Kreispokal-Finalisten mit unterschiedlichen Auftritten in der Verbandsliga Christian Bendig Hille. Im Finale des Kreispokals standen sich die Handballer der HSG Porta und von Lit Tribe Germania II gegenüber. Vor einer Woche hatte die Lit-Reserve klar das bessere Ende für sich und überzeugte auf ganzer Linie. Den Neustart in den Ligabetrieb setzte der Verbandsligist gegen den ASV Senden in den Sand. Der unterlegene Finalist hingegen legte bei der HSG Hüllhorst ein starkes Auswärtsspiel hin und rangiert in der Tabelle auf Rang sieben. Lit II ist Neunter. Der am Freitag beim Spitzenreiter 25:29 unterlegene TSV Hahlen ist Achter. HSG Hüllhorst - HSG Porta 23:27 (12:14). „Es gibt sicher angenehmere Auswärtsspiele“, reisten die Portaner um Trainer Daniel Franke mit einer gehörigen Portion Respekt vor der Kulisse an den Wiehen. Doch im Gegensatz zu den Spielen vor der Winterpause präsentierten sich die HSG-Akteure laut Franke „extrem fokussiert“ und legten „ein wirklich sehr gutes Auswärtsspiel hin“. Nach einer ausgeglichenen Startphase (5:5, 13. Minute) lösten sich die Gäste vom 8:8 auf 10:8 (22.) und nahmen den knappen Vorsprung auch mit die Kabinen. „Bis dahin hatten wir eigentlich alles gut im Griff“, berichtete Franke und konnte sich in Durchgang zwei auf eine bärenstarke Abwehr verlassen. In der 40. Minute hatten die Veltheimer den Vorsprung erstmals auf vier Tore (20:16) ausgebaut und als Luca Halstenberg mit seinem zehnten Treffer das 26:20 (57.) erzielte, war die Entscheidung eigentlich gefallen. Hüllhorst agierte fortan mit zweifacher Manndeckung gegen Tim Held sowie Jan-Christoph Hohlfeld und kam durch drei Gegenstöße noch zum 23:26-Anschluss. „Vor so einer Phase hatte ich ein bisschen Angst“, gab Franke zu, konnte sich aber nach Malte Tretzacks Treffer zum Endstand 80 Sekunden vor Schluss zurücklehnen. HSG Porta: Frerichs, Frochte – Halstenberg 10/5, Tretzack 6, Fuchs 4, Hohlfeld 3, Delius 1, Müller, Kollmeier, Göpfert, Naumann, Watermann. Lit Tribe Germania - ASV Senden 30:34 (20:20). 40 Treffer in 30 Minuten zeugen von zwei ganz schwachen Abwehrreihen. „Vorne ging es ja noch einigermaßen“, sagte Lit-II-Trainer Feiko Kuscer. Dessen Team ging gegen den Rangvierten personelle enorm geschwächt ins Spiel. Robert Indeche fehlte wegen einer Schulterverletzung, Nico Kruse spielte im Drittliga-Team, Mark Artmeier war mit dem TuS Nettelstedt im Jubiläumsspiel beim Landesligisten TuS Wehe im Einsatz, Kreisläufer Jesper Thielking biss sich mit einer Knöchelverletzung durch und Jona Finke wirkte aufgrund eines C-Jugendspiels erst nach der Pause mit. Vor dieser hatten sich die „Litties“ früh einen 2:5 (7. Minute) eingefangen, stabilisierte sich aber schnell und agierte trotz aller Unzulänglichkeiten auf Augenhöhe zu den Gästen. „Jona trug mit dazu bei, dass wir in der zweiten Halbzeit die Abwehr ein bisschen stabilieren konnten“, meinte Kuscer, bemängelte aber die auch im zweiten Durchgang trotz erzielter 30 Tore schwache Angriffsleistung: „Da haben wir den Ball schlecht laufen lassen. Die Niederlage ist vollauf verdient.“ Und vor allem ärgerlich: Nach dem 29:30-Anschlusstreffer des elffachen Torschütze Hannes Krassort gaben die Gastgeber das Spiel aus der Hand. Lit Tribe Germania: Steinhauer, Beckmann – Krassort 11, Thielking 5, Ames 4, Meinking 3, Grote 3, Lengauer 2, Glöckner 2, Finke.

