EM: Deutschland gegen Lettland - Klesniks Tipp geht beinahe auf Minden (apl). Es fehlte nicht viel und Baiba Klesniks hätte Recht behalten. „Ein Unentschieden gegen Deutschland wäre doch toll“, sagte die Ehefrau des lettischen Handball-Nationalspielers Evars Klesniks in der Halbzeitpause des EM-Spiels trotz des 11:16-Rückstands. Lettland kämpfte sich in die Vorrundenpartie der Gruppe C gegen das favorisierte Deutschland tatsächlich zurück und musste sich nur mit 27:28 geschlagen geben. Baiba Klesniks sah das Spiel zusammen mit Freundinnen und weiteren 35 Gästen in Evars Stammkneipe, dem Anno. Dort hängen von dem lettischen Abwehrspezialisten auch zwei Poster an den Zeltwänden. „Es ist schön zu sehen, dass Ebbe so beliebt ist“, meint Baiba Klesniks und lächelt. Natürlich schauten im Anno auch einige Anhänger und Funktionäre des Drittligisten Lit Tribe Germania, Klesniks' Verein, zu. „Alle gönnen es Ebbe von Herzen, dass er mit seinen 39 Jahren so ein großes Turnier spielt“, sagte Lit-Geschäftsführer Christian Niemann. Die Lit-Spieler verfolgten das Spiel zusammen in der Sporthalle in Nordhemmern. Das Training fiel ausnahmsweise aus. Klesniks kehrt nach dem Ausscheiden Lettlands am Donnerstag zurück nach Minden. Und dann wird sich ganz schnell der Alltag einstellen: Bereits am Sonntag wird der Nationalspieler wieder für Lit gegen den SC Longerich auflaufen. Dagegen werden sich in der EM-Hauptrunde zwei GWD-Profis gegenüberstehen. Deutschland mit Marian Michalczik trifft am Donnerstag in Wien auf Weißrussland mit Aliaksandr Padshyvalau. Zwei Tage später steht gegen Kroatien das nächste Schlüsselspiel im Kampf um den Einzug ins Halbfinale an. Die weiteren Hauptrundengegner werden heute ermittelt.

EM: Deutschland gegen Lettland - Klesniks Tipp geht beinahe auf

Bleib hier: Lettlands Abwehrspezialist Evars Klesniks stoppt Deutschlands Kai Häfner. Foto: Sascha Klahn © saschaklahn.com

Minden (apl). Es fehlte nicht viel und Baiba Klesniks hätte Recht behalten. „Ein Unentschieden gegen Deutschland wäre doch toll“, sagte die Ehefrau des lettischen Handball-Nationalspielers Evars Klesniks in der Halbzeitpause des EM-Spiels trotz des 11:16-Rückstands. Lettland kämpfte sich in die Vorrundenpartie der Gruppe C gegen das favorisierte Deutschland tatsächlich zurück und musste sich nur mit 27:28 geschlagen geben.

Baiba Klesniks sah das Spiel zusammen mit Freundinnen und weiteren 35 Gästen in Evars Stammkneipe, dem Anno. Dort hängen von dem lettischen Abwehrspezialisten auch zwei Poster an den Zeltwänden. „Es ist schön zu sehen, dass Ebbe so beliebt ist“, meint Baiba Klesniks und lächelt. Natürlich schauten im Anno auch einige Anhänger und Funktionäre des Drittligisten Lit Tribe Germania, Klesniks' Verein, zu. „Alle gönnen es Ebbe von Herzen, dass er mit seinen 39 Jahren so ein großes Turnier spielt“, sagte Lit-Geschäftsführer Christian Niemann. Die Lit-Spieler verfolgten das Spiel zusammen in der Sporthalle in Nordhemmern. Das Training fiel ausnahmsweise aus.

Klesniks kehrt nach dem Ausscheiden Lettlands am Donnerstag zurück nach Minden. Und dann wird sich ganz schnell der Alltag einstellen: Bereits am Sonntag wird der Nationalspieler wieder für Lit gegen den SC Longerich auflaufen.

Dagegen werden sich in der EM-Hauptrunde zwei GWD-Profis gegenüberstehen. Deutschland mit Marian Michalczik trifft am Donnerstag in Wien auf Weißrussland mit Aliaksandr Padshyvalau. Zwei Tage später steht gegen Kroatien das nächste Schlüsselspiel im Kampf um den Einzug ins Halbfinale an. Die weiteren Hauptrundengegner werden heute ermittelt.

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