A-Jungen: Neu im Norden - Bundesligisten in Staffel mit großen Namen Kassel/Minden (kül/cb). Die Nachwuchs-Handballer von GWD Minden und JSG NSM-Nettelstedt müssen sich in der kommenden Saison der A-Jungen-Bundesliga auf neue Gegner einstellen. Nachdem die beiden heimischen Vertreter zumeist in der West-Staffel angetreten waren, wurden sie jetzt in die Nord-Gruppe einsortiert. Das gab der Deutsche Handball-Bund (DHB) am späten Freitagabend nach der Sitzung des Jugendspielausschusses in Kassel bekannt. Während die West-Staffel sich nach der Neuaufteilung nun geografisch gesehen von Hessen bis zum Saarland erstreckt, geht es in der Nordgruppe vom DJK Adler Königshof in Krefeld bis nach Flensburg. In diesem Gebiet liegen nicht nur die beiden Teams aus Minden und Hille, sondern auch der OWL-Konkurrent HSG Handball Lemgo. „So haben wir weiterhin die Derbys“, sieht GWD Mindens A-Jungen-Trainer Sebastian Bagats die Einteilung positiv. Zusätzlichen Reiz beziehe die neue Einteilung aus den klangvollen Namen wie dem amtierenden Deutschen Meister dieser Altersklasse SG Flensburg-Handewitt und dem THW Kiel. Neben den beiden OWL-Klubs Lemgo und JSG NSM-Nettelstedt ist lediglich Tusem Essen ein Überbleibsel aus der West-Staffel der zurückliegenden Spielzeit. Neu im Kreis der Jugend-Bundesligisten ist die DJK Adler Königshof, der Nachwuchs der kürzlich in die 2. Liga aufgestiegenen HSG Krefeld. Weitere noch sportlich unbekannte Gegner sind der letztjährige Nord-Vierte aus Kiel, die SG HC Bremen/Hastedt (Fünfter) sowie der HSV Hamburg (Siebter) und der VfL Bad Schwartau (Platz neun). Aus den großen Namen leitet Bagats keine Favoritenstellung ab: „Alle Mannschaften, die sich qualifiziert haben, sind stark. Alleine schon wegen der reduzierten Anzahl der Jugend-Bundesligisten.“ Für den künftigen JSG-Trainer Julian Grumbach stellen „die Spiele gegen Flensburg und Kiel große Herausforderungen dar“ und bieten seinem Team viele Möglichkeiten zur Entwicklung. „Wie wir nach der Hinrunde dastehen werden, wird man sehen“, spielt auch Grumbach auf den neuen Modus an. Der sieht vor, dass in den Zehner-Staffeln zunächst nur eine einfache Runde gespielt wird. Die nach neun Spieltagen vier bestplatzierten Teams steigen in die Meisterrunde auf. Aus den beiden dann zu bildenden zwei Achtergruppen ermitteln die dann jeweils vier besten Mannschaften über Viertel- und Halbfinale sowie dem Endspiel den Deutschen Meister. Die in den vier Vorrundengruppen auf den Plätzen fünf bis zehn landenden Teams spielen in ihrer Staffel eine weitere Runde mit Hin- und Rückspiel. Die am Ende jeweils auf Platz eins und zwei stehenden Mannschaften kämpfen um den DHB-Pokal. Staffeleinteilung A-Jungen, Bundesliga, Gruppe Nord: SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel, JSG NSM-Nettelstedt, HSG Handball Lemgo, TSV GWD Minden, Handball SV Hamburg, SG HC Bremen/Hastedt, VfL Bad Schwartau, DJK Adler Königshof, Tusem Essen.

A-Jungen: Neu im Norden - Bundesligisten in Staffel mit großen Namen

Alexej Demerza trifft mit GWD Minden auch in der neuen Staffel auf die JSG NSM-Nettelstedt. Archivfoto: Bendig

Kassel/Minden (kül/cb). Die Nachwuchs-Handballer von GWD Minden und JSG NSM-Nettelstedt müssen sich in der kommenden Saison der A-Jungen-Bundesliga auf neue Gegner einstellen. Nachdem die beiden heimischen Vertreter zumeist in der West-Staffel angetreten waren, wurden sie jetzt in die Nord-Gruppe einsortiert. Das gab der Deutsche Handball-Bund (DHB) am späten Freitagabend nach der Sitzung des Jugendspielausschusses in Kassel bekannt.

Während die West-Staffel sich nach der Neuaufteilung nun geografisch gesehen von Hessen bis zum Saarland erstreckt, geht es in der Nordgruppe vom DJK Adler Königshof in Krefeld bis nach Flensburg. In diesem Gebiet liegen nicht nur die beiden Teams aus Minden und Hille, sondern auch der OWL-Konkurrent HSG Handball Lemgo. „So haben wir weiterhin die Derbys“, sieht GWD Mindens A-Jungen-Trainer Sebastian Bagats die Einteilung positiv. Zusätzlichen Reiz beziehe die neue Einteilung aus den klangvollen Namen wie dem amtierenden Deutschen Meister dieser Altersklasse SG Flensburg-Handewitt und dem THW Kiel.

Neben den beiden OWL-Klubs Lemgo und JSG NSM-Nettelstedt ist lediglich Tusem Essen ein Überbleibsel aus der West-Staffel der zurückliegenden Spielzeit. Neu im Kreis der Jugend-Bundesligisten ist die DJK Adler Königshof, der Nachwuchs der kürzlich in die 2. Liga aufgestiegenen HSG Krefeld. Weitere noch sportlich unbekannte Gegner sind der letztjährige Nord-Vierte aus Kiel, die SG HC Bremen/Hastedt (Fünfter) sowie der HSV Hamburg (Siebter) und der VfL Bad Schwartau (Platz neun). Aus den großen Namen leitet Bagats keine Favoritenstellung ab: „Alle Mannschaften, die sich qualifiziert haben, sind stark. Alleine schon wegen der reduzierten Anzahl der Jugend-Bundesligisten.“

Für den künftigen JSG-Trainer Julian Grumbach stellen „die Spiele gegen Flensburg und Kiel große Herausforderungen dar“ und bieten seinem Team viele Möglichkeiten zur Entwicklung. „Wie wir nach der Hinrunde dastehen werden, wird man sehen“, spielt auch Grumbach auf den neuen Modus an.

Der sieht vor, dass in den Zehner-Staffeln zunächst nur eine einfache Runde gespielt wird. Die nach neun Spieltagen vier bestplatzierten Teams steigen in die Meisterrunde auf. Aus den beiden dann zu bildenden zwei Achtergruppen ermitteln die dann jeweils vier besten Mannschaften über Viertel- und Halbfinale sowie dem Endspiel den Deutschen Meister. Die in den vier Vorrundengruppen auf den Plätzen fünf bis zehn landenden Teams spielen in ihrer Staffel eine weitere Runde mit Hin- und Rückspiel. Die am Ende jeweils auf Platz eins und zwei stehenden Mannschaften kämpfen um den DHB-Pokal.

Staffeleinteilung

A-Jungen, Bundesliga, Gruppe Nord: SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel, JSG NSM-Nettelstedt, HSG Handball Lemgo, TSV GWD Minden, Handball SV Hamburg, SG HC Bremen/Hastedt, VfL Bad Schwartau, DJK Adler Königshof, Tusem Essen.

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