Gummersbach II nach Dankersen.

Simon Strakeljahn verlor mit GWD II in Hagen. MT-Archivfoto: Külbel
Simon Strakeljahn verlor mit GWD II in Hagen. MT-Archivfoto: Külbel

Zehn Minuten agierte GWD am Samstagabend beim ehemaligen Zweitligisten ebenbürtig, doch nach dem einzigen Tor von Patrick Mattausch zum 5:6 gerieten die Gäste bis zum 5:10 in Rückstand. Eine weitere Viertelstunde blieb GWD dran, verkürzte auf 10:12 (Strakeljahn/21.) und 11:14 (Mick Galling per Siebenmeter). Doch ausgerechnet in einer Überzahlphase verloren die Gäste den Anschluss. Zunächst saß der ehemalige GWD-Spieler Lukas Kister für zwei Minuten auf der Bank, dann erhielt Hagens Tom Bergner eine doppelte Zeitstrafe (26.). Doch nicht Minden, sondern Hagen profitierte von der Situation und löste sich zum 17:11. Nach dem Seitenwechsel kam Minden nicht mehr in die Gänge. Die Offensive lief sich gegen die Eintracht-Abwehr fest, vor allem von der linken Rückraumseite fehlten die Impulse gegen die von Kister zusammengehaltene VfL-Deckung. „Wir waren im Angriff nicht mutig genug“, bedauerte GWD-Coach Moritz Schäpsmeier.

Weil bei Minden auch defensiv der Biss fehlte, hatte Hagen nun leichtes Spiel. Mittelmann Tim Brand, der im Sommer zu GWD zurückkehren wird, führte den VfL beim 21:11 (39.) êrstmals zu einer Zehn-Tore-Führung, von 26:14 bis 30:18 waren es zwölf Tore Vorsprung. Erst in den Schlussminuten knabberten die Gäste den Vorsprung noch etwas ab. „Das war eine unserer schwächeren Leistungen“, meinte Trainer Schäpsmeier.

GWD Minden II: Grabenstein, Rose - Nolting 1, Jungmann, Richtzenhain 3, Mattausch 1, Strakeljahn 3, Bilbija, Nowatzki 5, Galling 2/2, Braun, Huckauf 4/1, Reimler 1, Molz 1.

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