2. Liga: Lübbecke heute gegen Hamm unter Druck Andreas Gerth Lübbecke (nw). Der TuS N-Lübbecke muss heute Abend sein Heimspiel in der 2. Handball-Bundesliga gegen den ASV Hamm-Westfalen (19.30 Uhr) unbedingt gewinnen. Zum einen, um den Eindruck vom schwachen Auftritt in Ferndorf auszuradieren. Zum anderen, um das Saisonziel Wiederaufstieg nicht aus den Augen zu verlieren. Denn der Tabellenfünfte hat schon acht Minuspunkte. Zur Erinnerung: Die Aufstiegssaison vor zwei Jahren schlossen die Lübbecker als Zweitliga-Meister mit 64:12 Zählern ab. Die Minuspunkte resultierten aus fünf Niederlagen und zwei Unentschieden. „Die Minuspunkte haben wir ja fast jetzt schon“, sagte Mannschaftskapitän Jens Bechtloff am Mittwoch. Der dienstälteste Spieler des TuS und seine Mannschaft stehen in der laufenden Saison nach elf Spielen bei 14:8 Punkten – und im heutigen Heimspiel gegen den punktgleichen ASV Hamm-Westfalen unter Druck. „Die Situation ist nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben“, bestätigt Zlatko Feric. Was den Teammanager des TuS N-Lübbecke wurmt, „sind nicht die Niederlagen an sich, sondern die Art und Weise, wie wir sie uns zum Teil unnötig eingehandelt haben“. Habe man die Niederlagen in Hagen (26:27), gegen Essen (25:26) und in Emsdetten (31:34), die zu einem verkorksten Saisonstart führten, noch unter der Rubrik „Findungsphase“ einordnen können, so überraschender kam am Samstag das 19:22 beim TuS Ferndorf. Schließlich schien der Erstliga-Absteiger nach zuvor 10:0 Punkten und einer Klasse-Partie gegen Balingen (33:27) gerade ins Rollen gekommen zu sein. Umso mehr nagt dieser Rückfall an den Nerven. „Nach dem guten Spiel gegen Balingen hat nichts darauf hingedeutet, dass so ein Auftritt in Ferndorf folgen würde. Die Liga ist stark, und auch andere Mannschaften, die ähnliche Ziele verfolgen, haben schon Punkte abgegeben. Doch der Aufstieg entscheidet sich nicht in den Topspielen, sondern in den Spielen gegen die vermeintlich Schwächeren“, meint Feric. Er betont, „dass wir diese Konstanz in allen Spielen brauchen, damit unsere Ziele nicht irgendwann in weite Ferne rücken“. Mit diesem Druck müsse das Team umgehen. Aaron Ziercke versucht diesen dagegen eher kleinzureden. Von einem Schlüsselspiel gegen den punktgleichen ASV Hamm-Westfalen könne nicht die Rede sein. „Tatsache ist, dass die Mannschaft, die gewinnt, in Schlagdistanz bleibt. Das ist eine sehr interessante Aufgabe und ein Heimspiel, das wir gewinnen wollen“, sagt der Trainer des TuS N-Lübbecke. Ziercke möchte auch nicht die acht Minuspunkte in den Vordergrund gerückt sehen, sondern, „dass wir von der Tabellenspitze nur drei Punkte entfernt sind“.

2. Liga: Lübbecke heute gegen Hamm unter Druck

Aaron Ziercke redet die Bedeutung des heutigen Duells gegen Hamm klein. „Wer gewinnt, bleibt in Schlagdistanz“, sagt der Trainer des TuS N-Lübbecke. Von einem Schlüsselspiel könne aber nicht die Rede sein. Foto: Noah Wedel © Noah Wedel

Lübbecke (nw). Der TuS N-Lübbecke muss heute Abend sein Heimspiel in der 2. Handball-Bundesliga gegen den ASV Hamm-Westfalen (19.30 Uhr) unbedingt gewinnen. Zum einen, um den Eindruck vom schwachen Auftritt in Ferndorf auszuradieren. Zum anderen, um das Saisonziel Wiederaufstieg nicht aus den Augen zu verlieren. Denn der Tabellenfünfte hat schon acht Minuspunkte.

Zur Erinnerung: Die Aufstiegssaison vor zwei Jahren schlossen die Lübbecker als Zweitliga-Meister mit 64:12 Zählern ab. Die Minuspunkte resultierten aus fünf Niederlagen und zwei Unentschieden. „Die Minuspunkte haben wir ja fast jetzt schon“, sagte Mannschaftskapitän Jens Bechtloff am Mittwoch. Der dienstälteste Spieler des TuS und seine Mannschaft stehen in der laufenden Saison nach elf Spielen bei 14:8 Punkten – und im heutigen Heimspiel gegen den punktgleichen ASV Hamm-Westfalen unter Druck. „Die Situation ist nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben“, bestätigt Zlatko Feric. Was den Teammanager des TuS N-Lübbecke wurmt, „sind nicht die Niederlagen an sich, sondern die Art und Weise, wie wir sie uns zum Teil unnötig eingehandelt haben“.

Habe man die Niederlagen in Hagen (26:27), gegen Essen (25:26) und in Emsdetten (31:34), die zu einem verkorksten Saisonstart führten, noch unter der Rubrik „Findungsphase“ einordnen können, so überraschender kam am Samstag das 19:22 beim TuS Ferndorf. Schließlich schien der Erstliga-Absteiger nach zuvor 10:0 Punkten und einer Klasse-Partie gegen Balingen (33:27) gerade ins Rollen gekommen zu sein. Umso mehr nagt dieser Rückfall an den Nerven.

„Nach dem guten Spiel gegen Balingen hat nichts darauf hingedeutet, dass so ein Auftritt in Ferndorf folgen würde. Die Liga ist stark, und auch andere Mannschaften, die ähnliche Ziele verfolgen, haben schon Punkte abgegeben. Doch der Aufstieg entscheidet sich nicht in den Topspielen, sondern in den Spielen gegen die vermeintlich Schwächeren“, meint Feric. Er betont, „dass wir diese Konstanz in allen Spielen brauchen, damit unsere Ziele nicht irgendwann in weite Ferne rücken“. Mit diesem Druck müsse das Team umgehen.

Aaron Ziercke versucht diesen dagegen eher kleinzureden. Von einem Schlüsselspiel gegen den punktgleichen ASV Hamm-Westfalen könne nicht die Rede sein. „Tatsache ist, dass die Mannschaft, die gewinnt, in Schlagdistanz bleibt. Das ist eine sehr interessante Aufgabe und ein Heimspiel, das wir gewinnen wollen“, sagt der Trainer des TuS N-Lübbecke. Ziercke möchte auch nicht die acht Minuspunkte in den Vordergrund gerückt sehen, sondern, „dass wir von der Tabellenspitze nur drei Punkte entfernt sind“.

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