2. Liga: Der Vollblut-Handballer - Roman Becvar soll dem TuS N-Lübbecke helfen Volker Krusche Lübbecke (wb). Roman Becvar sieht sich beim TuS N-Lübbecke gleich in doppelter Rolle gefordert. „Ich muss das Spiel lenken, Lösungen haben, wenn es nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen. Andererseits werde ich aufgrund meiner Erfahrung aber auch unsere jüngeren Spieler an die Hand nehmen und führen.“ Der neue Spielmacher weiß also genau, worauf er sich mit seinem Wechsel zum heimischen Handball-Zweitligisten eingelassen hat. Einen ersten Vorgeschmack seiner Qualitäten gab der Tscheche am Wochenende beim Vorbereitungsturnier um den Spielo-Cup, als er erst im Halbfinale gegen seinen Ex-Verein SC DHfK Leipzig und dann beim Finalsieg gegen den HSC 2000 Coburg überzeugte. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung von Roman. Er hat hervorragend Regie geführt und sehr aggressiv und explosiv agiert“, sagte Trainer Emir Kurtagic am Samstag. Der starke Auftritt verwundert nicht, denn der Vollblut-Handballer, wie er sich selbst sieht, ist fixiert auf das, was er und seine Mitspieler auf der Platte abliefern. Sein Sport ist für den 30-Jährigen mehr als ein Job. „Er gehört zu meinem Leben wie meine Familie.“ Und da er ihm so wichtig ist, gab’s von Ehefrau Yvonne auch grünes Licht für den Wechsel an den Wiehen. Immerhin waren Leipzig und Dresden als Städte andere Größenordnungen als Lübbecke. „Ursprünglich wollte ich fünf Jahre bei Elbflorenz in Dresden bleiben und dort meine Karriere beenden. Aber es passte irgendwann nicht mehr alles.“ Als dann die Anfrage aus Lübbecke kam, war Roman Becvar begeistert. „Der TuS gilt in der Szene als super professionell. Und da ich vom Sternzeichen Widder bin, bin ich auch gleich offensiv nach vorn gegangen. Meine Frau weiß genau, dass es für mich wichtig ist,viel zu spielen. Ich will immer den Erfolg. Meine Maxime: Passt sportlich alles, ist auch die Familie zufrieden.“ Und die wird sich bald vergrößern, denn der knapp dreijährige Max bekommt im September ein Brüderchen. Dann sind die Becvars zu viert – plus zwei Hunde. Durch die ist die Familie stets viel an der frischen Luft. „Geht es nach Yvonne, wird auch noch gewandert“, was beim Ehemann allerdings keine großen Begeisterungsstürme auslöst. Mit dem Handball geriet Roman Becvar früh in Berührung, denn sein Vater spielte für Eintracht Hagen. „Da hat er mich oft mitgenommen. Klar, dass er auch mein Vorbild ist.“ Nach Tschechien zurückgekehrt, lernte er in Pilsen das Einmaleins des Handballs und spielte als 17-Jähriger bereits in der 1. Liga. Mit 23 zog es ihn nach Rostock, wo er auch unter Aaron Ziercke spielte. Dann ging es in die Großstädte, bevor es ihn nun nach Ostwestfalen zog. Für ihn kein Problem: „In meiner Pilsener Zeit haben wir auch in einem Dorf gewohnt.“

2. Liga: Der Vollblut-Handballer - Roman Becvar soll dem TuS N-Lübbecke helfen

Trainer und Spielmacher: Roman Becvar (links) hört auf die Anweisungen von Emir Kurtagic. © Foto: Bendig

Lübbecke (wb). Roman Becvar sieht sich beim TuS N-Lübbecke gleich in doppelter Rolle gefordert. „Ich muss das Spiel lenken, Lösungen haben, wenn es nicht so läuft, wie wir es uns vorstellen. Andererseits werde ich aufgrund meiner Erfahrung aber auch unsere jüngeren Spieler an die Hand nehmen und führen.“ Der neue Spielmacher weiß also genau, worauf er sich mit seinem Wechsel zum heimischen Handball-Zweitligisten eingelassen hat.

Einen ersten Vorgeschmack seiner Qualitäten gab der Tscheche am Wochenende beim Vorbereitungsturnier um den Spielo-Cup, als er erst im Halbfinale gegen seinen Ex-Verein SC DHfK Leipzig und dann beim Finalsieg gegen den HSC 2000 Coburg überzeugte. „Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung von Roman. Er hat hervorragend Regie geführt und sehr aggressiv und explosiv agiert“, sagte Trainer Emir Kurtagic am Samstag.

Der starke Auftritt verwundert nicht, denn der Vollblut-Handballer, wie er sich selbst sieht, ist fixiert auf das, was er und seine Mitspieler auf der Platte abliefern. Sein Sport ist für den 30-Jährigen mehr als ein Job. „Er gehört zu meinem Leben wie meine Familie.“ Und da er ihm so wichtig ist, gab’s von Ehefrau Yvonne auch grünes Licht für den Wechsel an den Wiehen. Immerhin waren Leipzig und Dresden als Städte andere Größenordnungen als Lübbecke.

„Ursprünglich wollte ich fünf Jahre bei Elbflorenz in Dresden bleiben und dort meine Karriere beenden. Aber es passte irgendwann nicht mehr alles.“ Als dann die Anfrage aus Lübbecke kam, war Roman Becvar begeistert. „Der TuS gilt in der Szene als super professionell. Und da ich vom Sternzeichen Widder bin, bin ich auch gleich offensiv nach vorn gegangen. Meine Frau weiß genau, dass es für mich wichtig ist,viel zu spielen. Ich will immer den Erfolg. Meine Maxime: Passt sportlich alles, ist auch die Familie zufrieden.“ Und die wird sich bald vergrößern, denn der knapp dreijährige Max bekommt im September ein Brüderchen. Dann sind die Becvars zu viert – plus zwei Hunde. Durch die ist die Familie stets viel an der frischen Luft. „Geht es nach Yvonne, wird auch noch gewandert“, was beim Ehemann allerdings keine großen Begeisterungsstürme auslöst.

Mit dem Handball geriet Roman Becvar früh in Berührung, denn sein Vater spielte für Eintracht Hagen. „Da hat er mich oft mitgenommen. Klar, dass er auch mein Vorbild ist.“ Nach Tschechien zurückgekehrt, lernte er in Pilsen das Einmaleins des Handballs und spielte als 17-Jähriger bereits in der 1. Liga. Mit 23 zog es ihn nach Rostock, wo er auch unter Aaron Ziercke spielte. Dann ging es in die Großstädte, bevor es ihn nun nach Ostwestfalen zog. Für ihn kein Problem: „In meiner Pilsener Zeit haben wir auch in einem Dorf gewohnt.“

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