2. Liga: TuS N-Lübbecke muss Torwart unter Ruheständlern suchen Ingo Notz Lübbecke.Beim Aufwärmen vor dem Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim hat sich Torhüter Johannes Jepsen Ende März schwer verletzt. Seitdem ist der Handball-Zweitligist auf der Suche nach Ersatz. „Ich prüfe alles“ erklärt Rolf Hermann, Sportlicher Leiter des TuS. Da aber nach dem 15. Februar keine Verpflichtung aktiver Spieler möglich ist, sind die Optionen überschaubar: „Das schränkt die Auswahl auf die Ruheständler ein und da hat es auch immer einen Grund, warum sie im Ruhestand sind“, musste Hermann bisher feststellen, dass eine Verpflichtung für zweieinhalb Monate nicht einfach ist. „Ich versuche, so schnell es geht jemanden zu bekommen. Es gibt ein paar Optionen, die ich prüfe. Ich habe auch mit einem Torwart gesprochen.“ Kein Thema sei aktuell allerdings eine Reaktivierung von Torwarttrainer Nikola Blazicko. Mannschaftsarzt Dr. Michael Dickob stellte bei Jepsen einen Abriss des Außenmeniskus im rechten Knie fest, der mittlerweile in dessen Heimat Flensburg operativ behoben worden ist. Ob der als Junioren-Nationaltorhüter 2019 zum TuS gekommene und am Saisonende scheidende Norddeutsche noch einmal für den TuS zum Einsatz kommt, ist fraglich. Seit der Verletzung ist der TuS mit dem A-Junioren Peter Kowalski aus der Bundesliga-Mannschaft der JSG Lit 1912 als Nummer zwei hinter Aljosa Rezar in die Bundesliga-Partien gegangen. Das könnte sich in den kommenden Spielen ändern, denn das Risiko, im Falle einer ernsthafteren Verletzung der Nummer eins dann nur noch Kowalski für den Posten zwischen Pfosten im Kader zu haben, können und wollen die Verantwortlichen des TuS angesichts der großen Chance auf den Bundesliga-Aufstieg nicht eingehen.

2. Liga: TuS N-Lübbecke muss Torwart unter Ruheständlern suchen

Johannes Jepsen erlitt vor dem Spiel in Bietigheim einen Abriss im Außenmeniskus. Foto: Marco Wolf/imago © imago images/wolf-sportfoto

Lübbecke.Beim Aufwärmen vor dem Auswärtsspiel bei der SG BBM Bietigheim hat sich Torhüter Johannes Jepsen Ende März schwer verletzt. Seitdem ist der Handball-Zweitligist auf der Suche nach Ersatz.

„Ich prüfe alles“ erklärt Rolf Hermann, Sportlicher Leiter des TuS. Da aber nach dem 15. Februar keine Verpflichtung aktiver Spieler möglich ist, sind die Optionen überschaubar: „Das schränkt die Auswahl auf die Ruheständler ein und da hat es auch immer einen Grund, warum sie im Ruhestand sind“, musste Hermann bisher feststellen, dass eine Verpflichtung für zweieinhalb Monate nicht einfach ist. „Ich versuche, so schnell es geht jemanden zu bekommen. Es gibt ein paar Optionen, die ich prüfe. Ich habe auch mit einem Torwart gesprochen.“ Kein Thema sei aktuell allerdings eine Reaktivierung von Torwarttrainer Nikola Blazicko.

Mannschaftsarzt Dr. Michael Dickob stellte bei Jepsen einen Abriss des Außenmeniskus im rechten Knie fest, der mittlerweile in dessen Heimat Flensburg operativ behoben worden ist. Ob der als Junioren-Nationaltorhüter 2019 zum TuS gekommene und am Saisonende scheidende Norddeutsche noch einmal für den TuS zum Einsatz kommt, ist fraglich.

Seit der Verletzung ist der TuS mit dem A-Junioren Peter Kowalski aus der Bundesliga-Mannschaft der JSG Lit 1912 als Nummer zwei hinter Aljosa Rezar in die Bundesliga-Partien gegangen. Das könnte sich in den kommenden Spielen ändern, denn das Risiko, im Falle einer ernsthafteren Verletzung der Nummer eins dann nur noch Kowalski für den Posten zwischen Pfosten im Kader zu haben, können und wollen die Verantwortlichen des TuS angesichts der großen Chance auf den Bundesliga-Aufstieg nicht eingehen.

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