Kreispokal-Finalisten mit unterschiedlichen Auftritten in der Verbandsliga

Hannes Krassort gelangen elf Treffer gegen den ASV Senden. © Foto: Christian Bendig

Hille. Im Finale des Kreispokals standen sich die Handballer der HSG Porta und von Lit Tribe Germania II gegenüber. Vor einer Woche hatte die Lit-Reserve klar das bessere Ende für sich und überzeugte auf ganzer Linie. Den Neustart in den Ligabetrieb setzte der Verbandsligist gegen den ASV Senden in den Sand. Der unterlegene Finalist hingegen legte bei der HSG Hüllhorst ein starkes Auswärtsspiel hin und rangiert in der Tabelle auf Rang sieben. Lit II ist Neunter. Der am Freitag beim Spitzenreiter 25:29 unterlegene TSV Hahlen ist Achter.

HSG Hüllhorst - HSG Porta 23:27 (12:14). „Es gibt sicher angenehmere Auswärtsspiele“, reisten die Portaner um Trainer Daniel Franke mit einer gehörigen Portion Respekt vor der Kulisse an den Wiehen. Doch im Gegensatz zu den Spielen vor der Winterpause präsentierten sich die HSG-Akteure laut Franke „extrem fokussiert“ und legten „ein wirklich sehr gutes Auswärtsspiel hin“. Nach einer ausgeglichenen Startphase (5:5, 13. Minute) lösten sich die Gäste vom 8:8 auf 10:8 (22.) und nahmen den knappen Vorsprung auch mit die Kabinen.

„Bis dahin hatten wir eigentlich alles gut im Griff“, berichtete Franke und konnte sich in Durchgang zwei auf eine bärenstarke Abwehr verlassen. In der 40. Minute hatten die Veltheimer den Vorsprung erstmals auf vier Tore (20:16) ausgebaut und als Luca Halstenberg mit seinem zehnten Treffer das 26:20 (57.) erzielte, war die Entscheidung eigentlich gefallen. Hüllhorst agierte fortan mit zweifacher Manndeckung gegen Tim Held sowie Jan-Christoph Hohlfeld und kam durch drei Gegenstöße noch zum 23:26-Anschluss. „Vor so einer Phase hatte ich ein bisschen Angst“, gab Franke zu, konnte sich aber nach Malte Tretzacks Treffer zum Endstand 80 Sekunden vor Schluss zurücklehnen.

HSG Porta: Frerichs, Frochte – Halstenberg 10/5, Tretzack 6, Fuchs 4, Hohlfeld 3, Delius 1, Müller, Kollmeier, Göpfert, Naumann, Watermann.

Lit Tribe Germania - ASV Senden 30:34 (20:20). 40 Treffer in 30 Minuten zeugen von zwei ganz schwachen Abwehrreihen. „Vorne ging es ja noch einigermaßen“, sagte Lit-II-Trainer Feiko Kuscer. Dessen Team ging gegen den Rangvierten personelle enorm geschwächt ins Spiel. Robert Indeche fehlte wegen einer Schulterverletzung, Nico Kruse spielte im Drittliga-Team, Mark Artmeier war mit dem TuS Nettelstedt im Jubiläumsspiel beim Landesligisten TuS Wehe im Einsatz, Kreisläufer Jesper Thielking biss sich mit einer Knöchelverletzung durch und Jona Finke wirkte aufgrund eines C-Jugendspiels erst nach der Pause mit. Vor dieser hatten sich die „Litties“ früh einen 2:5 (7. Minute) eingefangen, stabilisierte sich aber schnell und agierte trotz aller Unzulänglichkeiten auf Augenhöhe zu den Gästen.

„Jona trug mit dazu bei, dass wir in der zweiten Halbzeit die Abwehr ein bisschen stabilieren konnten“, meinte Kuscer, bemängelte aber die auch im zweiten Durchgang trotz erzielter 30 Tore schwache Angriffsleistung: „Da haben wir den Ball schlecht laufen lassen. Die Niederlage ist vollauf verdient.“ Und vor allem ärgerlich: Nach dem 29:30-Anschlusstreffer des elffachen Torschütze Hannes Krassort gaben die Gastgeber das Spiel aus der Hand.

Lit Tribe Germania: Steinhauer, Beckmann – Krassort 11, Thielking 5, Ames 4, Meinking 3, Grote 3, Lengauer 2, Glöckner 2, Finke.

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